Ganz gut ist mir zu wenig…

Zwischenstand mit Luft nach oben

Die letzten Wochen waren gut. Solide, regelmässig, strukturiert – genau so, wie Training sein soll. Kein wildes Hin und Her, sondern kontinuierliche Arbeit an Form und Grundlage. Und das Wichtigste vorweg: Ich bin gesund, belastbar und motiviert. In unserem Alter keine Selbstverständlichkeit – eher ein kleines Privileg.

Natürlich wäre es jetzt verlockend zu sagen: läuft perfekt. Tut es aber nicht ganz. Und das ist auch gut so.

Denn bei aller Konstanz zeigt sich klar: Da geht noch mehr. Vor allem auf dem Rad. Während Laufen und allgemeine Fitness auf einem ordentlichen Niveau sind, hinkt das spezifische Bike-Training noch etwas hinterher. Die Beine wissen zwar grundsätzlich, was zu tun ist – aber sie könnten es deutlich besser und vor allem länger tun.

Oder anders gesagt: Die Grundlage stimmt, aber der Motor braucht noch ein paar zusätzliche Umdrehungen.

Das ist keine Überraschung, sondern eher eine Standortbestimmung. Genau dafür sind diese Wochen ja da. Trainieren, beobachten, anpassen. Kein Drama, sondern Teil des Prozesses. Wer glaubt, dass immer alles linear nach oben geht, hat entweder Glück – oder misst nicht genau genug.

Was mich aktuell besonders freut: Die Energie ist da. Die Lust auf Training auch. Kein Ziehen, kein Zwicken, kein lästiger Begleiter im Hintergrund. Einfach rausgehen, trainieren und sich danach angenehm müde fühlen. Genau so soll es sein.

Der Fokus für die nächsten Wochen ist damit klar gesetzt: Mehr Qualität auf dem Rad. Etwas mehr Druck auf die Pedale, etwas mehr Struktur in den Einheiten – und vielleicht auch das eine oder andere freundliche Gespräch mit dem inneren Schweinehund, der beim Intervalltraining gerne mal kreative Ausreden findet.

Fazit:
Gute Basis gelegt. Gesundheit top. Motivation vorhanden.
Jetzt geht’s darum, aus „gut“ Schritt für Schritt „besser“ zu machen.

Oder ganz einfach:
Der Weg stimmt – jetzt darf das Tempo noch ein bisschen steigen. 🚴‍♂️

24.10.2025…


Pünktlich mit dem Sturmtief Benjamin haben auch mich die Grippeviren erwischt – als wollten sie meiner ohnehin bescheidenen #Saison2025 den passenden Abschluss verpassen. Irgendwie passt’s.

Natürlich gibt es Schlimmeres, das weiß ich. Trotzdem ärgert es mich gerade maßlos. Vor allem, weil ich genau weiß: Ich bin selbst schuld. Ein bisschen Schnupfen, etwas Husten – ach, wird schon gehen, dachte ich. Wie so oft. Und dann merkt man plötzlich, dass der Körper irgendwann einfach die Reißleine zieht.

Jetzt liege ich hier, Nase zu, Kopf schwer, und denke mir: Vielleicht war das genau das Zeichen, das ich gebraucht habe. Mal runterzufahren, durchzuatmen, zu akzeptieren, dass nicht immer alles nach Plan laufen muss.

Aber wenn schon, dann lieber jetzt als in den kommenden Monaten…

25.07.25 FATMAX…


Ich werde immer wieder gefragt was der Eintrag FATMAX im Trainingstagebuch bedeutet?

FATmax bezeichnet die Trainings- intensität, bei der der Körper den höchsten Anteil an Fett zur Energiegewinnung nutzt. Anders als beim hochintensiven Training, wo vor allem Kohlenhydrate verbrannt werden, liegt der Fokus beim FATmax-Training auf einer moderaten Belastung, die den Fettstoffwechsel besonders effektiv aktiviert.

Was ist FATmax genau?

Der Begriff FATmax kommt aus dem Englischen und steht für „Fat Oxidation Maximum“, also das Maximum an Fettverbrennung pro Zeiteinheit. Dieses Maximum tritt bei einer bestimmten Herzfrequenz auf – meist zwischen 60–75 % der maximalen Herzfrequenz, je nach Trainingszustand und individueller Stoffwechselrate.

Warum ist FATmax-Training sinnvoll?

Gezielte Fettverbrennung: Ideal zur Unterstützung von Gewichtsreduktion und Körperfettsenkung.

Verbesserung der Grundlagenausdauer: Geringe Intensität bedeutet hohe Nachhaltigkeit.

Schonend für Gelenke und Kreislauf: Moderate Belastung, daher besonders für Einsteiger oder Wiedereinsteiger geeignet.

Förderung der metabolischen Gesundheit: Stärkung des Fettstoffwechsels, z. B. bei Prädiabetes oder Insulinresisten.

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28.04.25 Frühling…

im Suldtal. Für mich so eine Art Kraftort, was auch immer das sein mag.

Suldtal

12.02.2025 Sorgfalt …

Sorgfalt bezeichnet die gewissenhafte, präzise und verantwortungsbewusste Ausführung einer Aufgabe oder Handlung. Sie bedeutet, dass jemand mit Aufmerksamkeit, Umsicht und Genauigkeit arbeitet, um Fehler oder Schäden zu vermeiden.

Soweit die Theorie. Im Bezug auf meine Ziele heisst es sorgfältier Umgang mit den körperlichen Ressourcen, sprich Gesundheit, Energie aber auch der mentale Aspekt darf nicht unterschätzt werden. Viele Puzzle- Teile und viele (schöne) Herausforderungen. Mehr dazu später