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Beiträge aus der Kategorie ‘Alltag’

Vorbereitung Phase 2 Woche 3

Nach der guten Vorwoche will ich nahtlos an diese anknüpfen und meinen Plan Konsequent durchziehen. (Zumindest versuche ich es…

Montag ist wie immer Ruhetag. Als aktive Erholung wanderten wir ins Suldtal und genossen den herrlichen Sommertag auch wenn es den einen oder anderen Regentropfen absetzte. Gymnastik und Stretching kamen auch noch dazu.

Irgendwann geht in meiner Gegend jede Wetterperiode zu Ende. Wir wohnen ja nicht auf Teneriffa 😉 Meine GA- Trainingstour begann am Dienstag bei Sonnenschein und nach 30 Minuten passierte ich die erste Gewitterfront. So ging das die ganzen 2 1/2 Stunden. Nach langem hin und her hat es der Mechaniker meines Vertrauens geschafft das die Schaltung und Einstellungen meines neuen Gravel- Bikes genau meinen Wünschen entsprechen. (Ich bin kein einfacher Kunde, danke Rolf)

Der heutige Mittwoch pränsentierte sich bei schönstem Sommerwetter und auch meine Beine spielten mit. Kurz zusammengefasst 3 Stunden bestens trainiert, wenn auch zum Schluss etwas müde. Beim ausruhen schaute ich mir die grossartigen Leistungen beim SwissEpic an. Toller Event. 

Es war Zeit für ein Kraftund Koordinationstraining. Das Wetter passte am Donnerstag bestens für ein Indoor- Training. Dazu noch ausgiebiges Stretching und Gymnastik. Am Freitag folgte gleich noch ein lockerer Rekom- Ride auf dem Bike. 

Es folgte am Samstag eine intensive Bike-Einheit im Kandertal. So nach dem Motto: Hier hats noch eine Welle, die da vorne auch noch und dort hinten die wird gleich mitgenommen. Motto EB- Ride in Hügeligem Gelände. Fazit nach über 50km kaputt…

Nur kurz die Beine lockern war das Motto vom Sonntag. Es wurde bedeutend mehr trotz müden Beinen und wenig Motivation. Ich rede mir dann immer ein das sind DIE Tage wo man einen Schritt weiterkommt. Auf jeden Fall weiter als nur die Beine hoch lagern 🙂

Fazit der Woche: Copy-Paste Vorwoche 🙂

Woche 6 … (Hoch’s und Tief’s)

…prägten diese Woche. Ich hatte sehr gute Tage aber auch einige voller Zweifel und wenig Motivation. Am Montag war ich wie üblich laufen und am Nachmittag wurde ich (wir) kulinarisch so richtig verwöhnt. Salata- Grilladen und vieles mehr.

Der Brienzersee und das Haslital bestimmten meinen Dienstag. Sehr gute Beine und tolles Wetter ergaben insgesamt ein sehr gutes Training. Zum geplanten laufen konnte ich mich jedoch nicht aufraffen 😦 Nichts ging mehr…

Neuer Versuch am Mittwoch. Wiederum ein gutes Ausdauertraining auf dem Gravelbike. Etwas viel Wind. Warum der praktisch nie von hinten kommt wissen die Götter… Wenigstens schaffte ich es heute noch an meiner Beweglichkeit zu arbeiten…. (Auch die ist suboptimal)

Ab jetzt war die Woche praktisch gelaufen. Am Donnerstag Laufen und Athletiktraining, am Freitag ein kurzes aber gutes MTB- Training, Fokus Technik, und tja was ich Samstag und Sonntag trainierte war keum der Rede wert. Müde ausgelaugt und unmotiviert trabte ich vor mich hin…

Fazit: rund 60 Tage vor dem Saisonhöhepunkt nicht gerade das was ich mir vorgestellt habe…

Motivieren durch Wertschätzung: Gelingt es Ihnen nicht, Ihr Team ...

 

 

Woche 4 … (Besser geht immer!)

Soll ich wieder etwas zum Wetter schreiben? Nein wird sonst langweilig. Der Juni 2020 beibt als feuchter und nasser Monat in Erinnerung.

Am Montag startete ich wie gewohnt auf meiner kurzen, rauhen und intensiven Laufrunde. Sogar in einer ansprechenden Zeit. Anschliessend ging es mit dem Gravelbike rund um den Thunersee mit ein paar Zusatzkilometern. Die Beine waren gut und auch sonst fühlter ich mich sehr gut.

Der Dienstag war geprägt von viel Arbeit und erledigen von Pendenzen. Passend dazu das Wetter. Dieses hatte, nach dem gestrigen Zwischenhoch, zur Juniform zurückgefunden. Laufen war ok und ein Krefttraining lag auch noch drin.

Eine nasse Bike- Runde am Mittwoch, nicht sehr lang aber intensiv, ins schöne Kandertal plus ein kurzes Krafttraining. Dazu noch etwas an meinem Gartenprojekt gewerkelt. Aber wie (fast) jeden Tag gabs auch noch eine kurze Gymnastik-Session. Meine Beweglichkeit MUSS besser werden!

Heute hatte ich regelrecht Lust etwas länger zu laufen. Und wenn möglich viel „am Berg“ Ich fuhr an diesem Donnerstag mit dem Bike direkt den Berg hoch Richtung Aeschiried und etwas oberhalb liess ich mein Bike stehen und machte mich zu Fuss auf den anfänglich serh steilen Weg Richtung Brunni. Seit meiner Kniee- Operation sind meine läuferischen Möglichkeiten eingeschränkt. Bergauf gut, flach ok, Bergab Sche… Suboptimal. Das bekam ich heute wieder zu spüren… Zum Glück konnte ich die restlichen Kilometer nach Hause bikend hinter mich bringen…

Den Schmerzen vom vom Vortag hinderten mich nicht am Freitag meiner Familie und vor allem meiner süssen Enkeltochter einen Besuch abzustatten. Noch kurze 10km auf dem Bike die etwas steifen Beine bewegt.

Samstag = Ruhetag. Ok mein Gartenprojekt hat auch ein paar Körner gekostet. Aber Arbeit ist defintiv kein Sport.

Ausgeruht nutzte ich den Sonntag um auf dem Bike einige Intervalle zu fahren. Das mache ich regelmässig auf den Strecken rund um meinen Wohnort. Berge haben wir ja genug. Vorab aber war mein Morgenlauf auf der Hausstrecke angesagt. Seit dem Lockdown am 13. März war dieses der 50. Morgenlauf auf meinen #homtrails.

Fazit Woche 25/4: Nicht schlecht aber ich will mehr!!!

 

 

Fertignahrung …

Fertignahrung für Sportler ist auch ok. Sicher nicht regelmässig oder ausschlieslich. Aber es ist bei weitem kein „Verbrechen“ wie es von vielen selbsternannten „Experten“ dargestellt wird. Die Foren sind voll von Tipps, Hinweisen, Rezepten und verhaltensregeln was einen gesunden Lebensstil angeht. Einigen der AutoreInnen ist aus meiner Sicht allerdings der Stil wichtiger als das Leben. Vor allem das reale Leben in welchem wir ab und zu, aus welchen Gründen auch immer, zu einem Fertiggericht greifen. Es werden Millionen von Tonnen davon produziert und verzehrt aber niemand war’s…   (Kennen wir ja bestens)

Ich fand in meinem favorisierten Sportmagazin „Fit for Life“  folgenden Bericht zum Thema:

Verfasst wurde er von Paolo Colombani. Er ist Wissenschafter und Ernährungs-Experte. Paolo Colombani ist Mitbegründer des Swiss Sports Nutrition Society (www.ssns.ch). Heute betreibt er seine eigene Coaching- und Consulting-Firma für Sport und Ernährung (www.colombani.ch).

Die erste Fertigmahlzeit stammt wohl aus den USA. Das «TV Dinner» bestand aus Trutenfleisch mit Sauce, Erbsen und Kartoffelstampf, es konnte direkt in der Aluschale im Ofen erwärmt und anschliessend serviert werden. Nach seiner Einführung Ende 1952 wurde es sofort zum Hit.

Heute gibt es unzählige verschiedene Arten von Fertigprodukten. Ravioli aus der Dose, tiefgefrorene Pizza, Instant-Suppen oder fixfertige Salate finden sich überall im Lebensmittelhandel. Die wesentlichen Vorteile solcher Produkte liegen auf der Hand: Man spart Zeit und benötigt keine Kochkenntnisse. In unserer modernen Welt, in der wir scheinbar immer weniger Zeit haben, ist der Griff zu einer fertigen Mahlzeit daher naheliegend und liegt im Trend.

WAS IST ÜBERHAUPT FERTIGNAHRUNG?

Die Lebensmittel- oder Ernährungswissenschaft kennt keine Definition von «Fertignahrung». Und auch die Gesetzgebung regelt nur wenige Lebensmittel, die als fixfertige Nahrung zum Einsatz kommen. Die wichtigste Kategorie ist die Säuglingsanfangsnahrung. Daneben gibt es Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (im Falle ganz spezifischer Krankheiten) oder Lebensmittel für eine gewichtskontrollierende Ernährung. Diese Fertigprodukte müssen von Gesetzes wegen gesamte Mahlzeiten oder sogar die gesamte Ernährung für einen bestimmten Zeitraum ersetzen. Wenn sie die ganze Ernährung ersetzen, müssen sie alle erforderlichen Nährstoffe in angemessener Höhe enthalten. Hätten diese Lebensmittel zu wenig Vitamine oder Mineralstoffe, wie oft in Internetforen behauptet wird, dürften sie gar nicht verkauft werden.

IST FERTIGNAHRUNG UNGESUND?

Im Internet gibt es auch diverse, häufig pseudowissenschaftliche Quellen, welche die Fertigprodukte pauschal als krebserregend oder generell gesundheitsschädlich einstufen. Eine solche allgemeine Beurteilung darf aber nicht ernst genommen werden. Die Palette an Fertigprodukten ist dermassen vielfältig und es kommen so unterschiedliche Zutaten und Herstellungsverfahren zum Zuge, dass keine allgemeingültige Aussage möglich ist.

Viele glauben auch, dass alle industriell hergestellten Lebensmittel eine mindere Qualität aufweisen. Aber selbst hier kann man nicht pauschal urteilen. Die Qualität eines industriell produzierten Lebensmittels hängt neben der Qualität der verwendeten Zutaten (den Rohstoffen) insbesondere vom Ausmass ihrer Verarbeitung ab. Schonend verarbeitete Rohstoffe von guter Qualität ermöglichen durchaus die Herstellung qualitativ hochwertiger industrieller Lebensmittel. Andererseits kann man durch unsachgemässe oder starke Verarbeitung der Rohstoffe sowie durch die Wahl von Rohstoffen mit niedriger Qualität keine hochwertigen Lebensmittel produzieren.

VORTEILE DER FERTIGNAHRUNG

Die Praktikabilität ist der grösste Pluspunkt von fixfertigen Produkten, die deswegen auch häufig als «Convenience Food», d. h. bequeme, komfortable oder praktische Lebensmittel, umschrieben werden. Zudem sind Fertigprodukte meist zielgerecht portioniert und der Food Waste hält sich damit in Grenzen. Und schliesslich sind Fertigprodukte für Leute mit bescheidenen Kochkenntnissen eher ein Segen als ein Fluch. Sie gelingen immer und schmecken immer gleich – wenn auch nicht immer berauschend. Und natürlich ist ihre Darreichungsform nicht vergleichbar mit derjenigen von frisch hergestellten Mahlzeiten.

PRAKTISCHE TIPPS

Qualitativ hochwertige Fertigprodukte können für Leute mit stressigem Tagesplan durchaus ab und zu eine Erleichterung sein. Sie sollten aber eher als Alternative zu üblichen Mahlzeiten eingesetzt werden und nicht einen chronischen Ersatz darstellen. Wer Fertigprodukte nutzen möchte, sollte auf folgende Tipps achten:

  • Die Zutatenliste gibt einen Anhaltspunkt über die Qualität des Produkts. Je «natürlicher» die Zutaten tönen und je weniger Zusätze enthalten sind, umso naturbelassener ist das Produkt.
  • Nicht alle Fertigprodukte sind auch «readyto-eat», also ohne jegliche Zubereitung zu geniessen. Produkte für den Einsatz unterwegs sollten ohne Zubereitung essbar sein.
  • Auch wenn Fertigprodukte länger haltbar sind, sollten sie nicht lange stehen bleiben und möglichst früh konsumiert werden. Sie werden mit der Zeit sicher nicht besser.

Ich wünsche allen guten Appetit und einen wunderbaren Tag. „e guete“

Ansage statt Absage…

Absagen, Verschiebungen, Unsicherheiten und Ratlosigkeit sind aktuell für viele Sportler Thema. Teilweise sind die Absagen und Verschiebungen schon klar kommuniziert, vielfach heisst es wir sehen uns im 2021, oder es wird auf eine mögliche Terminverschiebung in den Herbst hingewiesen. Eine gute Lösung hat der Ironman Switzerland Thun gefunden. Geplant ist der Wettkampf für den 12. Juli 2020. Vielleicht reicht es ja vielleicht auch nicht. Thun hat ein klares und für die Athleten ein klares Statement auf Ihrer Website platziert: ->>>

In den vergangenen Wochen haben unsere Teams in ganz Europa, dem Nahen Osten und Afrika unermüdlich mit Behörden, Städten, Regierungen und Angehörigen der Gesundheitsberufe zusammengearbeitet, um unseren Zeitplan für mehr als 50 Veranstaltungen in der Region zu bewerten, die bis Ende 2020 stattfinden sollen.

Wir arbeiten fleißig daran, Informationen für alle Rennen so früh wie möglich bereitzustellen. Wir verpflichten uns, Ihnen spätestens 50 Tage vor Ihrem geplanten Renntermin ein Update zu Ihrem Rennen zukommen zu lassen, und wir werden uns bemühen, sicherzustellen, dass diese Updates nach Möglichkeit noch früher erfolgen.

Im Namen von mehr als 250 IRONMAN-Teammitgliedern in Europa, dem Nahen Osten und Afrika danken wir Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Engagement.

Nach Pfingsten ist klar JA oder NEIN und die 50 Tage vor dem Wettkampf passen auch in den Trainings Rhythmus der meisten Athleten/Athletinnen. Wer sich für den Ironman Switzerland anmeldet absolviert bestimmt ein gezieltes Aufbautraining im Winter/Frühling so dass eine solide Basis vorhanden ist. Die 50 Tage Vorbereitung, falls der Wettkampf durchgeführt wird, passen problemlos in die meisten 3- oder 4- Wochen Trainingszyklen inkl. Tapering. Vielleicht nicht ideal aber bestimmt besser als ein zögerliches ja vielleicht oder eine verfrühte oder gar verspätete Absage. Und wer hat in diesem speziellen 2020 schon ideale Bedingungen…

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