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Beiträge aus der Kategorie ‘Training’

Materialschlacht …

Am vergangenen Weekend herrschte wahrlich Frühlingswetter. Da ich an einer sehr beliebten (Trainings) Route (Steigung) wohne kann ich praktisch vom Wohnzimmer aus eine regelrechte „Materialshow“ (-Schlacht) live mitverfolgen. Jedes Jahr meistens dasselbe Bild, wenn die Weihnachtsgeschenke, Statussymbole und guten Vorsätze die ersten grösseren Runde drehen. Viel Carbon, edle Komponenten, tolle Designs einfach alles was der Markt so zu bieten hat. Uns das ist ja nicht gerade wenig. Neu ist in diesem Jahr dass bei den Rennrädern die Scheibenbremsen die herkömmlichen Felgenbremsen eingeholt wenn nicht gar überholt haben. Wobei da nach wie vor ein „Glaubenskrieg“ tobt. Aus dem ich mich konsequent raus halte! (Ich fahre sowohl als auch und mein Fazit: beide bremsen hervorragend… 😉 Was sich nicht geändert hat ist die Tatsache das bei der Technologie (Sprich Fahrrad) um jedes Gramm gekämpft wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handelsgütern heisst hier weniger Gewicht gleich höherer Preis. Man blättert für ein paar 100g weniger, gerne mal ein paar 100er mehr auf den Tisch. Etliche könnten zwar einen viel besseren Deal machen. Statt um Gramm’s beim Material zu kämpfen könnten sie ganze Kilos an (Eigen-) Gewicht reduzieren. Und nebenbei, nebst besserer Form, viel Geld sparen. Mal ehrlich Leute, so ein Trek Madone (Beispiel!) mit einem 95-100 kg Brocken drauf, sieht einfach sch.. speziell aus. Materialschlacht ja, aber vielleicht vorab die Schlacht am Buffet abbrechen…

Februar 2020 …

Nach einer etwas „zähen“ zweiten Januarhälfte bin ich deutlich besser in den Februar gestartet. Nochmal kurz zurück zum Januar. Für mich ist der Januar eigentlich (fast) immer DER Wintersport- Monat. Dieses Jahr gab es, abgesehen von ein paar frostigen Morgen einfach keinen Winter. Und das obwohl mein Wohnort auf über 1000m liegt. Anders ausgedrückt es folgte nach November und Dezember ein weiterer Schneesportfreier Monat. Selbstverständlich gab/gibt es die Möglichkeit in höheren Lagen Ski zu fahren oder zum Langlaufen. Bloss das ewige dem Schnee nachrennen ist nicht (mehr) mein Ding. Das habe ich Jahrelang gemacht. 2-3 Stunden um Auto oder ÖV um irgendwie 25-30km zu laufen, nein danke. Das obwohl ich weit davon entfernt bin beim Klima- Hype mitzumachen. Sport ist nicht Klimafreundlich. Punkt. Irgendwann wurde es mir zeitlich einfach zu aufwendig. Und jetzt kam “ #sabine #sturm “ das nicht einfach mal zwei- drei Stunden, nein die Dame blieb gleich zwei Tage… Nix mit Outdoor und ab auf die Rolle und in den Kraftraum. Alles kein Problem zumal es noch dauert bis ich bei 100% sein darf. (Müssen muss ich gar nix)

Nur ein Bierchen…

Aktuell ist ja gerade DIE Zeit wo man es mit Alkohol nicht soooo genau nimmt. Einen Glühwein da, ein Glas Sekt zum anstossen, Wein zum Essen usw… Oder eben nur ein Bier nach dem Sport….

…bloss das beliebte Bier nach dem Sport hingegen schmeckt zwar toll, macht aber ernährungsphysiologisch wenig Sinn. Es macht im Gegenteil die regenerative Anstrengung locker wieder zunichte. Alkohol fördert unter anderem die Wasserausscheidung über den Darm und ist somit kontraproduktiv, wenn man grössere Flüssigkeitsdefizite ausgleichen muss.

Um zu verstehen, wie Alkohol unseren Körper nach dem Sport beeinflusst, ist es wichtig zu wissen, wie wir überhaupt darauf reagieren. Die größte Rolle spielt hierbei unsere Leber, da sie die Giftstoffe im Körper abbaut und verstoffwechselt. Doch sobald sich Alkohol in unserem Blutkreislauf befindet, wirkt er sich auch auf jedes andere Organ aus. Wenn wir Alkohol zu uns nehmen, verbraucht der Körper also erst einmal Energie für die Entgiftung, anstatt für Prozesse wie Muskel- Erholung, Heilung und Wachstum. Alkohol beeinflusst die Geschwindigkeit der Proteinsynthese. (Prozess des Muskelwachstums und reparieren von Mikrorissen)

Alles in Massen? ( Bloss was ist massvoll) Ein Glas Sekt oder ein Bier wird nicht dein ganzes Workout zunichte machen aber größere Mengen von Alkohol können den Wachstums- und Erholungsprozess von Muskeln erheblich stören.

In diesem Sinne PROSIT auf einen guten Rutsch ins 2020…

 

 

 

Advent, Advent…

…oder die sogenannte besinnliche Jahreszeit ist voll am laufen. Laufen tun auch Nasen, sprich Erkältungen usw, und das besinnen beschränkt sich im sportlichen Bereich meistens auf Rück- und Ausblicke für die kommende Saison. Bei vielen sind die Vorbereitungen schon angelaufen oder beginnen jetzt. Leider gibt es in meinem Umfeld viel die gerade gesundheitliche Probleme zu bewältigen haben oder an der einen oder anderen Verletzung laborieren. Eigentlich wie immer. Dazu kommt jetzt eben noch diese „besinnliche“ Adventszeit garstiges Wetter, „kurze“ Tage usw. Persönlich empfinde ich diese Jahreszeit, aus sportlicher Sicht, ziemlich mühsam. Wenigstens konnte ich auf Grund der in den letzten Tagen stabilen Wetterlage gut trainieren und bin voll im Plan. Selbstverständlich gab es auch schon die eine oder andere Indoor- Session auf der Rolle oder dem Ergo. Winter halt. Dazu kommt jetzt die Langlaufsaison auf welche ich mich irgendwie freue. Zumindest auf die LL- Ausflüge ins benachbarte Oberwallis. Und das erst noch „Greta“- Konform mit ÖV usw. 😉 Nun denn: Action ist angesagt.

Une journée sans …

schrieb ich mal im Frühjahr 2010. Und weiter: Ein Tag an dem alles stimmt, das Wetter, das Zeitmanagement, die Moral, Spass usw usw… Man fährt los und dann… passiert nichts, rein gar nichts. Keine Form, keine Beine, keine Luft einfach gar nichts…. Jetzt, also heute im November 2019 war es, was die Moral angeht, genau so wie damals. Nur war es ein nasser, grauer und trüber Novembertag und überhaupt nichts stimmte. Besonder der wichtigste Muskel im Kopf streikte… Kurz gesagt keine Lust. Nicht das dieses in der letzten Zeit nie vorgekommen wäre. Nein gibt es immer wieder mal. Was sich bei mir im Vergleich zu damals geändert hat, ich habe gelernt damit umzugehen. War ich vor nicht all zu langer Zeit an solchen Tagen extrem frustriert und mies drauf, meisten gar nicht los gefahren oder die Trainingsfahrt kurzerhand abgebrochen, lasse ich es heute einfach geschehen akzeptiere es und denke nicht weiter darüber nach geniesse den Tag und wenn es passt lege ich mich nochmals eine Stunde hin, lese, male oder gehe Kaffee trinken. Morgen passt es wieder wetten. Gelernt habe ich das dank externer Unterstützung und Hilfe von meinem Mental- Coach…

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