31.12.25 Das 2025 ist Geschichte…

2025 – kein Jahr für Superlative, aber eines fürs Leben


Ob 2025 ein gutes Jahr war, lässt sich kaum objektiv beantworten. Wahrscheinlich war es – wie so oft – vor allem eines: individuell. Für mich, und wohl für viele andere auch, war es eine Mischung aus Licht und Schatten, Fortschritt und Stillstand, Hoffnung und Realität.

2025 war kein Jahr der grossen Knalle. Kein Jahr, das man später einmal mit einem einzigen Wort zusammenfasst. Eher eines dieser Jahre, die leise daherkommen, sich zwischendurch zäh anfühlen und erst im Rückblick zeigen, was sie eigentlich mitgebracht haben.

Es gab Momente, in denen alles rund lief. Dinge, die funktioniert haben. Begegnungen, die gutgetan haben. Tage, an denen man dachte: So darf es bleiben.
Und dann gab es jene Phasen, in denen man gebremst wurde – durch Umstände, durch den eigenen Körper, durch Zweifel oder schlicht durch das Gefühl, dass die Welt schneller läuft als man selbst.

2025 hat nichts beschönigt. Es hat gezeigt, dass Planung relativ ist, Kontrolle überschätzt wird und Gelassenheit oft erst dann entsteht, wenn man keine andere Wahl mehr hat. Viele Themen blieben präsent: Unsicherheit, Veränderungen, ein ständiges Anpassen an neue Gegebenheiten – privat, gesellschaftlich, global.

Vielleicht war genau das die Lektion dieses Jahres:
Nicht alles muss besser werden. Manches muss einfach ausgehalten, angenommen oder neu eingeordnet werden. Fortschritt zeigte sich weniger in grossen Schritten, sondern eher darin, dranzubleiben. Nicht aufzugeben. Weiterzumachen – manchmal langsam, manchmal widerwillig, aber doch mit einer gewissen Konsequenz.

2025 war kein perfektes Jahr. Aber es war echt. Und vielleicht ist das mehr wert als jedes Hochglanz-Jahr mit idealer Bilanz.

Am Ende bleibt das Gefühl: Es war nicht alles gut. Aber es war auch längst nicht alles schlecht. Und manchmal reicht genau das, um mit etwas Zuversicht ins nächste Jahr zu gehen.


Danke fürs lesen und einen guten „Rutsch“ ins 2026

24.12.2025 Frohe Weihnachten…

Ho, ho, Hantel! 🎅💪


Während draussen viele auf das nächste Weihnachtsguetzli oder die Couch schielen, stemmt der Nikolaus ganz entspannt ein paar Kilos Eisen. Kein Wunder: Wer Geschenke um die halbe Welt schleppt, weiss, dass Kondition und Kraft keine Frage des Alters sind – sondern der Gewohnheit.
Die Botschaft ist simpel: Bewegung ist kein saisonales Event, sondern ein Ganzjahresprojekt. Auch (oder gerade) im Advent entscheidet nicht der Kalender über die Form, sondern das Dranbleiben.
In diesem Sinne: Frohes Training – der Nikolaus schaut zu. 😉

16.12.2025 Ein Winter, der keiner sein will…

(Zumindest unterhalb von 1’200m)

Abgesehen von einem kurzen Winter-Intermezzo im November ist der Winter in meiner Region bisher komplett ausgeblieben. Seit Wochen herrscht dieselbe, eher monotone Wetterlage: unten grau, oben blau. Kurz gesagt – Nebelmeer oder Kaiserwetter, dazwischen nichts.

Wir haben immerhin das Glück, meist knapp oberhalb der „grauen Suppe“ zu wohnen. Zum Training muss – oder darf – ich allerdings regelmässig hinuntertauchen. Das Fazit:
Entweder grau und trocken oder blau und eisig.
Spassfaktor: überschaubar.

Fazit: Aber: Jammern auf hohem Niveau. Ich bin gesund und munter. Also fast. Gestern habe ich nämlich bei zügigem Tempo den Boden recht innig „geküsst“. Alles halb so wild – ein paar Schürfungen, sonst zum Glück nichts passiert.

Weiter geht’s. Rauf aus dem Grau, rein ins Blau. 🚴‍♂️☁️☀️

08.12.2025 Die neue Saison ruft schon…

(Aber ich höre (noch) nicht hin 😉

Der November 2025 war für mich irgendwie ein zäher Brocken. Anfang des Monats schlich sich eine ausgewachsene Motivationsflaute ein – ich überlegte ernsthaft, die ganze Trainiererei einfach an den Nagel zu hängen.

Zur Monatsmitte setzte dann noch eine Corona-Infektion einen drauf: eine Woche komplett flachgelegen, und danach hatte mein Körper ungefähr die Spannkraft einer nassen Zeitung. Doch genauso plötzlich wie das Virus kam, verschwand es auch wieder. Nach ein paar Tagen fühlte ich mich erstaunlich fit – fast schon verdächtig gut.

Und was mache ich, wenn ich mich gut fühle? Klar: rauf aufs MTB und eine kleine, gemütliche Runde drehen. Schon nach den ersten Metern merkte ich wieder, wie sehr mir Bewegung und Sport eigentlich fehlen. Aus der „kurzen Runde“ wurde dann eine etwas längere, und „langsam machen“ war plötzlich auch kein Thema mehr.

Am Ende wurde der November 2025 also doch noch ganz ok – sportlich, heilsam und mit einem kleinen Reminder, warum ich das Ganze überhaupt mache.

Mein November 2026 in Zahlen…

Aktivitäten Woche Zeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss30:35.1199.08
Auf dem Rad Outdoor17:52:34546.48
Höhenmeter Total4’824 😦
Krafttraining6:34:40
Plus Stretching usw…Total Aktiv Kalorien24’149

Fazit: Gemessen an den Umständen war der November 2026 gar nicht sooo übel. Klar, die Intensitäten fehlten – aber ganz ehrlich: Wenn ein Monat zum Intensitäten-Schwänzen gemacht ist, dann wohl der November. Hauptsache, ich bin dran geblieben, nicht verschimmelt und habe mich immerhin mehr bewegt als eine Sofakartoffel im Winterschlaf. Dezember, ich komme – bitte mit etwas weniger Drama!

27.10.2025 Covid statt Grippe…

Zuerst sah alles nach einer simplen Erkältung aus – und fühlte sich auch so an.
Doch die Ernüchterung folgte prompt: Schon am nächsten Tag war klar, dass es kein harmloser Infekt ist, sondern eine Covid-Infektion. Leider eine ziemlich heftige. Mit allem, was dazugehört: Übelkeit, Halsschmerzen, Husten, Geschmacksverlust, Gliederschmerzen und allgemeiner Erschöpfung.

Schlapp beschreibt meinen Zustand nur unzureichend – eher, als hätte mich ein Güterzug überrollt.
Was nun? Erst einmal Ruhe bewahren, durchatmen und abwarten. Heilung braucht Zeit – auch wenn Geduld gerade nicht meine Stärke ist.