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Beiträge aus der Kategorie ‘Alltag’

Mehr Athletik im Radsport…

Ryder HesjedalDie „klassischen“ Radsportler haben sich in der Vergangenheit nicht unbedingt als vielseitige Athleten präsentiert. Der Radsport allgemein hat sich lange Zeit erfolgreich gegen Modifikationen und Innovationen mehr oder weniger erfolgreich zur Wehr gesetzt. Es gibt (leider) noch heute Bereiche, Material, Termine oder Streckenprofile etc. wo dieses nach wie vor der Fall ist.

Zum Glück gab/gibt es Radsportler, Trainer und Teams die erkannt haben dass es nicht reicht wenn man(n) einfach lange genug auf dem Rad hockt und km abspult. Spätestens seit dem erfolgreichen Übertritt oder Quereinstieg von Sportlern aus anderen Disziplinen des Radsportes, Mountainbike oder z.B. Quersport, in den Strassenrennsport erlebt dieser einen Wandel. Genau geplante Trainingssteuerung wird, zusammen mit vermehrtem Athletik- Training, immer wichtiger. Nicht ohne Grund haben erfolgreiche Mountainbiker wie Peter Sagan, Ryder Hesjedal, Cadel Evans usw. „Grand Tours“ gewonnen. Sie sind/waren eindeutig besser im technischen Bereich und vor allem sie sind die besseren Athleten u.a. auch weil sie sehr vielseitig trainierten. Der Kraftraum oder die Trainingshalle gehört heute genau so dazu wie Grundlagentraining auf der Strasse. Das trifft im übrigen auch auf andere Sportarten zu.

Für viele Hobbysportler ist das, zum Glück, eine Selbstverständlichkeit. Aus Skilangläufern werden im Frühling Radsportler, Läufer oder auch Mannschaftssportler und umgekehrt. Das weil es einfach Spass macht neues zu probieren oder Abwechslung in den Trainingsalltag zu bringen. Wenn ich in den Ranglisten blättere sehe ich oftmals die gleichen Namen in den unterschiedlichsten Disziplinen vorne mit dabei. So werden regelmässig neue Reize gesetzt und vor allem geht so die Motivation selten oder nie in den „Keller“. Fakt ist auch beim Hobby- Athleten: nicht der bessere Radfahrer, Langläufer, Läufer oder, oder.. sondern der bessere Athlet…

Der weltbeste Mountainbiker  Nino Schurter bei der „Arbeit…“
(Er kann übrigens auch Rennrad;)

Der Sommer 2017…

…geht, zumindest kalendarisch, heute zu Ende. Für mich ein schöner und vor allem „gesunder“ Sommer. Nach dem doch eher durchzogenen Frühling, was die Gesundheit anbetrifft, war der Sommer in dieser Hinsicht optimal. Wenn es beim Training mal nicht funktioniert hat, war es meistens mein eigenes verschulden. Termine nicht optimal geplant oder ab und zu habe ich die eine oder andere mentale „Pause“ eingelegt. Gar kein Thema war in diesem Sommer das Wetter. Da ich relativ „Hitzebeständig“ bin hat mich die Wärme nicht gestört. Im Gegenteil. Allerdings war gerade in den tieferen Regionen die Ozon- Belastung spürbar. Dieses „brennen“ in den Atemwegen ist definitiv unangenehm. Mit dem verlegen der Trainingseinheiten in die Morgenstunden kann da, je nach Dauer, auch nur teilweise Abhilfe geschafft werden. Bedenklich fand ich jedoch, wie die Natur unter den (zu) warmen Temperaturen gelitten hat. Waren Flüsse wie die Lütschine oder auch die Kander früher in den warmen Jahreszeiten öfters mal Nur noch „Rinnsale“ haben diese heute durch das Schmelzwasser einen permanent hohen Wasserstand. Ich denke da werden wir in den kommenden Jahren noch das eine oder andere „Bondo“ zu verarbeiten haben. Genau so wie die zum Teil sehr heftigen Gewitter mit allem was dazu gehört. Fazit: Ein „toller Sommer“ mit dem einen oder anderen „Stirne Runzeln“ und nachdenken… Auf die tollen und intensiven Sommer- Events komme ich später zurück 🙂

Nutze die Zeit…

Die wenige Zeit die ich nicht auf dem Rad, am Esstisch, im Kraftraum bei der Arbeit oder mit sonstigen organisatorischen Dingen verbringe, versuche ich gut zu nützen, um mich möglichst gut zu erholen. Sei es ein Nickerchen am Nachmittag, eine Dehneinheit, Sauna, Massage, Blackroll, oder ein anderes eingespieltes und bewährtes Ritual wie Stabi-Training. Hauptsache die müden Beine tun am nächsten Tag wieder ihren Dienst! Zuhause habe ich früher die Regeneration in der Regel total vernachlässigt.  Heutzutage, auch Altersbedingt, ist es wichtiger, sich während der Woche regelmässig und gezielt zu entspannen und auch mal den Trainings- plus Alltag Revue passieren zu lassen. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung ohne jeden Schnick- Schnack. Ich halte wenig, von etwelchen sogenannten „Leistungsfördernden“ Ernährungs- Theorien. Ebenfalls von grosser Bedeutung sind für mich kurze sportliche Auszeiten. Sei es für ein Konzert oder schlichtweg mal im Garten chillen. Aus all diesen Parametern habe ich ein für mich passendes und erfolgreiches „Paket“ geschnürt das mir erlaubt auch mit meinem Jahrgang ansprechende sportliche Leistungen zu erbringen. Ride one…

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