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Beiträge aus der Kategorie ‘Mountainbiking’

Materialschlacht …

Am vergangenen Weekend herrschte wahrlich Frühlingswetter. Da ich an einer sehr beliebten (Trainings) Route (Steigung) wohne kann ich praktisch vom Wohnzimmer aus eine regelrechte „Materialshow“ (-Schlacht) live mitverfolgen. Jedes Jahr meistens dasselbe Bild, wenn die Weihnachtsgeschenke, Statussymbole und guten Vorsätze die ersten grösseren Runde drehen. Viel Carbon, edle Komponenten, tolle Designs einfach alles was der Markt so zu bieten hat. Uns das ist ja nicht gerade wenig. Neu ist in diesem Jahr dass bei den Rennrädern die Scheibenbremsen die herkömmlichen Felgenbremsen eingeholt wenn nicht gar überholt haben. Wobei da nach wie vor ein „Glaubenskrieg“ tobt. Aus dem ich mich konsequent raus halte! (Ich fahre sowohl als auch und mein Fazit: beide bremsen hervorragend… 😉 Was sich nicht geändert hat ist die Tatsache das bei der Technologie (Sprich Fahrrad) um jedes Gramm gekämpft wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handelsgütern heisst hier weniger Gewicht gleich höherer Preis. Man blättert für ein paar 100g weniger, gerne mal ein paar 100er mehr auf den Tisch. Etliche könnten zwar einen viel besseren Deal machen. Statt um Gramm’s beim Material zu kämpfen könnten sie ganze Kilos an (Eigen-) Gewicht reduzieren. Und nebenbei, nebst besserer Form, viel Geld sparen. Mal ehrlich Leute, so ein Trek Madone (Beispiel!) mit einem 95-100 kg Brocken drauf, sieht einfach sch.. speziell aus. Materialschlacht ja, aber vielleicht vorab die Schlacht am Buffet abbrechen…

Advent, Advent…

…oder die sogenannte besinnliche Jahreszeit ist voll am laufen. Laufen tun auch Nasen, sprich Erkältungen usw, und das besinnen beschränkt sich im sportlichen Bereich meistens auf Rück- und Ausblicke für die kommende Saison. Bei vielen sind die Vorbereitungen schon angelaufen oder beginnen jetzt. Leider gibt es in meinem Umfeld viel die gerade gesundheitliche Probleme zu bewältigen haben oder an der einen oder anderen Verletzung laborieren. Eigentlich wie immer. Dazu kommt jetzt eben noch diese „besinnliche“ Adventszeit garstiges Wetter, „kurze“ Tage usw. Persönlich empfinde ich diese Jahreszeit, aus sportlicher Sicht, ziemlich mühsam. Wenigstens konnte ich auf Grund der in den letzten Tagen stabilen Wetterlage gut trainieren und bin voll im Plan. Selbstverständlich gab es auch schon die eine oder andere Indoor- Session auf der Rolle oder dem Ergo. Winter halt. Dazu kommt jetzt die Langlaufsaison auf welche ich mich irgendwie freue. Zumindest auf die LL- Ausflüge ins benachbarte Oberwallis. Und das erst noch „Greta“- Konform mit ÖV usw. 😉 Nun denn: Action ist angesagt.

Une journée sans …

schrieb ich mal im Frühjahr 2010. Und weiter: Ein Tag an dem alles stimmt, das Wetter, das Zeitmanagement, die Moral, Spass usw usw… Man fährt los und dann… passiert nichts, rein gar nichts. Keine Form, keine Beine, keine Luft einfach gar nichts…. Jetzt, also heute im November 2019 war es, was die Moral angeht, genau so wie damals. Nur war es ein nasser, grauer und trüber Novembertag und überhaupt nichts stimmte. Besonder der wichtigste Muskel im Kopf streikte… Kurz gesagt keine Lust. Nicht das dieses in der letzten Zeit nie vorgekommen wäre. Nein gibt es immer wieder mal. Was sich bei mir im Vergleich zu damals geändert hat, ich habe gelernt damit umzugehen. War ich vor nicht all zu langer Zeit an solchen Tagen extrem frustriert und mies drauf, meisten gar nicht los gefahren oder die Trainingsfahrt kurzerhand abgebrochen, lasse ich es heute einfach geschehen akzeptiere es und denke nicht weiter darüber nach geniesse den Tag und wenn es passt lege ich mich nochmals eine Stunde hin, lese, male oder gehe Kaffee trinken. Morgen passt es wieder wetten. Gelernt habe ich das dank externer Unterstützung und Hilfe von meinem Mental- Coach…

Roc d`azur …

Seit geraumer Zeit stand eine Teilnahme am grössten MTB-Event der Welt bei mir auf dem Plan. Kurz und knapp. Ich habe es dieses Jahr geschafft. Es war gigantisch und hervorragend organisiert oder Genuss pur. Harte Strecken, tolles Ambiente oder einfach Tage voller Sport und Action rund ums Fahrrad. Seit 1984 und der ersten Ausgabe, die von Stéphane Hauvette mit 7 Teilnehmern organisiert wurde, ist das Roc d’Azur weiter gewachsen und hat 2019 an 5 Tagen mehr als 20 000 Teilnehmer, 300 Aussteller und 150 000 Besucher zusammengebracht!

In der Natur Base – Francois Leotard Fréjus und auf den Pfaden von Roquebrune-sur-Argens, wird das Roc zum grössten Mountainbike – Event der Welt.  Jedes Jahr im Oktober pilgern Radfahrer und Mountainbiker aus allen Ecken Frankreichs und 50 verschiedenen Ländern zum Roc… Tja darunter auch wir Schweizer 😉 Das tolle daran ist, das Konzept des Events passt für alle denn das Motto heisst:

JEDEM SEINEN RHYTHMUS!

Profis, Amateure, Anfänger, Erwachsene, Kinder, Crosseurs, Enduristen … egal in welchem ​​Alter und auf welchem ​​Niveau, der Roc d’Azur ist offen für alle, sowohl für Langzeitbegeisterte als auch für Neugierige in letzter Minute. Mit einer großen Anzahl von Rennen, die angeboten werden, kann jeder das Rennen oder eine Tour finden, die für ihn passt, natürlich im Marathon, aber auch im Triathlon auf dem E-Bike oder als Enduro Crack im Schotter Neben dem Sportprogramm findet im Roc d’Azur jedes Jahr die größte kostenlose Fahrradmesse der Welt für alle statt. Es werden jegliche Produkte rund ums Fahrrad angeboten. Ich sah Dinge von denen ich keine Ahnung hatte, obwohl ich mich einigermassen auskenne .-)

Eines ist bereits jetzt beschlossene Sache: Ich komme wieder!

UCI MTB Marathon WM im Wallis …

Am Weekend vom 22.09.2019 war die offizielle Mountainbike Marathon WM in der Schweiz zu Gast. Und zwar im Wallis oder genauer in Graechen VS. Ich war im Vorfeld etwas skeptisch was den Event an sich betraf.  Dass es im Wallis und in der Region genügend Strecken und Möglichkeiten gibt ist hinlänglich bekannt. Allein die Region Grächen – Zermatt verfügt über 300 km homologierte MTB- Strecken. Nein es war eher so dass man im Vorfeld der WM kaum davon hörte. Vor etwa zwei Wochen habe ich mir vor Ort mal eine Übersicht verschafft und mir auch die Strecke angesehen. Sofort konnte ich feststellen: puah die haben das in Graechen voll im Griff. Praktisch sämtliche Installationen waren bereits fertig gestellt, die Strecke +/- bereit und der Wetterbericht sah auch „Weltmeisterlich“ aus. Bereits auf dem Papier hatte mich die Streckenführung beeindruckt. Was ich dann in Natura erlebte übertraf meine Erwartungen. Fazit: WM- würdig, spektakulär, Landschaftlich schön und unglaublich hart. 92 km und über 3‘500hm bei den Herren und 68 km und 2‘700hm bei den Damen sagen alles. Davon war ein beträchtlicher Anteil an Singletrail’s und der steilste Anstieg (über30%) sparte man sich für die letzten 10km auf.

Hector Leonardo Paez aus Kolumbien und die Französin Pauline Ferrand-Prévot triumphierten an den Mountainbike-Marathon-WM in Grächen. Lukas Flückiger und Ilona Chavaillaz belegten als beste Schweizer jeweils den 8. Rang.

Im Männerrennen sah es lange sehr gut aus: Matthias Flückiger fuhr während 70 km an der Spitze, phasenweise gemeinsam mit seinem Bruder Lukas. Gegen Ende des 95 km umfassenden Pensums verliessen den WM-Zweiten im Cross-Country jedoch die Kräfte. Er wurde am Ende 15.

Bei den Frauen spielten die Schweizerinnen bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle. Ilona Chavaillaz wurde als beste Vertreterin des Gastgeber Landes Achte.

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