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Beiträge aus der Kategorie ‘Events’

Roc d`azur …

Seit geraumer Zeit stand eine Teilnahme am grössten MTB-Event der Welt bei mir auf dem Plan. Kurz und knapp. Ich habe es dieses Jahr geschafft. Es war gigantisch und hervorragend organisiert oder Genuss pur. Harte Strecken, tolles Ambiente oder einfach Tage voller Sport und Action rund ums Fahrrad. Seit 1984 und der ersten Ausgabe, die von Stéphane Hauvette mit 7 Teilnehmern organisiert wurde, ist das Roc d’Azur weiter gewachsen und hat 2019 an 5 Tagen mehr als 20 000 Teilnehmer, 300 Aussteller und 150 000 Besucher zusammengebracht!

In der Natur Base – Francois Leotard Fréjus und auf den Pfaden von Roquebrune-sur-Argens, wird das Roc zum grössten Mountainbike – Event der Welt.  Jedes Jahr im Oktober pilgern Radfahrer und Mountainbiker aus allen Ecken Frankreichs und 50 verschiedenen Ländern zum Roc… Tja darunter auch wir Schweizer 😉 Das tolle daran ist, das Konzept des Events passt für alle denn das Motto heisst:

JEDEM SEINEN RHYTHMUS!

Profis, Amateure, Anfänger, Erwachsene, Kinder, Crosseurs, Enduristen … egal in welchem ​​Alter und auf welchem ​​Niveau, der Roc d’Azur ist offen für alle, sowohl für Langzeitbegeisterte als auch für Neugierige in letzter Minute. Mit einer großen Anzahl von Rennen, die angeboten werden, kann jeder das Rennen oder eine Tour finden, die für ihn passt, natürlich im Marathon, aber auch im Triathlon auf dem E-Bike oder als Enduro Crack im Schotter Neben dem Sportprogramm findet im Roc d’Azur jedes Jahr die größte kostenlose Fahrradmesse der Welt für alle statt. Es werden jegliche Produkte rund ums Fahrrad angeboten. Ich sah Dinge von denen ich keine Ahnung hatte, obwohl ich mich einigermassen auskenne .-)

Eines ist bereits jetzt beschlossene Sache: Ich komme wieder!

Irgendwie daneben…

Das kommende Weekend vom 21./22. September 2019 ist in Radsportlicher Hinsicht, zumindest in der Schweiz, überladen oder was die Terminplanung anbetrifft komplett daneben! Da wären: Die Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften in Grächen VS. Ein paar km weiter, in Zermatt, sind die Enduro_World-Series zu Gast. Nicht genug damit. Praktisch Zeitgleich findet in Einsiedeln das Iron Bike Race statt. Notabene das letzte Rennen der Bike-Marathon-Classics 2019 statt. Sorry liebe Terminplaner das ist schlichtweg bescheuert. Dafür gibt es ab kommender Woche kaum noch Start Gelegenheiten im Mountainbike Bereich bis zum kommenden Frühjahr 2020. Das Snowbike Festival von Gstaad mal ausgenommen. Auf Nachfrage schiebt einfach jeder den schwarzen Peter dem anderen zu. Die lokalen Organisatoren gegenseitig und an Swiss Cycling diese an die UCI und das ganze wieder von vorne. Fazit: keiner war’s und wir sollen überhaupt froh sein das es noch Organisatoren gäbe… So kann man auch „argumentieren“ …

Nationalpark Bikemarathon 2019…

Offiziell: Zum 18. Mal fand bei sommerlichem Wetter der 18. Nationalpark Bike-Marathon 2019 statt. In diesem Jahr nahmen wiederum knapp 2000 BikerInnen eine der vier Etappen unter die Pedalen. Bei den Herren konnte sich Urs Huber zum vierten Mal den Sieg sichern. Bei den Damen fuhr die als Favoritin geltende Aargauerin, Esther Süss, mit einer Zeit von 6:53.58 auf den zweiten Platz. Zuoberst auf dem Podest stand überraschend und mit einem Vorsprung von über 11 Minuten die Littauerin Katazina Sosna. Wir danken von Herzen allen Sponsoren, Voluntaris und Unterstützern, ohne deren Hilfe wir den Bike-Marathon nicht durchführen könnten.

Am vergangenen Samstag war es soweit. Mein Lieblings- Rennen der Nationalpark Bikemarathon stand auf dem Programm. Einmal mehr top organisiert, trotz erschwerten Bedingungen wegen der Streckensanierung bei der RhB. Dazu nahezu perfektes Wetter, fürs Engadin etwas gar warm aber ok, und tadellosen Streckenbedingungen. Dank der Neutralisation und „fliegenden“ Zeitmessung beim Start konnte jegliches Gedränge und Gewusel nach dem Start zum vornherein vermieden werden. Persönlich lief es mir sehr gut. Rund vier Minuten schneller als im letzten Jahr, mit einem Top 80 Ergebnis und innerhalb meiner Altersgruppe waren lediglich 2 Leute schneller. Motivation pur fürs die nächste Saison?

Zudem war ich auf perfektem Material unterwegs. #scottbikes

Ich weiss es noch nicht. Vielleicht war es es mein letztes mal im Engadin. Nicht zum biken, jesses nein, aber so mit Startnummer eher schon… Was schlichtweg ein Desaster bleibt sind die Kategorien. (Ist aber nicht ein Problem der Veranstalter, sondern ein reglementarisches der Bike Marathon Classics) Alle TeilnehmerInnen +49jährig werden in ein und derselben Kategorie klassiert. Das ist leider nicht fair und es hält viele ältere potentielle TeilnehmerInnen von einer Teilnahme ab. Wir Senioren wollen ja keine zusätzlichen Preise oder Extras, sondern lediglich eine faire Klassierung! (Der Aufwand für eine zusätzliche Kategorie dürfte sich in Grenzen halten) Im benachbarten Ausland geht’s ja auch!Ein besonderer Dank geht, nebst dem kompetenten OK. an die zahlreichen „Voluntari“ und Vereine die diese Veranstaltung mit prägen. Ihr leistet Grossartiges. DANKE!Im kommenden Jahr, 2020 starte ich voraussichtlich ein neues Projekt. Dieses mal in der Schweiz und es ist eine sehr lange Strecke…

Ein Jahr leben… (Teil 2)

Nach der doch eher schwierigen Zeit im Winter fand ich im Frühjahr langsam aber sicher wieder meinen Rhythmus. Sowohl im ganz normalen Alltag aber auch im sportlichen Bereich. Der April war geprägt von viel Arbeit rund ums Haus, es war einiges aufzuholen, genau so war es in der ersten Maihälfte. Immerhin fand ich langsam aber sicher wieder die Motivation zum regelmässigen gezielten Training. Im Juni ging es in meine „zweite Heimat“ nach #Toblach im  #Pustertal. Zum ersten mal seit der OP konnte ich im Training „leiden“ und an die Grenzen gehen. Bei den Aufstiegen ins #Fischleintal oder zur #Dreischusterhütte spürte ich meine beiden Beine wieder und war in der Lage den Puls über längere Zeit hoch zu halten. Sprich an der Schwelle oder gar darüber. Im Pustertal begann ich auch wieder zu laufen. Damit konnte ich die Stabilität im rechten Bein verbessern aber auch die Bewegungsabläufe optimieren. Das wichtigste aber war das Vertrauen in mein lädiertes Knie kam zurück. Zudem macht Training im Pustertal generell einfach Freude.

Da muss ich kurz etwas los werden. Immer wieder bin ich beeindruckt von der Mentalität bei den Italienischen Senioren- Radsportlern. Wer in Italien unterwegs ist sieht sie öfters diese Gruppen von älteren Herren, meistens sogar in der Teambekleidung des örtlichen Radsportvereins, angeregt palavernd ihre Runden drehend. Bei jeder Witterung auf allen Strecken. Sie scheuen sich nicht vor Passfahrten oder der Teilnahme bei Radsport- Events. Zahllose „ #Grandfondos “ im ganzen Land, praktisch an jedem Weekend, fördern das. Es erstaunt mich immer wieder welche Teilnehmerzahlen in den Alterskategorien über 60 Jahren zu verzeichnen sind. Es gibt Rennen, da sind bei der Kategorie 65-70+ zwanzig bis dreissig Personen klassiert! Wenn ich das mit unseren CH- Zahlen vergleiche…
Das rührt aber auch von der Tatsache her, dass bei uns ab 50+ alle in ein und derselben Kategorie klassiert werden. In der Praxis fahre ich gegen Jungs die meine Söhne sein könnten… Darum richte ich meine Wettkampf- Planung eher auf Italien aus. Es macht einfach mehr Spass!

Zurück aus den Dolomiten konnte ich meine Trainingsleistungen im Juli halten und leicht verbessern. So richtig zurück in die Spur fand ich dann im August. Letztendlich klappte es auch mit der Teilnahme am Nationalpark Bikemarathon. Pech dass ausgerechnet das einzige versiffte Weekend des ganzen Sommers 2018 genau dann statt fand. Es klappte alles wunderbar ausser dass die Zeit und damit die Rangierung sich so im Bereich „na ja“ bewegte. Aber rückwirkend betrachtet war es ok und verlieh mir Schub weiter zu trainieren. Einen grossen Teil des Septembers verbrachte ich, bei optimalen Bedingungen im Süden der Schweiz.

Fazit: Legt man seine maximale körperliche Fitness auf 100 Punkte aus, was ich nie und nimmer erreiche, begann ich bei 13 Punkten. Aktuell bewege ich mich bei Rund 80 Punkten. Also sehr nahe am Maximum meiner Leistungsgrenze. Damit ist auch klar das, die Sanierung meines Knies, bis jetzt eine Erfolgsgeschichte ist/war.

Fortsetzung folgt.

Der Sommer 2017…

Kleine Scheidegg am 11.08.2017 …

…macht zumindest mal Pause. Die ersten Vorboten vom Herbst machen auch schon die Runde. Pünktlich, wie fast jedes Jahr, kommt mit dem Eigerbike auch der Wetterumschwung. Es bleibt die Hoffnung auf besseres Wetter am Sonntag. Die Organisatoren hätten es verdient und die Teilnehmer wären vermutlich auch nicht unglücklich…

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