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Mit ‘Planung’ getaggte Beiträge

Saison 2017 …

googleHerbst oder die (Hoch) Zeit der Hobby-Sportler-Planungen. „Ungefähr 14’600 Ergebnisse (in 0.54 Sekunden)“ findet man bei Google für den Suchbegriff: Saisonplanung 2017 🙂 Jetzt müssten all diese Pläne nur noch umgesetzt werden. Erfahrungswert: Je weiter weg das Datum, desto intensiver und „grosszügiger“ die Planung und umso lausiger ist meistens die Umsetzung. Manchmal wären Begriffe wie Wunschdenken oder fern jeglicher Realität wohl treffender. Aber was soll s. Der Plan von gestern ist Geschichte, heute gibt es einen neuen und Morgen fangen wir wieder von vorne an. Gründe finden sich immer 🙂

Eigentlich…

RealitätDas Wort „eigentlich“ benutze ich aktuell, vor allem in sportlicher Hinsicht, (zu) oft! Eigentlich hatte ich die Saison 2015 anders geplant. Eigentlich wollte ich dieses tun oder hatte jenes geplant, eigentlich stimmte alles, eigentlich… und so weiter und so fort. Wenn ich jetzt schreibe „für vieles gibt es eine Erklärung“, ist das eigentlich falsch. Denn wenn ich die Synonyme zum Wort eigentlich dazu nehme, im Grunde; im Grunde genommen;  in Wirklichkeit,  komme ich der (Ur)Sache viel näher. Im Grunde genommen lief die Saison gar nicht schlecht an, ich hatte aber im Grunde genommen keine Chance diese Pace durch zu stehen, da in Wirklichkeit die Voraussetzungen und gesundheitliche Basis schlichtweg nicht vorhanden war. Alles klar? Mir schon.
Eigentlich kann im Grunde genommen  2016 alles nur besser laufen.  Aber nur wenn ich mich, was die Voraussetzungen und gesundheitliche Basis anbetrifft, der Wirklichkeit stelle .

Ziele…

Inferno-Triathlon

Inferno-Triathlon

 

Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Saison 2011 neigt sich dem Ende zu. Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Vor der Saison heisst für mich planen und vor dem planen kommt das definieren von den angestrebten Zielen. Für mich steht das 2012 ganz klar im Zeichen des Inferno-Triathlon. Dazu kommen, zwecks Vorbereitung, andere Wettkämpfe dazu. Meine Testwettkämpfe, also an denen ich wirklich ans Limit gehen will, werden im Mai der Blüemlisalplauf sein, im Juni das Ironbike und im Juli Dolomitisuperbike und die Salzkammergut-Trophy sein. In sämtlichen Rennen strebe ich, innerhalb meiner Kategorie!, einen TopTen Platz als Minimalziel an. Selbstverständlich eine intakte Gesundheit vorausgesetzt. Beim Hauptziel im August 2012, dem Inferno-Triathlon, heisst das Ziel einfach durchkommen und wenn möglich auf dem Schilthorn zu finishen. Alles andere ergibt sich von selbst. Zwischendurch wird bestimmt noch der eine oder andere Trainingswettkampf bestritten. Das aber mehr nach Zeit, Gesundheit, Lust und Laune. Meine Trainingsplanung wird auf diesen Zielen plus meinem Geschäftlichen Engagement basieren. Wer für mich die Detailplanung macht bleibt im Moment noch geheim. Vielleicht bin ich es ja selbst… 😉

Richtung Saisonabschluss…

Eine lange Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Es stehen zwar noch einige Events in der Agenda, trotzdem ist die Saison für viele, mehr oder weniger erfolgreich, bereits abgehakt. Eine kurze Bilanz und fertig ist’s. Was oftmals gleich anschliessend folgt sind Ankündigungen, Zielsetzungen und Absichtserklärungen für die folgende Saison. Im 2012 soll alles besser werden, länger, konsequenter und besser trainieren usw. Selbstverständlich will man letztendlich auch in den Wettkämpfen schneller und besser sein. (Zumindest besser als „Walter von nebenan“ 😉

Was fast nie gemacht wird ist eine Saisonanalyse: Niemand liebt es Misserfolge nochmals „aufzuwärmen“. Muss man auch nicht unbedingt. Es reicht wenn man sie mit den Erfolgen vergleicht. Was war da besser oder anders, was habe ich da erreicht und was hier nicht? Wie habe ich mich hier vorbereitet, oder was dort unterlassen?

„Beliebteste“ Misserfolgserklärung: ist bei Hobbyfahrern der Materialsektor: Wenn ich hier keinen Platten gehabt hätte, ja dann.., der Kettenklemmer dort hat mich aus dem Rhythmus geworfen sonst wäre ich usw. Häufigste Panne sind platte Reifen. Wundert mich nicht. Man kann, selbst im Rennen, Materialschonend fahren oder eben nicht. Wenn ich konsequent mein Gerät über jeden Stein, Schwelle oder Loch prügle, knallt es irgendwann unweigerlich. Wenn ich bei Abfahrten passiv wie ein Sack, möglichst meiner Vario-Sattelstütze vertrauend auf dem Bike sitze statt aktiv zu fahren, kommt der Speichenbruch oder „Schleicher“ am Hinterrad früher oder später bestimmt… ¨Mein Fazit: Lieber 5 Sekunden langsamer fahren als 3 Minuten Panne beheben, und einige Stunden in die Fahrtechnik investieren.

Bei Stürzen: sind viele nie selbst schuld. „Ja wenn der (Sorry) Arsch das Loch zumacht, da war nichts zu machen, da lag einer vor mir usw..“ Auch da heisst es: Sich selber bei der Nase nehmen, aktiv, aufmerksam, vorausschauend und denkend fahren. Dazu konsequent, regelmässig und das ganze Jahr, an der Fahrtechnik arbeiten. Meine persönliches Fazit: Ich bin immer selber schuld!

Training: Man sollte sein Training immer wieder überprüfen und hinterfragen. Trainiere ich richtig? Wo sind meine Stärken wo muss ich mich verbessern, was muss ich ändern. Was gibt es an neuen Erkenntnissen oder neuen Methodiken? Mein Fazit: Qualität kommt vor Quantität! „Stundenorgien“ auf dem Ergometer sind in etwa so spannend wie Windsurfen in der Badewanne und auch nicht wesentlich effizienter. Krafttraining wird bei den „Zweiradathleten“ noch immer völlig unterschätzt. (z.B. das Thema Rumpfstabilität). Mein persönliches Fazit: Ich habe für die Saison 2012 einen neuen Trainer mit neuen Trainingsmethoden evaluiert.

Planung: Meistens wird erst mal geplant und geträumt, manchmal auch umgekehrt oder nur geträumt, ohne genau abzuklären respektive zu informieren was da auf einen zukommen könnte. Mein Fazit: Zuerst mal eine Ehrliche und unfassende Work-Life-Balance- Analyse machen. Wie viel kann ich der Familie und dem Job an sportlichen Aktivitäten „zumuten“? Gibt es noch andere wichtige Dinge in meinem Leben? Wie hoch ist mein Budget an Zeit und auch Materiell. Wie reagiert mein Umfeld auf meine Ambitionen. Was ist der Plan B…

Eigentlich alles ganz logisch und nachvollziehbar. Man muss es nur noch tun 😉

Trainingsplanung…

Geplant ist schnell, ausführen ist oftmals eine andere Sache. Zurzeit ist meine Terminplanung, sagen wir es so, etwas eng. Kurz gesagt ich bin ausgebucht. Das ist einerseits erfreulich, letztendlich lebe ich davon, manchmal aber auch herausfordernd und erfordert den einen oder anderen Kompromiss. Nicht beim Trainingsumfang und schon gar nicht gegenüber meinen Kunden. Kommt dazu, dass die Tage spürbar „kürzer“ werden und es bereits den einen oder anderen kühlen, verregneten Tag gibt. Ausreden um ein geplantes Training sausen zu lassen gibt es in Hülle und Fülle. Da ich auch in diesem und im kommenden Monat auf das eine oder andere Ziel hinarbeite (Trainiere), bleibt mir nichts anderes übrig als mich entsprechend zu organisieren. Lauftrainings finden dann schon mal am Morgen um 05:00 Uhr statt und ab sofort ist die Notbeleuchtung bei den Abendlichen Bike oder Rennradtrainings wieder mit dabei. (Da ich definitiv nicht zur (Rucksackfraktion“ gehöre, MUSS es eine Mini-Lampe sein 😉 Kurz gesagt es geht immer wenn man wirklich will, unbequem ist es aber oftmals schon. (Wer will es schon bequem;) Das schöne dabei, es macht doppelt Spass wenn man seine Planung, allen Unannehmlichkeiten zum Trotz, trotzdem durchzieht.

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