Ganz gut ist mir zu wenig…

Zwischenstand mit Luft nach oben

Die letzten Wochen waren gut. Solide, regelmässig, strukturiert – genau so, wie Training sein soll. Kein wildes Hin und Her, sondern kontinuierliche Arbeit an Form und Grundlage. Und das Wichtigste vorweg: Ich bin gesund, belastbar und motiviert. In unserem Alter keine Selbstverständlichkeit – eher ein kleines Privileg.

Natürlich wäre es jetzt verlockend zu sagen: läuft perfekt. Tut es aber nicht ganz. Und das ist auch gut so.

Denn bei aller Konstanz zeigt sich klar: Da geht noch mehr. Vor allem auf dem Rad. Während Laufen und allgemeine Fitness auf einem ordentlichen Niveau sind, hinkt das spezifische Bike-Training noch etwas hinterher. Die Beine wissen zwar grundsätzlich, was zu tun ist – aber sie könnten es deutlich besser und vor allem länger tun.

Oder anders gesagt: Die Grundlage stimmt, aber der Motor braucht noch ein paar zusätzliche Umdrehungen.

Das ist keine Überraschung, sondern eher eine Standortbestimmung. Genau dafür sind diese Wochen ja da. Trainieren, beobachten, anpassen. Kein Drama, sondern Teil des Prozesses. Wer glaubt, dass immer alles linear nach oben geht, hat entweder Glück – oder misst nicht genau genug.

Was mich aktuell besonders freut: Die Energie ist da. Die Lust auf Training auch. Kein Ziehen, kein Zwicken, kein lästiger Begleiter im Hintergrund. Einfach rausgehen, trainieren und sich danach angenehm müde fühlen. Genau so soll es sein.

Der Fokus für die nächsten Wochen ist damit klar gesetzt: Mehr Qualität auf dem Rad. Etwas mehr Druck auf die Pedale, etwas mehr Struktur in den Einheiten – und vielleicht auch das eine oder andere freundliche Gespräch mit dem inneren Schweinehund, der beim Intervalltraining gerne mal kreative Ausreden findet.

Fazit:
Gute Basis gelegt. Gesundheit top. Motivation vorhanden.
Jetzt geht’s darum, aus „gut“ Schritt für Schritt „besser“ zu machen.

Oder ganz einfach:
Der Weg stimmt – jetzt darf das Tempo noch ein bisschen steigen. 🚴‍♂️

09.02.2026 Richtung Frühling…

Januar ist definitiv nicht mein Monat.

Gelassenheit ist eine Tugend, die stetiges Lernen erfordert – zumindest bei mir. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich diesen Monat nicht mag: dunkel, kalt, und der Frühling scheint gefühlte Jahre entfernt. Jedes Jahr denke ich kurz, vielleicht bin ich inzwischen gelassener geworden, vielleicht macht es mir diesmal weniger aus. Doch auch 2026 ist es nicht anders. Und vielleicht liegt die eigentliche Gelassenheit nicht darin, diesen Monat plötzlich zu mögen, sondern darin, mich nicht dafür zu verurteilen, dass ich ihn einfach nur überstehen will.

Zum Glück sind wir bereits im Februar angelangt. Ein Monat, der zumindest so tut, als ginge es vorwärts. Die Tage werden merklich länger, das Licht bleibt abends ein paar Minuten hartnäckiger, und irgendwo draußen wagen sich erste Frühlingsboten hervor – vermutlich ebenso vorsichtig wie wir selbst. Noch kein Grund für Euphorie, aber doch für vorsichtigen Optimismus. Also vorwärts Richtung Frühling: mit hochgezogenen Schultern, einem Rest Skepsis und der leisen Hoffnung, dass wir ihn dieses Jahr vielleicht ein kleines bisschen früher spüren dürfen.

Den Februar nutze ich bewusst nicht für Heldentaten, sondern für Klarheit. Körperliche Tests, Bestandsaufnahmen und gezielte Vorbereitungen standen im Vordergrund. Keine Jagd nach Bestzeiten, kein Vergleich mit früheren Jahren – sondern ein nüchterner Blick auf den aktuellen Zustand.

Leistungsdiagnostik, Kraftchecks, Beweglichkeit, Stabilität: Alles, was im Sommer gerne ignoriert wird, bekam jetzt seinen Platz. Manche Werte bestätigten das gute Gefühl, andere erinnerten mich daran, dass Training mit zunehmendem Alter vor allem eines braucht: System und Respekt vor dem eigenen Körper.

Diese Phase ist leise, unspektakulär und genau deshalb so wichtig. Sie legt das Fundament für die kommenden Monate. Wer hier schludert, zahlt später den Preis. Wer hier sauber arbeitet, gewinnt Sicherheit – im Kopf wie in den Beinen.

Der Februar ist kein Monat der Schlagzeilen, sondern der Vorbereitung. Und genau so soll es sein.



08.12.2025 Die neue Saison ruft schon…

(Aber ich höre (noch) nicht hin 😉

Der November 2025 war für mich irgendwie ein zäher Brocken. Anfang des Monats schlich sich eine ausgewachsene Motivationsflaute ein – ich überlegte ernsthaft, die ganze Trainiererei einfach an den Nagel zu hängen.

Zur Monatsmitte setzte dann noch eine Corona-Infektion einen drauf: eine Woche komplett flachgelegen, und danach hatte mein Körper ungefähr die Spannkraft einer nassen Zeitung. Doch genauso plötzlich wie das Virus kam, verschwand es auch wieder. Nach ein paar Tagen fühlte ich mich erstaunlich fit – fast schon verdächtig gut.

Und was mache ich, wenn ich mich gut fühle? Klar: rauf aufs MTB und eine kleine, gemütliche Runde drehen. Schon nach den ersten Metern merkte ich wieder, wie sehr mir Bewegung und Sport eigentlich fehlen. Aus der „kurzen Runde“ wurde dann eine etwas längere, und „langsam machen“ war plötzlich auch kein Thema mehr.

Am Ende wurde der November 2025 also doch noch ganz ok – sportlich, heilsam und mit einem kleinen Reminder, warum ich das Ganze überhaupt mache.

Mein November 2026 in Zahlen…

Aktivitäten Woche Zeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss30:35.1199.08
Auf dem Rad Outdoor17:52:34546.48
Höhenmeter Total4’824 😦
Krafttraining6:34:40
Plus Stretching usw…Total Aktiv Kalorien24’149

Fazit: Gemessen an den Umständen war der November 2026 gar nicht sooo übel. Klar, die Intensitäten fehlten – aber ganz ehrlich: Wenn ein Monat zum Intensitäten-Schwänzen gemacht ist, dann wohl der November. Hauptsache, ich bin dran geblieben, nicht verschimmelt und habe mich immerhin mehr bewegt als eine Sofakartoffel im Winterschlaf. Dezember, ich komme – bitte mit etwas weniger Drama!

13.02.2025 Winter halt…

Regen unten, Schnee oben dazu grau in grau. Winter halt. Nicht (mehr) meine Jahreszeit. Das war einmal ganz anders. Egal ob Ski Alpin oder Ski nordisch. Engadiner, Gommer, Dolomiten oder gar Vasalauf standen auf der To do Liste. nicht nur die Events an sich  sondern auch das darum herum, die Reisen, die Kameradschaft waren genau so wichtig. Soll ich jetzt jammern und über früher schreiben? Nein danke ich lebe in der Gegenwart. Trotzdem schön war’s 😉👍

Woche 9

Eine fast perfekte Januar-Trainingswoche…

Tolles Wetter – gute Gesundheit – viel Motivation.
Diese erfreulichen Erfahrungen beim Sport sind es, die Gefühle von Stolz, Spass und Erfüllung hervorrufen. Die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Gefühlswelt, durch die Freisetzung von Endorphinen, verhilft mir immer wieder zu Selbstbewusstsein und Zufriedenheit.

AktivitätenZeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss6:17:0031,100
Outdoor/Indoor: auf dem Rad3:40:11104,120
Indoor: an den Hanteln2:53:00
Indoor: Anderes0:48:00
Saison #sp0rt2024
WHOOP

Nach über 2 Jahren ohne jeglichen Aussetzer (365/7/24) im Einsatz, gab es nun bei meinem WHOOP ein technisches Problem. Ein kurzer Kontakt mit dem Support und alles war geklärt! Ein nigelnagelneues Gerät (ohne Kostenfolge) „ziert“ meinen Arm. Das nenne ich prompten Service. Bin sehr zufrieden und glücklich. Danke WHOOP!