Langsam, aber sicher…

Nach der ganzen Geschichte rund um meinen verletzten Fuss gestaltet sich der Wiedereinstieg, das heisst die Vorbereitung für die kommende Saison, wie erwartet etwas zäh. Ich brauche immer noch den einen oder anderen Ruhetag mehr als eingeplant. Ich vertraue dabei voll auf mein Gefühl, meine Erfahrung und bin nach wie vor zuversichtlich, dass es bis zum Saisonstart aufgehen wird. Besonders bei hohen Belastungen, z.B. Intervall-Training, stelle ich fest, dass mir die Basis des Wintertrainings wie Laufen, Langlauf oder Schneesport allgemein, komplett fehlt.
Es ist wie es ist. Ich bleibe dran und kann hoffentlich schon bald von Fortschritten berichten. Eine Änderung gibt es bereits in meiner Wettkampf-Planung. Ich verzichte auf den Ortler-Bike Marathon und absolviere statt dessen am 19. Juni 2022 die Raid Evonlenard im Wallis. Warum das? Mich reizt es, eine neue Strecke zu fahren und es ist ein Rennen, welches nicht allzu weit weg von meinem Wohnort statt findet. Der Aufwand hält sich somit auch in Grenzen. Im Mai 2022 werde ich mir die Strecke sicher mal anschauen. Eine Reise ins Wallis lohnt sich immer.

Die knapp 100 Tage bis dahin gilt es, so optimal als möglich zu nutzen und erst mal so etwas wie eine Form aufzubauen.

Mehr darüber auf diesem „Kanal“. 😃👍🏻


Nochmals von vorne…

Ersten kommt es anders….

Nahezu 2 Monate habe ich mich letztendlich mit meiner Fussverletzung beschäftigt. Nach dem operativen Eingriff am 17. Januar 2022 folgten weitere Wochen mit Fuss hochlagern und nicht tun. Am vergangenen Dienstag endlich das erlösende OK seitens meines Chirurgen – danke Dr. Sorrentino.
Während den letzten Wochen war ich kein besonders angenehmer Zeitgenosse. Sorry dafür. Immerhin habe ich weiter an meinen Koch- und Backkünsten gearbeitet und versuchte damit, meine Frau etwas zu verwöhnen, da sie am meisten unter meinen Launen zu leiden hatte.
Dann war da die Winter-Olympiade Beijing 2022. Über diesen Anlass wurde genug gesprochen, berichtet und diskutiert. Für mich war es aus sportlicher Sicht ein herausragender Event. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen; es steht mir auch nicht zu. Für Milano 2026 wünsche ich mir zwei Dinge: weniger Gigantismus (das wird klappen, zumal die meisten Sportstätten bereits stehen und man darauf zurückgreift) und eine neue Führung des IOK’s. Der aktuelle Präsident Thomas Back gehört in den Ruhestand versetzt, genau so wie ca. 80% des restlichen Olympischen Komitees.

Für mich gilt es, nach vorne zu schauen und mich wieder auf meine sportliche Vorbereitung zu konzentrieren. Seit dem 18.02.2022 habe ich, wenn auch vorsichtig, mein Training wieder aufgenommen. An meiner Saisonplanung habe ich kleine Anpassungen vorgenommen, aber im Wesentlichen bleibt alles wie geplant. Mir fehlen ca. 6 Wochen Vorbereitung, aber das werde ich mit viel Einsatz und etwas Glück wieder hinbekommen. Vorausgesetzt ich bleibe weiterhin gesund und es kommt keine neue Verletzung dazu.
Ich freue mich auf diese Herausforderung (auch wenn ich in den letzten 3 Tagen erstmals seit Jahren wieder einmal einen richtigen Muskelkater eingefahren habe). 🙂

Tolle Tage für den 🇨🇭 Sport…

Verlängerung …

Heute wurden die Nähte der OP entfernt und das weitere Vorgehen besprochen. Die Heilung verlief bisher ordentlich, aber nicht perfekt. Ca. 5 mm der OP-Narbe sind noch nicht komplett verheilt. Damit das keine „Dauerbaustelle“ wird, muss ich nochmals eine Woche Inaktivität und Schonung anhängen. Mit anderen Worten Fuss hochlagern, Winter-Olympiade verfolgen und, mehr oder weniger, nix tun, von etwas Schreibtischarbeit mal abgesehen.

„Time to relax 01“

->> Berner Oberland oder ich lebe da, wo Andere Urlaub machen…

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