Ich habe (fast) fertig…

In den letzten Tagen habe ich mich, unterstützt von Fachleuten, „ausführlich“ mit meinen Knieschmerzen befasst. Fazit:  Arthrose in beiden Knien unterhalb der Kniescheiben im Patella- Bereich. Oder Klartext: Verschleiss und Alterserscheinungen in beiden Knien. Eigentlich ahnte/wusste/spürte ich schon länger dass es in diese Richtung geht. Der „Schock“ hält sich in Grenzen. Was nun? Weiter mit Therapien (Osteopathie etc.) und begleitende Massnahmen zur Linderung der Schmerzen. Aktuell, vorübergehend, zusätzliche Medikamente um die Entzündung aus den Gelenken „raus“ zu bekommen. Ich bin zuversichtlich dass das klappen wird.

Was mir meisten zu schaffen macht, ist die Tatsache dass ab sofort mit dem Alpinen- und Touren- Skisport Schluss sein soll. (Genauso wie  das Laufen oder Dinge wie Brustschwimmen, Squash, Tennis usw. (Stop&Go- Sportarten). Positiv: Für den Radsport gibt es kaum Einschränkungen und immerhin Nordic-Walking, oder Inline-Skating geht auch noch. Im Winter liegt Langlaufen auch noch drin. Wobei mir dringend angeraten wird, zukünftig den Winter generell in wärmeren Gefilden zu verbringen und vom Sport auf „Bewegung“ umzusteigen. Selbstverständlich wird dadurch die Arthrose nicht weg gehen aber ich kann, zusätzlich mit weiteren Massnahmen (Ernährung, Therapie usw.) das ganze einfach verzögern. Irgendwann in der nächsten Zeit werden weitere Massnahmen, inklusive Ende der sportlichen Aktivitäten, nötig. Zuerst aber werde ich mich vehement gegen Operationen oder künstliche Gelenke „zur Wehr setzen“!

Lance Armstrong…

Lance Armstrong, neu als Triathlet erfolgreich unterwegs, wird auf Grund neuer Erkenntnisse für alle Wettkämpfe gesperrt. Zum ersten mal übrigens in seiner langen Karriere.  Kaum steht die Tour de France vor der Türe, beginnt also das Doping-Theater von neuem. Gerüchteküchen brodeln, Medien spekulieren und lamentieren, Organisationen klagen, Anwälte rekurieren, Betroffene dementieren, Klugscheisser reklamieren usw… Lance Armstrong war also, auf Grund der neusten Erkenntnisse der Doping-Forschung, bei seinen TDF-Siegen, vermutlich wie die Besten 50 Fahrer im Gesamtklassement, auch gedopt. Ich warte jetzt gespannt, wann sie Fausto Coppi und Gino Bartali, zwecks weiterer Dopingtests, exhumieren. Fausto Coppi würde dann als Wiederholungstäter wohl posthum Lebenslänglich gesperrt. Nur gut dass es beim Fussball und Tennis keine Dopingsünder gibt! (ausser zwei/drei unbedeutenden Ausnahmen ;-)….

Alpine Ski-WM 2017…

Heute enscheidet der FIS-Kongress in Südkorea ob die Alpine Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz stattfindet. St. Moritz ist mit einem tollen Konzept und einem erfahrenen,  kompetenten Team angetreten. Hoffen wir dass es St. Moritz gelingt die WM in die Schweiz zu holen. Also Ski- und Sportnation brauchen wir solche Anlässe. Ich wünschte mir mehr solche Events in der Schweiz und auch im Berner Oberland. Darum auch Respekt und vielen Dank an Thoemus für die Initiative und das Engagement rund um die Swiss Bike Trophy in Bern!

Energiekrise..

Viele Termine, lange Reisen plus  viel (auch körperliche) Arbeit, bestimmten die letzten Wochentage. Fazit ich bin seit Samstag hundemüde. Darum habe ich den Trainingsplan kurz mal umgeschrieben und mir zusätzliche Ruhetage verordnet. Was mir Angesichts des Wetters sehr leicht gefallen ist. Trotzdem konnte ich in der vergangenen Woche schon mal drei Alpenpässe befahren. Noch nicht die ganz grossen „Dinger“, die  sind wegen zu viel Schnee nach wie vor geschlossen, aber so 700-1000hm pro Anstieg, Hauptsächlich in der Region Gstaad / Saanenland,  gab es schon. Ab Morgen hat das faulenzen ein Ende und alle Umbauarbeiten sind auch erledigt. Allerdings sind die Wetterprognosen für die kommenden Tage unterirdisch. Schnee bis unterhalb 1000m, Regen, Kälte usw…. Ok. bei schönem Wetter trainieren kann ja jeder ;-)

Ich bin verwöhnt!

Ich muss zugeben dass ich ab und zu, was der Sport angeht, fremd gehe. (Was dachten Sie denn;). Nicht weil ich in der näheren Umgebung zu wenig Möglichkeiten habe, nein meistens geht es darum neue (Renn) Strecken, Orte zu rekognoszieren, Kunden zu betreuen oder zu begleiten, oder an Rennen teilzunehmen. Ansonsten gibt es kaum einen Grund meine Region zum Sport treiben zu verlassen. Wenn ich Interlaken als Ausgangsort nehme, stehen mir hunderte von km in Form von Lauf- Bike- oder Rennrad-Strecken zur Verfügung. Steigungen, vom kleinen „Hoger“ bis hin zu Anstiegen von 20 und mehr Kilometern. Ich kann aber genau so gemütlich dem Thuner oder Brienzersee entlang rollen oder im hügligen Thuner Westamt bis Bern rollen. Beim biken stehen mir jede Menge von Bergen und Tälern zur Verfügung. Egal ob Grindelwald, Lauterbrunnen, Kandertal, Haslital oder das Simmental hinauf bis in die Region Gstaad-Saanenland welche zu er-fahren bereits eine Woche nötig wäre. Interlaken ist auch ein regelrechtes Eldorado für Läufer. Km bolzen im flachen, oder Hügelläufe bis hin zum veritablen Berglauf ist alles drin. Nicht umsonst startet hier der Jungfrau Marathon welcher weltweit zu den schönsten Lauf- Erlebnissen gezählt wird. Zum Sport gehört aber auch der ganz normale Alltag. Es gibt in und um Interlaken alles was es braucht. Wenn ich noch Thun dazu nehme ganz bestimmt. Egal ob man Sportartikel benötigt oder ganz normale Dinge des Alltags mit eingeschlossen. Die ganze Region ist sehr gut erschlossen (ÖV) oder auch International gut angebunden. Ich kann morgens, um 06:30 in Berlin in den ICE einsteigen, bis Interlaken sitzen bleiben und am späten Nachmittag in Interlaken die ersten Runden drehen genau so ab Hamburg oder jetzt dann auch ab Paris. (In einer Stunde bin ich zudem in der Region Wallis). Unterkünfte gibt es in Hülle und Fülle. Vom Backpackers bis zu 5-Sterne-Hotels die zu den besten in Europa zählen. Es findet sich für jedes Budget garantiert eine passende Lösung. Sport ist nicht alles denn ab und an darf es auch mal was anderes sein. Was bleibt ist das unglaubliche Angebot. Sei es das Greenfield Festival, das Country und Truckerfestival’s (Interlaken oder Gstaad), Klassische Konzerte im Casino-Kursaal, Tell-Spiele, Thunersee Musical, Menuhin-Festival in Gstaad usw… Oder wer es mehr Abenteuerlich mag ist hier bestens aufgehoben. Von den Kulinarischen Höhepunkten wollen wir erst gar nicht anfangen. Von den unglaublichen Möglichkeiten im Bereich Wintersport mag ich jetzt, im Mai, gar nicht reden. Eins vorneweg die stehen dem Sommer in gar nichts nach! Wenn man, so wie ich, das Privileg hat hier zu leben, ist es spannend andere Regionen zu besuchen, zu erleben, zu geniessen und anschliessend gerne wieder nach Hause zu fahren um dort fortzufahren mit erleben, geniessen usw.