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Beiträge aus der Kategorie ‘Material’

Hoka OneOne …

Seit mein rechtes Knie ausgeheilt ist und wieder rund läuft, soweit dieses mit Titan und Kunststoff möglich ist, habe ich auch wieder begonnen zu laufen. Motto: „Langsam“, mit Freude aber regelmässig. Da rund um meinen Wohnort das Gelände meistens an- absteigend und rauh ist, spielt das Schuh- Material eine wichtige Rolle. Seit Jahren verwende ich Produkte der Firma „La Sportiva“ aus dem Fleimstal. Zwischendurch war’s auch mal ein Schuh von Salomon die aber relativ rasch aussortiert wurden. (Als Stall- und Gartenschuhe tauglich). Seit geraumer Zeit verfolge ich die Firma Hoka OneOne und deren Produkte. Es ist etliche Jahre her als ich Hoka OnOn- Schuhe erstmals beim Jungfrau-Marathon „live“ sah. Meine Reaktion: „Jesses was sind das für Gummiboote“ … usw. usw…

Bei Sportgeräten oder Flugzeugen ist es oftmals so, was schnell aussieht ist auch schnell. Hoka OneOne’s sehen alles andere als schnell aus. Eher wie „bequeme Latschen“. Bequem sind sie tatsächlich aber bestimmt keine Latschen! Die Französische Firma hat in Zusammenarbeit mit Laufprofis aus allen möglichen Sparten ein überragende Produkte zu einem vernünftigen Preisen geschaffen.

Fazit: Für mich ist das Modell Speedgoat ist ein echter Kracher fürs Gelände. Mit seiner rutschfesten Vibram Sohle und dem patentieren Aufbau überzeugt der Trailrunning-Schuh im Gelände, wie auch auf Asphalt. Dämpfen und führen sind die Hauptaufgaben des spektakulären Aufbaus des Schuhs. Die abgerundete Sohle hilft beim Abrollen, so dass die Schläge zusätzlich minimiert werden.

 

Fatbikes …

Einfach, zweifach oder noch dreifach?

comic-nachdenkenUnter dem  Begriff „Material“ habe ich schon den einen oder anderen Post veröffentlicht. Was hat sich seit diesen Posts verändert? Einiges die ewige Diskussion über Radgrössen wird fortgesetzt. Die Tendenz: 26er sind wohl definitiv out. Neu dazugekommen ist die Breite bei den Felgen/Naben plus die Dimensionen bei den Reifen. 2013 hätte ich mir kaum vorstellen können dass ich, als „alter Hobbybiker“,  beispielsweise beim Bike mit nur noch einem Kettenblatt vorne unterwegs wäre. Sram beerdigte nicht nur die Dreifach-Kurbel, sondern sendet jetzt auch gleich die Zweifach-Kurbel in Rente. Mit der Eagle-Gruppe und der massiven Bandbreite von 10-50 Zähnen sollen Zweifler wie mich verstummen lassen, ob genügend leichte und schwere Gänge zur Verfügung stehen. Wer aber weiterhin auf fein abgestufte Gänge steht, wird Freude an einer Zweifach-Kurbel haben. Shimano wird im Februar eine Info-Kampagne, für wen Einfach- und Zweifach passt. Die Antwort von Shimano dazu: Der Trail entscheidet, ob ein Umwerfer ans Bike gehört oder nicht. Ok. aber was wenn ich den Trail noch nicht kenne… Das Schicksal der Mehrfach-Kurbel und des Umwerfers ist demnach noch nicht entschieden. Dazu wird mit Bestimmtheit die Elektronische Schaltung ihren Siegeszug in den kommenden Jahren fortsetzen. Rahmengeometrien, Federsysteme oder deren Materialien sind auch ein Thema. Punkto Elektronik sind auch viele Gadgets in der Pipeline wie etwa integrierte Leistungsmesser etc. Ich bin gespannt was da alles auf uns zukommt. Wenn ich jetzt auf 3o Jahre Mountainbiken zurückschaue ist eigentlich nur etwas konstant geblieben: der Spass am Radfahren draussen in der Natur.  Das Thema Mountain- E-Mountainbike habe ich bewusst ausgelassen, im Bewusstsein dass sich dieser Trend genau so wenig aufhalten lässt wie die Bequemlichkeit der Menschen stetig zunimmt.

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