Ganz gut ist mir zu wenig…

Zwischenstand mit Luft nach oben

Die letzten Wochen waren gut. Solide, regelmässig, strukturiert – genau so, wie Training sein soll. Kein wildes Hin und Her, sondern kontinuierliche Arbeit an Form und Grundlage. Und das Wichtigste vorweg: Ich bin gesund, belastbar und motiviert. In unserem Alter keine Selbstverständlichkeit – eher ein kleines Privileg.

Natürlich wäre es jetzt verlockend zu sagen: läuft perfekt. Tut es aber nicht ganz. Und das ist auch gut so.

Denn bei aller Konstanz zeigt sich klar: Da geht noch mehr. Vor allem auf dem Rad. Während Laufen und allgemeine Fitness auf einem ordentlichen Niveau sind, hinkt das spezifische Bike-Training noch etwas hinterher. Die Beine wissen zwar grundsätzlich, was zu tun ist – aber sie könnten es deutlich besser und vor allem länger tun.

Oder anders gesagt: Die Grundlage stimmt, aber der Motor braucht noch ein paar zusätzliche Umdrehungen.

Das ist keine Überraschung, sondern eher eine Standortbestimmung. Genau dafür sind diese Wochen ja da. Trainieren, beobachten, anpassen. Kein Drama, sondern Teil des Prozesses. Wer glaubt, dass immer alles linear nach oben geht, hat entweder Glück – oder misst nicht genau genug.

Was mich aktuell besonders freut: Die Energie ist da. Die Lust auf Training auch. Kein Ziehen, kein Zwicken, kein lästiger Begleiter im Hintergrund. Einfach rausgehen, trainieren und sich danach angenehm müde fühlen. Genau so soll es sein.

Der Fokus für die nächsten Wochen ist damit klar gesetzt: Mehr Qualität auf dem Rad. Etwas mehr Druck auf die Pedale, etwas mehr Struktur in den Einheiten – und vielleicht auch das eine oder andere freundliche Gespräch mit dem inneren Schweinehund, der beim Intervalltraining gerne mal kreative Ausreden findet.

Fazit:
Gute Basis gelegt. Gesundheit top. Motivation vorhanden.
Jetzt geht’s darum, aus „gut“ Schritt für Schritt „besser“ zu machen.

Oder ganz einfach:
Der Weg stimmt – jetzt darf das Tempo noch ein bisschen steigen. 🚴‍♂️

08.12.2025 Die neue Saison ruft schon…

(Aber ich höre (noch) nicht hin 😉

Der November 2025 war für mich irgendwie ein zäher Brocken. Anfang des Monats schlich sich eine ausgewachsene Motivationsflaute ein – ich überlegte ernsthaft, die ganze Trainiererei einfach an den Nagel zu hängen.

Zur Monatsmitte setzte dann noch eine Corona-Infektion einen drauf: eine Woche komplett flachgelegen, und danach hatte mein Körper ungefähr die Spannkraft einer nassen Zeitung. Doch genauso plötzlich wie das Virus kam, verschwand es auch wieder. Nach ein paar Tagen fühlte ich mich erstaunlich fit – fast schon verdächtig gut.

Und was mache ich, wenn ich mich gut fühle? Klar: rauf aufs MTB und eine kleine, gemütliche Runde drehen. Schon nach den ersten Metern merkte ich wieder, wie sehr mir Bewegung und Sport eigentlich fehlen. Aus der „kurzen Runde“ wurde dann eine etwas längere, und „langsam machen“ war plötzlich auch kein Thema mehr.

Am Ende wurde der November 2025 also doch noch ganz ok – sportlich, heilsam und mit einem kleinen Reminder, warum ich das Ganze überhaupt mache.

Mein November 2026 in Zahlen…

Aktivitäten Woche Zeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss30:35.1199.08
Auf dem Rad Outdoor17:52:34546.48
Höhenmeter Total4’824 😦
Krafttraining6:34:40
Plus Stretching usw…Total Aktiv Kalorien24’149

Fazit: Gemessen an den Umständen war der November 2026 gar nicht sooo übel. Klar, die Intensitäten fehlten – aber ganz ehrlich: Wenn ein Monat zum Intensitäten-Schwänzen gemacht ist, dann wohl der November. Hauptsache, ich bin dran geblieben, nicht verschimmelt und habe mich immerhin mehr bewegt als eine Sofakartoffel im Winterschlaf. Dezember, ich komme – bitte mit etwas weniger Drama!

22.10.2025 Saisonschluss 2025…

Fazit: Ernüchternd!

(Ehrlich und schonungslos)

2025 war für mich – sportlich betrachtet – kein erfolgreiches Jahr. Besonders bei meinen geplanten Events lief es nicht wie erhofft. Gründe dafür gab es viele, vor allem aber auch einige Ausreden meinerseits. In erster Linie hat mich mein Kopf im Stich gelassen.

Meine Trainingsergebnisse waren ok – mehr aber auch nicht. Und das trotz über 600 Trainingsstunden und 6’000 Kilometern. Es fehlte an Intensität und Qualität. Das Resultat war ein ständiges Auf und Ab meiner Performance – und das nicht nur sportlich.


Wie weiter?

Analysieren. Lernen. Aufstehen. Krone richten. Weitermachen.
Ja, aber…

Aktuell befinde ich mich mitten in der Analyse und in der Übergangsphase zwischen 2025 und 2026. Ich prüfe verschiedene Möglichkeiten und Optionen – ein erster Schritt in Richtung einer möglichen neuen Saison.

Im vergangenen Jahr habe ich mir im Oktober/November eine längere Trainingspause gegönnt. Rückblickend: ein Fehler. Der Wiedereinstieg zog sich über Wochen hin, bis ich wieder auf einem akzeptablen Niveau war. Dieses Experiment wiederhole ich nicht.

In diesem Jahr trainiere ich – wenn auch reduziert – konsequent weiter, bis feststeht, ob und wie ich eine neue Saison angehe. Vielleicht bleibe ich aber auch einfach locker dran: laufe künftig nur noch mit Teddy, meinem treuen Begleiter, und drehe ab und zu eine Runde mit dem E-Bike.
PS: „Teddy“ ist mein Hund 😉


Fortsetzung folgt…

30.08.2025 August – Training

Der August 2025 verlief nicht ganz wie geplant. Eigentlich müsste ich sagen enttäuschend. 😦 2025 entwickelt sich zum regelrechten „so-so-la-la“ Jahr. Egal aufstehen Krone richten und vorwärtsschauen

chauen.

Aktivitäten Woche Zeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss17:51:0071.560
Auf dem Rad Outdoor17:52:34406.88
Höhenmeter Total3’654
Krafttraining11:36:00
Plus Stretching usw…Total Aktiv Kalorien20’118

25.07.25 FATMAX…


Ich werde immer wieder gefragt was der Eintrag FATMAX im Trainingstagebuch bedeutet?

FATmax bezeichnet die Trainings- intensität, bei der der Körper den höchsten Anteil an Fett zur Energiegewinnung nutzt. Anders als beim hochintensiven Training, wo vor allem Kohlenhydrate verbrannt werden, liegt der Fokus beim FATmax-Training auf einer moderaten Belastung, die den Fettstoffwechsel besonders effektiv aktiviert.

Was ist FATmax genau?

Der Begriff FATmax kommt aus dem Englischen und steht für „Fat Oxidation Maximum“, also das Maximum an Fettverbrennung pro Zeiteinheit. Dieses Maximum tritt bei einer bestimmten Herzfrequenz auf – meist zwischen 60–75 % der maximalen Herzfrequenz, je nach Trainingszustand und individueller Stoffwechselrate.

Warum ist FATmax-Training sinnvoll?

Gezielte Fettverbrennung: Ideal zur Unterstützung von Gewichtsreduktion und Körperfettsenkung.

Verbesserung der Grundlagenausdauer: Geringe Intensität bedeutet hohe Nachhaltigkeit.

Schonend für Gelenke und Kreislauf: Moderate Belastung, daher besonders für Einsteiger oder Wiedereinsteiger geeignet.

Förderung der metabolischen Gesundheit: Stärkung des Fettstoffwechsels, z. B. bei Prädiabetes oder Insulinresisten.

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