Arthrose und Sport …

Einfach, zweifach oder noch dreifach?

comic-nachdenkenUnter dem  Begriff „Material“ habe ich schon den einen oder anderen Post veröffentlicht. Was hat sich seit diesen Posts verändert? Einiges die ewige Diskussion über Radgrössen wird fortgesetzt. Die Tendenz: 26er sind wohl definitiv out. Neu dazugekommen ist die Breite bei den Felgen/Naben plus die Dimensionen bei den Reifen. 2013 hätte ich mir kaum vorstellen können dass ich, als „alter Hobbybiker“,  beispielsweise beim Bike mit nur noch einem Kettenblatt vorne unterwegs wäre. Sram beerdigte nicht nur die Dreifach-Kurbel, sondern sendet jetzt auch gleich die Zweifach-Kurbel in Rente. Mit der Eagle-Gruppe und der massiven Bandbreite von 10-50 Zähnen sollen Zweifler wie mich verstummen lassen, ob genügend leichte und schwere Gänge zur Verfügung stehen. Wer aber weiterhin auf fein abgestufte Gänge steht, wird Freude an einer Zweifach-Kurbel haben. Shimano wird im Februar eine Info-Kampagne, für wen Einfach- und Zweifach passt. Die Antwort von Shimano dazu: Der Trail entscheidet, ob ein Umwerfer ans Bike gehört oder nicht. Ok. aber was wenn ich den Trail noch nicht kenne… Das Schicksal der Mehrfach-Kurbel und des Umwerfers ist demnach noch nicht entschieden. Dazu wird mit Bestimmtheit die Elektronische Schaltung ihren Siegeszug in den kommenden Jahren fortsetzen. Rahmengeometrien, Federsysteme oder deren Materialien sind auch ein Thema. Punkto Elektronik sind auch viele Gadgets in der Pipeline wie etwa integrierte Leistungsmesser etc. Ich bin gespannt was da alles auf uns zukommt. Wenn ich jetzt auf 3o Jahre Mountainbiken zurückschaue ist eigentlich nur etwas konstant geblieben: der Spass am Radfahren draussen in der Natur.  Das Thema Mountain- E-Mountainbike habe ich bewusst ausgelassen, im Bewusstsein dass sich dieser Trend genau so wenig aufhalten lässt wie die Bequemlichkeit der Menschen stetig zunimmt.

Sport ist Leidenschaft und…

agenda…Sport ist meine Leidenschaft. (Ein Hobby das ab und zu auch Leiden schafft 😉 Wobei ich dieses „leiden“ relativieren muss. Meistens macht es Spass. Nicht das Leiden, sondern der Sport. Und etwas leiden gehört einfach dazu. Genauso wie konkrete und messbare Zielsetzungen. Persönlich würde ich ohne Zielsetzungen sehr schnell den
Fokus verlieren und meine Trainingsdisziplin würde vermutlich frappant nachlassen. Im vergangenen Jahr habe ich mein Ziel von 600 Stunden Sport, inkl. Training und Wettkämpfe, erreicht. Es waren meistens gute bis sehr gute Trainings aber es gab dazwischen auch Flops und „Leerläufe“. Man(n) ist letztendlich auch nur Mensch…  Im 2017 werde ich den Umfang nicht wesentlich steigern. Was ich erneut verbessern will, ist die Qualität meiner sportlichen Aktivitäten. Auch will ich weiterhin konsequent an meiner Athletik arbeiten. Dabei geht es mir nicht um einen Muskelaufbau, sondern um das erhalten dessen was da ist und vor allem dem (altersbedingten) Muskelabbau vorzubeugen. Für die Monate Juni, Juli und August habe ich jeweils einen > 3h MTB- Marathon geplant. Ziel: keine DNF’s … (Das gibt Frust und macht „krank“). Davor, danach oder dazwischen gibt es eventuell, je nach Gesundheit und körperlicher Verfassung, noch die eine oder andere spontane Teilnahme an einem Event. Bescheidene Ziele aber immerhin… 🙂

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