Wochen 25 -27…

Oder es wurde ernst

Seit feststand, dass ich meinem Tumor zu Leibe rücken muss, gab es ein Datum, das plötzlich alles bestimmte: 24. Juni 2026.

An diesem Tag begannen die Vorbereitungen für den Eingriff am folgenden Morgen. Die üblichen Untersuchungen, Gespräche über meinen aktuellen Gesundheitszustand, Informationen zur Narkose und – ganz wichtig – sogar meine Verpflegungswünsche für die Zeit nach der Operation standen auf dem Programm. Nach rund vier intensiven Stunden durfte ich nochmals nach Hause. Allerdings mit der freundlichen Auflage, mich am nächsten Morgen bereits um 06:30 Uhr in der Klinik einzufinden.

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich solche frühen Termine liebe …

An diesem Tag begannen die Vorbereitungen für den Eingriff am folgenden Morgen. Die üblichen Untersuchungen, Gespräche über meinen aktuellen Gesundheitszustand, Informationen zur Narkose und – ganz wichtig – sogar meine Verpflegungswünsche für die Zeit nach der Operation standen auf dem Programm . Nach rund vier intensiven Stunden durfte ich nochmals nach Hause😊. Allerdings mit der freundlichen Auflage, mich am nächsten Morgen bereits um 06:30 Uhr in der Klinik einzufinden.

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich solche frühen Termine liebe🫤 …

Pünktlich stand ich auf der Matte, und schon begann die Vorbereitung auf die Operation. An vieles erinnere ich mich gar nicht mehr. Geblieben ist das Bild eines dieser heißen Sommertage – während ich angenehm eingepackt im angenehm kühlen Vorraum des Operationssaals auf einer steinharten Liege lag. Über mir das freundliche Gesicht einer Pflegefachfrau, die mein Händchen hielt und mit mir von zehn rückwärts zählte.
Ich kam bis acht, dann wurde es dunkel…

Rund zwei Stunden später wachte ich wieder auf – erstaunlich ausgeschlafen – in einem angenehm kühlen Aufwachraum. Freundlich wurde ich gebeten, meinen Namen und mein Geburtsdatum zu nennen. Nach kurzem Nachdenken gelang mir auch das. Offenbar zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Danach durfte ich gleich wieder weiterschlafen, während man mich auf mein Zimmer brachte.

Der wichtigste Moment folgte wenig später beim Besuch des Operateurs. Seine Worte werde ich so schnell nicht vergessen:

„Alles ist gut gegangen.“

Die Niere inklusive Tumor war entfernt. Der Da Vinci und sein Chef hatten ganze Arbeit geleistet.

Die folgenden Tage waren geprägt vom typischen Klinikalltag. Draußen herrschte Hochsommer, drinnen kämpfte eine eher zurückhaltende Klimaanlage tapfer gegen die Hitze. Ich erholte mich von Tag zu Tag, und bereits am 28. Juni 2026 durfte ich – natürlich mit einigen Auflagen – wieder nach Hause.

Mein Fazit dieser intensiven Woche?

Operation gelungen. Patient wohlauf.

Jetzt beginnt der nächste Abschnitt: die vollständige Genesung und der Weg zurück zu dem, was ich am liebsten mache – aktiv sein, trainieren und Schritt für Schritt wieder zurück aufs Mountainbike steigen.

Schlapp aber ok…

20.05.25 Intensive Tage…

Der Frühling ist für mich immer die schönste Jahreszeit, zugleich auch die arbeitsintensivste. 

09.01.2025

Der Winter macht eine kurze Pause. Bereits ist das nächste Comeback angesagt. Zuerst. Vorerst „regiert“ noch der Föhn 🌬🌬🌡

#saison2025

no news are good news …

In den letzten Wochen habe ich meinen Blog vernachlässigt. Sorry. Gründe gibt keine wirklich guten. Es war eher so, dass es von meiner Seite wenig Neues gibt und es genügend wenn nicht gar zu viele Blogs und Berichte von wichtigen Personen gibt. Vielleicht hatte ich ganz einfach keinen „Bock“ in die Tasten zu hauen 😉

Trotzdem ein kurzer Rückblick. Meine Vorbereitung verlief bis jetzt absolut nach Plan, soweit es die doch etwas schwierigen Wetterbedingungen in diesem Frühjahr und Sommer zugelassen haben. Im April/Mai hatten wir durchaus noch winterlich anmutende Tage, die ab und zu mit einem „Leckerli“ in Form eines Sonnentages versüsst wurden. Aber einen ganzen April in „lang-lang“ kann ich mich in jüngeren Zeiten kaum erinnern. Dazu kam noch, dass meine Ausweichs-Trainingsregion, das Tessin, ebenfalls von Wetterkapriolen heimgesucht wurde. Der Rest des Südens steckte plus-minus im Covid-19- Sumpf fest.

Trotzdem, vermutlich sollte ich sagen genau darum, versuchte ich viel Neues. Ich lege sehr grossen Wert auf meine Athletik und meine Körperstabilität. Diese hat sich nach bereits über 70 Einheiten signifikant verbessert. Ebenfalls neu im Fokus ist die Lauferei. Ich begann damit anfangs 2020 und steigerte diese im aktuellen Jahr 2021 massiv. Etwas über 100 Einheiten auf zwei Beinen, in verschiedenen Formen und Intensitäten, sind es inzwischen und etliche werden noch folgen. Klar, es macht nicht immer gleichviel Spass, aber mir bringt es immens viel. Was ich nicht kann, sind schnelle und sehr lange Einheiten. Das eine Kniegelenk, links, ist mehrfach operiert und das zugehörige Waden-Schienbein insgesamt siebenfach gebrochen. Das rechte Knie, mit Gelenk aus Titan, funktioniert gut, aber eben, gewisse Einschränkungen sind nun mal da. Dazu kommt einmal mehr die Tatsache der diversen Zipperlein, passend zum Jahrgang 1949…

Diese Anpassungen hatten natürlich zur Folge, dass meine Rad-Stunden und Kilometer hinten nachhinken. Was weiter nicht schlimm ist, denn nach wie vor steht die Qualität im Vordergrund und nicht die Quantität. Und irgendwie 200 km mit 300-500 hm und 130 Watt umherzugurken bringt definitiv nicht das, was die Meisten meinen. Mein aktueller Formstand ist bei 70%, was wunderbar zu meiner Saisonplanung passt. Jetzt folgen intensive 6 Wochen, so dass ich anfangs August bei 90% anklopfen werde. Immer vorausgesetzt, man bleibt gesund und unfallfrei. Allen eine gute Fahrt und viele sonnige Tage.

2021 steht vor der Türe…

bloss wie… ???

Wie wird das Jahr 2021? Diese Frage kann aktuell wohl kaum jemand seriös beantworten. Trotzdem oder gerade deshalb gehe ich meine Saison 2021 nicht planlos an. Aber sicher anders als 2020. Aufgrund der nach wie vor ungewissen Situation rund um die Covid-19-Pandemie ist eine fixe Planung, zumindest aus meiner Perspektive, nahezu unmöglich. Flexibilität ist gefragt.

Fest geplant habe ich folgende Event-Termine 2021:

Ab Dezember 2020 werde ich vorwiegend im Grundlagen- und polysportiven Bereich unterwegs sein. Je nach dem zu Fuss oder auf dem Rad. Sollten es die klimatischen Bedingungen erlauben, gibt es auch Schneesport-Aktivitäten. Ich hoffe, dass ich demnächst wieder regelmässig ins Krafttraining gehen kann. Aktuell sind im Kanton Bern alle Fitnesscenter geschlossen.
Mein Ziel: Fitnessstand auf ca. +/- 70% (von 100%) zu halten.

Ab März 2021 beginne ich mit der gezielten Vorbereitung auf den ersten Event im 2021, dem Ortler-Bike-Marathon am 05.06.2021. Nach diesem Anlass folgt eine Woche Erholung und die Vorbereitung auf das Dolomiti Superbike vom. 10.07.2021. Danach wieder 10 Tage Erholungsphase. Dann starte ich mit der Vorbereitung für das Saisonfinale, der Eiger Bike Challenge am 15.08.2021 in Grindelwald und dem Nationalpark Bike-Marathon am 28.08.2021 im Engadin.

Soweit der Plan. Selbstverständlich können all diese Daten möglicherweise verschoben, angepasst oder erneut abgesagt werden. Im Gegensatz zur diesjährigen Saison werde ich bei einer möglichen Verschiebung oder Absage sofort entsprechend reagieren und mein Training anpassen.
Wird ein Event verschoben, lege ich eine Pause ein und passe das Training dem neuen Termin an. Wird ein Sportanlass abgesagt, werde ich nach Plan weiter trainieren und am Tag des abgesagten Events eine gleichwertige Strecke (Km und Höhenmeter) so gut wie möglich simulieren, falls möglich sogar auf der entsprechenden Original-Strecke. Diese Möglichkeit bietet sich mir, da ich bereits alle Rennstrecken gut kenne.

Wichtigste Voraussetzung ist es, primär gesund und fit zu bleiben.
Liebe FollowerInnen – das wünsche ich Euch auch!