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Beiträge aus der Kategorie ‘Radsport’

Hoka OneOne …

Seit mein rechtes Knie ausgeheilt ist und wieder rund läuft, soweit dieses mit Titan und Kunststoff möglich ist, habe ich auch wieder begonnen zu laufen. Motto: „Langsam“, mit Freude aber regelmässig. Da rund um meinen Wohnort das Gelände meistens an- absteigend und rauh ist, spielt das Schuh- Material eine wichtige Rolle. Seit Jahren verwende ich Produkte der Firma „La Sportiva“ aus dem Fleimstal. Zwischendurch war’s auch mal ein Schuh von Salomon die aber relativ rasch aussortiert wurden. (Als Stall- und Gartenschuhe tauglich). Seit geraumer Zeit verfolge ich die Firma Hoka OneOne und deren Produkte. Es ist etliche Jahre her als ich Hoka OnOn- Schuhe erstmals beim Jungfrau-Marathon „live“ sah. Meine Reaktion: „Jesses was sind das für Gummiboote“ … usw. usw…

Bei Sportgeräten oder Flugzeugen ist es oftmals so, was schnell aussieht ist auch schnell. Hoka OneOne’s sehen alles andere als schnell aus. Eher wie „bequeme Latschen“. Bequem sind sie tatsächlich aber bestimmt keine Latschen! Die Französische Firma hat in Zusammenarbeit mit Laufprofis aus allen möglichen Sparten ein überragende Produkte zu einem vernünftigen Preisen geschaffen.

Fazit: Für mich ist das Modell Speedgoat ist ein echter Kracher fürs Gelände. Mit seiner rutschfesten Vibram Sohle und dem patentieren Aufbau überzeugt der Trailrunning-Schuh im Gelände, wie auch auf Asphalt. Dämpfen und führen sind die Hauptaufgaben des spektakulären Aufbaus des Schuhs. Die abgerundete Sohle hilft beim Abrollen, so dass die Schläge zusätzlich minimiert werden.

 

#Giro101

Mit Interesse, wie jedes Jahr, habe ich den Giro d’Italia 2018, im TV und in der Presse, verfolgt. Rein sportlich war der Giro 2018, spätestens nach der Rückkehr aus Israel für mich eine spannende Angelegenheit. Ich mag den Giro schon allein wegen den tollen Bildern, Ausnahme Zeitfahren, die uns die RAI, gespickt mit Informationen, immer wieder präsentiert. Die Strecke fand ich zwar, gelinde gesagt, suboptimal und trotzdem war ich erneut fasziniert über die Vielfältigkeit unseres südlichen Nachbarlandes. Man war bemüht keinen „Promihoger“ oder ähnliches auszulassen. Via Ätna, Gran Sasso
oder Monte Zoncolan war alles dabei. Dass die Entscheidung dann am Colle delle Finestre herbei geführt wurde wundert mich nicht. Wer was und wie jedoch schon. Sah man in den Tagen vor der 18. Etappe nach Prato Nevoso in der Person von Simon Yates (Mitchelton-Scott-Team ) einen souveränen Leader wankte er bei der 18. Etappe bevor er dann bei der 19. am besagten Colle delle Finestre total einbrach und dutzende von Minuten verlor und letztendlich den Giro 2018 auf dem 21. Platz beendete. Der Sieger heisst nun Chris Froome. Zugegeben es war eine beeindruckende Leistung mit der er ins Rosa Tricot gefahren ist. Aber den Leistungen von Chris Froome haftet seit der Vuelta 2017 ein grosses Makel an. Mit mehr als der doppelten Menge Salbutamol, Ein Arzneimittel „zur Erweiterung der Bronchien an Bord“ gewann Chris Froome die Vuelta 2017 und wurde erwischt. Seit diesem Zeitpunkt tobt ein Juristisches HickHack zwischen dem Arbeitgeber von Froome, das Team Sky, und den zuständigen Verbänden. Eine gute und verständliche Übersicht der ganzen Affäre findet man im Artikel von Rainer Sommerhalder in der AZ.

Mein Fazit: Ich liebe den Giro! Mehr als die Tour den France mit XX Sprintankünften welche von Athleten gewonnen werden die nicht mal 250hm am Stück zügig fahren können. Aber mich nervt diese Geschichte rund um den Chris Froome. Wir werden wohl erst in Wochen/Monaten oder weiss der „Gugger“ wann wer dieses Rennen gewonnen hat. so macht sich der Radsport erneut lächerlich und unglaubwürdig.

Sollte es der Tom Dumoulin sein würde mich das freuen, aber auch ärgern weil man ihn um seine Emotionen beschissen hat!

Frühling wo bleibst Du?

Es geht auf Ende März zu, einige nerven sich bereits über die bevorstehende Umstellung auf die Sommerzeit, und von Frühling ist nichts zu spüren. Heute früh waren es gerade mal -5 Grad bei uns in Aeschi.

Mit den Fortschritten bei meinem Knie bin ich sehr zufrieden. (Fast) alles funktioniert und sogar das biken geht ganz passabel. Ich werde nun eine Pause einlegen, bevor ich dann den ersten grossen Trainingsblock 2018 starte. Das habe ich mir nach fünf Monaten intensiver REHA redlich verdient. Vor allem freue ich mich auf wärmere Gefilde und die Gelegenheit neues kennen zu lernen. In der Zwischenzeit wird sich der Frühling bestimmt auch bei uns durchsetzen… 😎🔆🔆🔆

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