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Beiträge von erichvonallmen

Tom Pidcock …

Frühling-Sommer-Winter …

… oder kurz zusammengefasst Wetterkapriolen 2021. Die Wettergötter haben in den letzten Wochen so ziemlich alle Optionen genutzt. Ich könnte jetzt die üblichen Phrasen wie es gibt kein schlechtes Wetter …oder ändern kann man eh nix … da muss man durch usw. zitieren. Nein tue ich nicht. Dieses anhaltende auf und ab nervt und zerrt an Motivation und Energie.

Ich habe trotz allem meine Vorbereitungen (meistens) durchgezogen und bin (fast) im Plan. Aktuell sind das rund 70% meines maximalen Leistungsvermögen. Um an die angestrebten +95% zu kommen benötigte ich noch ca 6 Wochen gezieltes Training. Vor allem in den HIT- Bereichen. Fazit: die Basis ist gut, der Feinschliff kommt.

Da viele (die meisten) Events erst in der zweiten Jahreshälfte stattfinden, wenn überhaupt) ist sowieso keine Eile angebracht. Ich möchte nicht den Fehler von 2020 wiederholen und versuchen praktisch den ganzen Sommer in Top- Form zu sein um dann im Spätsommer erschöpft, mental und physisch, „abzustürzen“. Man ist nie zu alt um dazu zu lernen 😉.

Im internationalen MTB- Sport wird auch wieder um Siege, Punkte und Qualifikationen gefahren. An der Spitze die üblichen Verdächtigen man könnte fast sagen nix neues? Doch ein „neues“ Gesicht beeindruckt mich aktuell außerordentlich. Tom Pidcock 🇬🇧. Was der Junge drauf hat ist Phänomenal. Das was er in Leukerbad und Alpstadt gezeigt hat deutet darauf hin das sich die Favoritenliste für Tokio verlängert hat. Ein spannender Sommer kündigt sich an. 🤟👍

2021 wieder ein Jahr zum vergessen?

Ein ganz klares NEIN. Trotz der einen oder anderen Einschränkung und dem praktisch komplett anullierte Rennkalender war schon das Jahr 2020 für mich ein gutes Jahr. 2021 wird definitiv (noch) besser… 😉 Es ist mir relativ gut gelungen mich darauf einzustellen und anzupassen. Diesen Schwung und auch die Erfahrungen konnte ich sehr gut auch in die neue Saison übernehmen. Im Gegensatz zur vergangenen Saison habe ich meinen Aufbau verändert und angepasst. Das auf Grund der Erfahrungen im 2020 wo ich praktisch das Jahr durchtrainiert und gerade mal ein Rennen absolviert habe notabene kaputt und müde mit dem entsprechenden (Miss) Erfolg.

Nach einer ausgiebigen Pause zu Beginn des Herbst/Winter begann ich nach den Feiertagen im Dezember wieder regelmässig zu trainieren. Locker, leicht und vor allem variabel. Ziel: bessere Athletik, Rumpf- Stabilität. Zudem schenkte ich dem laufen, insgesamt über 70 Stunden, mehr Beachtung. Insgesamt kamen so über 140 Trainingsstunden zusammen und ich fühle mich hervorragend. Selbstverständlich schenkte ich auch der Regeneration viel Beachtung. Leider sind Pandemie bedingt Kraftraum und Wellnessanlagen geschlossen. Aber auch da gilt: Wer will findet Lösungen, wer nicht will findet Gründe.

Ich hoffe das das aktuelle Comeback des Winters von kurzer Dauer ist so das ich die anstehenden Trainingsstunden auf Bike und Rennrad in den kommenden Wochen gut durchziehen kann. Wie es aktuell aussieht werden Wettkämpfe, mit einer Ausnahme erst ab August in meiner Agenda auftauchen. Immer vorausgesetzt das die Situation rund um Covid-19 das zulässt.

Viel Zeit investiere ich seit dem Herbst 2020 in unser Haus. Vor allem aber dem arbeiten an der Umgebung. Meine „Landwirschaftlichen“ Kenntnisse habe ich optimiert und arbeite regelmässig, wenn es die Zeit erlaubt an Projekten rund ums Haus. (Kann ich nur empfehlen. Bringt definitiv mehr als bei irgendwelchen flachen GA- Runden Stundenlang den Hintern platt zu drücken und macht erst noch Spass;)

Frühling im Winter …

Noch haben wir Winter, zumindest kalendarisch…

…aber der Frühlig ist in den Startlöchern….

 

Wintertraining …

Wir haben Winter. Und zwar richtig. Das dürfte im 2021 für sehr viele eine (weisse) Tatsache sein. Und das sogar bis in tiefe Lagen. Mir persönlich kommt das sehr entgegen. Obwohl meine Leidenschaft für alles was mit zwei Rädern unterwegs ist nach wie vor ungebrochen ist, liegt der Fokus bei meinen Vorbereitungen weniger auf dem „nur“ Radfahren sondern eher darauf meine Athletik, Technik und Fitness zu erhalten/verbessern. Mit „nur“ Radfahrern verbessern sich zwar die Ausdauerwerte aber sonst nicht viel. Was nützt mir allein die Beinkraft und ein gesteigertes Ausdauervolumen wenn ich nach 2 Stunden im Gelände den Lenker kaum mehr halten kann, mein Rücken schmerzt und das auf- oder absteigen eher peinlich wird. Wenn ich mir z.B. die Rumpfstabilität von vielen Cracks ansehe komme ich ins Grübeln…. Nicht umsonst sind die Ex- Mountainbiker immer öfter in der Weltspitze beim Strassenrennsport anzutreffen. Sie sind schlichtweg die besseren Athleten und die besseren (Fahr) Techniker.
Um genau an diesen „Schrauben zu drehen“ ist der Winter zumindest für mich ideal. Laufen, Schneeschuh- oder sonstige Touren, Krafttraining, Cross- Einheiten zwecks Technik verbessern bringen mich weiter als simples GA- Training auf dem Rad und sich dabei möglichst einen abzufrieren. Dazu kommt dass ich mit dieser Vielseitigkeit wesentlich besser auf die äusseren Bedingungen, sprich Wetter, reagieren und meine Training anpassen kann. Ich bin lieber zu Fuss im Schnee unterwegs als mich in den Sozialen Medien über das „Scheisswetter“ zu beschweren… 😉

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