Giro d’Italia 2020

Nach eine spannenden Tour de France startet heute der Giro d’Italia. Mein ganz persönlicher Favorit der Rundfahrten. Ich hoffe auf ein tolles Rennen, wenig Unfälle und ein faires Rennen.

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TAG 50 …

Nochmals etwas Grundlage trainiert. Dazu 5×3 Minuten Sprints und fertig. Müdigkeit macht sich breit. Mein Trainingsplan empfiehlt einen Ruhetag einzulegen. Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Zumal ich morgen diverses zu erledigen habe. Dazu kommt dass sich der Frühling bereits wieder eine Pause gönnt und es nass wird. Aktuell verfolge ich, wann immer es geht, den Giro d’Italia. Nach den doch eher langweiligen Sprintetappen warten nun die Berge auf die Cracks. Wem ich die Daumen drücke? Sage ich nicht aber er wohnt im Tessin gleich nebenan…

#Giro101

Mit Interesse, wie jedes Jahr, habe ich den Giro d’Italia 2018, im TV und in der Presse, verfolgt. Rein sportlich war der Giro 2018, spätestens nach der Rückkehr aus Israel für mich eine spannende Angelegenheit. Ich mag den Giro schon allein wegen den tollen Bildern, Ausnahme Zeitfahren, die uns die RAI, gespickt mit Informationen, immer wieder präsentiert. Die Strecke fand ich zwar, gelinde gesagt, suboptimal und trotzdem war ich erneut fasziniert über die Vielfältigkeit unseres südlichen Nachbarlandes. Man war bemüht keinen „Promihoger“ oder ähnliches auszulassen. Via Ätna, Gran Sasso
oder Monte Zoncolan war alles dabei. Dass die Entscheidung dann am Colle delle Finestre herbei geführt wurde wundert mich nicht. Wer was und wie jedoch schon. Sah man in den Tagen vor der 18. Etappe nach Prato Nevoso in der Person von Simon Yates (Mitchelton-Scott-Team ) einen souveränen Leader wankte er bei der 18. Etappe bevor er dann bei der 19. am besagten Colle delle Finestre total einbrach und dutzende von Minuten verlor und letztendlich den Giro 2018 auf dem 21. Platz beendete. Der Sieger heisst nun Chris Froome. Zugegeben es war eine beeindruckende Leistung mit der er ins Rosa Tricot gefahren ist. Aber den Leistungen von Chris Froome haftet seit der Vuelta 2017 ein grosses Makel an. Mit mehr als der doppelten Menge Salbutamol, Ein Arzneimittel „zur Erweiterung der Bronchien an Bord“ gewann Chris Froome die Vuelta 2017 und wurde erwischt. Seit diesem Zeitpunkt tobt ein Juristisches HickHack zwischen dem Arbeitgeber von Froome, das Team Sky, und den zuständigen Verbänden. Eine gute und verständliche Übersicht der ganzen Affäre findet man im Artikel von Rainer Sommerhalder in der AZ.

Mein Fazit: Ich liebe den Giro! Mehr als die Tour den France mit XX Sprintankünften welche von Athleten gewonnen werden die nicht mal 250hm am Stück zügig fahren können. Aber mich nervt diese Geschichte rund um den Chris Froome. Wir werden wohl erst in Wochen/Monaten oder weiss der „Gugger“ wann wer dieses Rennen gewonnen hat. so macht sich der Radsport erneut lächerlich und unglaubwürdig.

Sollte es der Tom Dumoulin sein würde mich das freuen, aber auch ärgern weil man ihn um seine Emotionen beschissen hat!

Giro d’Italia…

Giro 2014

Ich bin ein bekennender Giro d’Italia Fan. Nicht weil das Rennen jetzt irgendwie spektakulärer als andere wäre. Nein, es ist das besondere Ambiente und das darum herum um den Giro. Wenn möglich verfolge ich zumindest das Finale auf RA II und vor allem das anschliessende Magazin TGiro. Da wird ohne Ende analysiert, parliert und spekuliert. Das natürlich immer mit allen Radsportgrössen die Italien in den vergangenen 30 Jahren hatte. Mario Cipollini oder Gianno Bugno versuchen den Verlauf der Etappe oder diese oder jene Situation zu erklären Stefano Garzelli ist zwar, unterstützt von Paolo Bettini, anderer Meinung aber irgendwann ist man sich dann doch einig, mitten drin eine quirlige Moderatorin die ununterbrochen dazwischen quatscht usw. Später kommen selbstverständlich auch noch die Protagonisten (Fahrer) der Etappe vorbei und werden zum xten mal mit den immer gleichen Fragen gelöchert. Auch die sportlichen Leiter sind jeden Tag zu Gast. In dieser illustren Runde wird dann mindestens 30 Minuten weiter palavert. Herrlich. Was mich auch immer wieder beeindruckt sind die tollen Bilder von der Strecke. Liebliche Landschaften mit Dörfern und Städtchen, vorzugsweise immer auf einem Hügel thronend, Olivenhaine, Reben, Wiesen und Wälder wechseln sich in rascher Reihenfolge ab. Zusammen mit dem Live- Kommentar, jedes Hintern heben eines Fahrers wird enthusiastisch als „Attaco“ kommentiert, einfach köstlich. Was mich auch beeindruckt ist der Respekt die beide Kommentatoren jedem, aber wirklich jedem Fahrer entgegen bringen. Schade wer dieses Spektakel nicht mit verfolgen kann, selber schuld wer es könnte und es bleiben lässt.

Nix neues…

Giro…weder vom Wetter, vom Training oder sonstigem. Zumindest nichts über was ich wirklich berichten möchte. Und bevor ich zum 35. mal die gleichen Bilder, möglichst vom Vorjahr, und Kommentare herunter bete… Doch eines ist da noch. Der Giro d’Italia 2013, wo momentan sensationell gut Rad gefahren wird. Praktisch Tag für Tag sind heftige Positionskämpfe, Attacken und Angriffe im Gange. Bis jetzt ist es keiner Mannschaft gelungen das Rennen zu kontrollieren und praktisch jeden Tag haben wir andere Sieger oder Geschlagene im Felde. Motto: heute Top und Morgen fange ich mir eine Klatsche ein. So erwischte es gestern den Vorjahressieger Ryder Hesjedal der in den Hügeln um Florenz fast drei Minuten im Gesamtklassement verlor. Ihn aber abzuschreiben wäre falsch denn in den kommenden Tagen wenn es in den Bergen des Piemonts oder in den Dolomiten zur Sache geht wird es erneut den einen oder anderen erwischen. Ganz interessant ist, dass auch innerhalb der Spitzen-Teams grosse, ja sogar sehr grosse, Leistungsgefälle bestehen und die Durchschnittsgeschwindigkeiten, zumindest bis jetzt, erneut gefallen sind, oder wie gewisse, frühere Spitzenfahrer, Mühe haben überhaupt im Feld mitzukommen. Warum? Die Gedanken sind frei…