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#Giro101

Mit Interesse, wie jedes Jahr, habe ich den Giro d’Italia 2018, im TV und in der Presse, verfolgt. Rein sportlich war der Giro 2018, spätestens nach der Rückkehr aus Israel für mich eine spannende Angelegenheit. Ich mag den Giro schon allein wegen den tollen Bildern, Ausnahme Zeitfahren, die uns die RAI, gespickt mit Informationen, immer wieder präsentiert. Die Strecke fand ich zwar, gelinde gesagt, suboptimal und trotzdem war ich erneut fasziniert über die Vielfältigkeit unseres südlichen Nachbarlandes. Man war bemüht keinen „Promihoger“ oder ähnliches auszulassen. Via Ätna, Gran Sasso
oder Monte Zoncolan war alles dabei. Dass die Entscheidung dann am Colle delle Finestre herbei geführt wurde wundert mich nicht. Wer was und wie jedoch schon. Sah man in den Tagen vor der 18. Etappe nach Prato Nevoso in der Person von Simon Yates (Mitchelton-Scott-Team ) einen souveränen Leader wankte er bei der 18. Etappe bevor er dann bei der 19. am besagten Colle delle Finestre total einbrach und dutzende von Minuten verlor und letztendlich den Giro 2018 auf dem 21. Platz beendete. Der Sieger heisst nun Chris Froome. Zugegeben es war eine beeindruckende Leistung mit der er ins Rosa Tricot gefahren ist. Aber den Leistungen von Chris Froome haftet seit der Vuelta 2017 ein grosses Makel an. Mit mehr als der doppelten Menge Salbutamol, Ein Arzneimittel „zur Erweiterung der Bronchien an Bord“ gewann Chris Froome die Vuelta 2017 und wurde erwischt. Seit diesem Zeitpunkt tobt ein Juristisches HickHack zwischen dem Arbeitgeber von Froome, das Team Sky, und den zuständigen Verbänden. Eine gute und verständliche Übersicht der ganzen Affäre findet man im Artikel von Rainer Sommerhalder in der AZ.

Mein Fazit: Ich liebe den Giro! Mehr als die Tour den France mit XX Sprintankünften welche von Athleten gewonnen werden die nicht mal 250hm am Stück zügig fahren können. Aber mich nervt diese Geschichte rund um den Chris Froome. Wir werden wohl erst in Wochen/Monaten oder weiss der „Gugger“ wann wer dieses Rennen gewonnen hat. so macht sich der Radsport erneut lächerlich und unglaubwürdig.

Sollte es der Tom Dumoulin sein würde mich das freuen, aber auch ärgern weil man ihn um seine Emotionen beschissen hat!

An sich wäre es eigentlich ganz einfach …

Mediziner aus Boston haben für eine Studie im Fachblatt „Circulation“ zwei große Studien neu ausgewertet: die „Nurses‘ Health Study“ und die „Health Professionals Follow-up Study“.

Das Ergebnis: Männer im Alter von 50 Jahren können ihre Lebenszeit um 12 Jahre verlängern, Frauen sogar um 14 Jahre – wenn sie fünf einfache Regeln beachten:

1. Nicht Rauchen
2. Gesunde Ernährung
3. Regelmäßiger Sport 
4. Übergewicht vermeiden
5. Mäßigung beim Alkoholkonsum

Michael Ristow, Internist und Professor für Energiestoffwechsel an der ETH Zürich, überzeugen die Ergebnisse: „Die Studie ist sehr gut gemacht und die Autoren seit vielen Jahren bekannte Profis in dem Bereich.“ Die ermittelten Faktoren seien zwar weder neu noch überraschend.
Bemerkenswert an der Studie sei jedoch die Quanitifirzierbarkeit der Faktoren. „Dass man klar ermittelt hat, wenn sie diese fünf Faktoren einhalten, leben sie eine bestimmte Zahl von Jahren länger“, sagte Ristow.

Die einzelnen Regeln ließen sich laut Ristow auch gewichten: Der mit Abstand wichtigste Faktor sei das Rauchen. Auf Platz zwei folgte fast gleichwertig das Normalgewicht und ausreichende Bewegung. Auf Platz fünf folgte der Konsum von Alkohol.

Beachten müsse man bei der Einschätzung der Ergebnisse, dass es sich um statistische Werte handelt. Das heißt: „Bei einem Durchschnitt der Gruppe, die sich so verhält, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich die Lebenszeit bei der Einhaltung der Regeln erhöht“.

Soweit die Theorie. Es bleibt die Praxis …

Mal was anderes …

Kein Tag ohne negative Schlagzeilen, egal ob es sich um Sport, Wirtschaft oder Politik handelt. Oft, eigentlich fast immer, hat das eine mit dem andern zu tun. Politische Statements, sportliche sowieso, werden heute meist via Soziale Medien verbreitet und das vielfach ohne journalistische Hintergrundarbeit. Geschwindigkeit vor Qualität und Seriosität. Und wenn es hinten und vorne nicht stimmt, egal maximal sind es dann einfach „Fake News“ und morgen jagen wir eine andere Sau durchs Dorf…

Ich gönnte mir Ende März Anfangs April, zusammen mit meinem Sohn, eine Auszeit in den USA. Genau genommen war es sein Geschenk an mich. Zusammen bereisten wir den Südwesten der USA und einen Teil der Rocky Mountains bis Denver. Nach einem Direktflug von Zürich nach Los Angeles legten wir los und besuchten u.a. San Diego, Phoenix, Grand Canyon, Las Vegas, die MTB- Hochburgen Durango, Leadville, Boulder und zuletzt Denver. Unzählige Eindrücke, Erlebnisse und Erinnerungen bleiben positiv haften. Es gab keinen einzigen Tag den ich missen möchte. Auch wenn in den USA vieles nicht perfekt läuft, wo tu es das schon, es ist und bleibt ein grossartiges Land. Jederzeit gerne wieder…

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