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Mit ‘Planung’ getaggte Beiträge

Richtung Saisonabschluss…

Eine lange Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Es stehen zwar noch einige Events in der Agenda, trotzdem ist die Saison für viele, mehr oder weniger erfolgreich, bereits abgehakt. Eine kurze Bilanz und fertig ist’s. Was oftmals gleich anschliessend folgt sind Ankündigungen, Zielsetzungen und Absichtserklärungen für die folgende Saison. Im 2012 soll alles besser werden, länger, konsequenter und besser trainieren usw. Selbstverständlich will man letztendlich auch in den Wettkämpfen schneller und besser sein. (Zumindest besser als „Walter von nebenan“ 😉

Was fast nie gemacht wird ist eine Saisonanalyse: Niemand liebt es Misserfolge nochmals „aufzuwärmen“. Muss man auch nicht unbedingt. Es reicht wenn man sie mit den Erfolgen vergleicht. Was war da besser oder anders, was habe ich da erreicht und was hier nicht? Wie habe ich mich hier vorbereitet, oder was dort unterlassen?

„Beliebteste“ Misserfolgserklärung: ist bei Hobbyfahrern der Materialsektor: Wenn ich hier keinen Platten gehabt hätte, ja dann.., der Kettenklemmer dort hat mich aus dem Rhythmus geworfen sonst wäre ich usw. Häufigste Panne sind platte Reifen. Wundert mich nicht. Man kann, selbst im Rennen, Materialschonend fahren oder eben nicht. Wenn ich konsequent mein Gerät über jeden Stein, Schwelle oder Loch prügle, knallt es irgendwann unweigerlich. Wenn ich bei Abfahrten passiv wie ein Sack, möglichst meiner Vario-Sattelstütze vertrauend auf dem Bike sitze statt aktiv zu fahren, kommt der Speichenbruch oder „Schleicher“ am Hinterrad früher oder später bestimmt… ¨Mein Fazit: Lieber 5 Sekunden langsamer fahren als 3 Minuten Panne beheben, und einige Stunden in die Fahrtechnik investieren.

Bei Stürzen: sind viele nie selbst schuld. „Ja wenn der (Sorry) Arsch das Loch zumacht, da war nichts zu machen, da lag einer vor mir usw..“ Auch da heisst es: Sich selber bei der Nase nehmen, aktiv, aufmerksam, vorausschauend und denkend fahren. Dazu konsequent, regelmässig und das ganze Jahr, an der Fahrtechnik arbeiten. Meine persönliches Fazit: Ich bin immer selber schuld!

Training: Man sollte sein Training immer wieder überprüfen und hinterfragen. Trainiere ich richtig? Wo sind meine Stärken wo muss ich mich verbessern, was muss ich ändern. Was gibt es an neuen Erkenntnissen oder neuen Methodiken? Mein Fazit: Qualität kommt vor Quantität! „Stundenorgien“ auf dem Ergometer sind in etwa so spannend wie Windsurfen in der Badewanne und auch nicht wesentlich effizienter. Krafttraining wird bei den „Zweiradathleten“ noch immer völlig unterschätzt. (z.B. das Thema Rumpfstabilität). Mein persönliches Fazit: Ich habe für die Saison 2012 einen neuen Trainer mit neuen Trainingsmethoden evaluiert.

Planung: Meistens wird erst mal geplant und geträumt, manchmal auch umgekehrt oder nur geträumt, ohne genau abzuklären respektive zu informieren was da auf einen zukommen könnte. Mein Fazit: Zuerst mal eine Ehrliche und unfassende Work-Life-Balance- Analyse machen. Wie viel kann ich der Familie und dem Job an sportlichen Aktivitäten „zumuten“? Gibt es noch andere wichtige Dinge in meinem Leben? Wie hoch ist mein Budget an Zeit und auch Materiell. Wie reagiert mein Umfeld auf meine Ambitionen. Was ist der Plan B…

Eigentlich alles ganz logisch und nachvollziehbar. Man muss es nur noch tun 😉

Trainingsplanung…

Geplant ist schnell, ausführen ist oftmals eine andere Sache. Zurzeit ist meine Terminplanung, sagen wir es so, etwas eng. Kurz gesagt ich bin ausgebucht. Das ist einerseits erfreulich, letztendlich lebe ich davon, manchmal aber auch herausfordernd und erfordert den einen oder anderen Kompromiss. Nicht beim Trainingsumfang und schon gar nicht gegenüber meinen Kunden. Kommt dazu, dass die Tage spürbar „kürzer“ werden und es bereits den einen oder anderen kühlen, verregneten Tag gibt. Ausreden um ein geplantes Training sausen zu lassen gibt es in Hülle und Fülle. Da ich auch in diesem und im kommenden Monat auf das eine oder andere Ziel hinarbeite (Trainiere), bleibt mir nichts anderes übrig als mich entsprechend zu organisieren. Lauftrainings finden dann schon mal am Morgen um 05:00 Uhr statt und ab sofort ist die Notbeleuchtung bei den Abendlichen Bike oder Rennradtrainings wieder mit dabei. (Da ich definitiv nicht zur (Rucksackfraktion“ gehöre, MUSS es eine Mini-Lampe sein 😉 Kurz gesagt es geht immer wenn man wirklich will, unbequem ist es aber oftmals schon. (Wer will es schon bequem;) Das schöne dabei, es macht doppelt Spass wenn man seine Planung, allen Unannehmlichkeiten zum Trotz, trotzdem durchzieht.

Gut unterwegs…

Trotz viel und vielseitigen Aufgaben, sprich Arbeit, konnte ich in den vergangenen Tagen gut und genügend trainieren. Oft halt, so wie bei Hobby-Sportlern üblich, an Randzeiten. Aber mit einem vernünftigen Zeitmanagement geht das ohne Probleme. Das Wetter hat auch einigermassen mitgespielt so dass auch längere GA-Einheiten möglich waren. Da es neben Sport und Arbeit auch noch andere Aspekte im Leben gibt, so war mehrmals gut essen, Salto Natale usw angesagt, gab es zwar etwas weniger Stunden Schlaf als üblich und trotzdem fühle ich mich zur Zeit fit und munter. Ob das etwas mit der Tatsache zu tun hat dass ich mich von dem ganzen Advents- „Guetzli“, Mandarinen, und „Nüssli“- Hype fernhalte? Vielleicht….

Nach Plan und nicht nach Winterpokal ;)…

Eigentlich trainiere ich immer, auf ein bestimmtes Ziel hin, nach Plan. Seit Jahren, erfolgreich,  nach eigenen Plänen und Vorgaben. Für mich war es klar dass ich auch die Saison 2011 nach eigenen Plänen vorbereite. Letzte Woche traf ich bei einem Anlass zufälligerweise einen langjährigen Trainer-Kollegen aus Frankreich. Er ist als Berater und Trainer beim Französischen Radsportverband tätig. Nebst dem austauschen von Informationen und dem „aufwärmen“ von alten Gruselgeschichten, wir waren mal, in unterschiedlicher Funktion, beim gleichen Italienischen Radteam beschäftigt, kamen wir auch auf meine Pläne zu sprechen. Beim Thema „Vorbereitung Saisonhöhepunkt Juli 2011, Dolomiti und Salzkammergut-Trophy innerhalb Wochenfrist“, bekam ich von ihm fundierte, wertvolle und vor allem überzeugende Korrekturvorschläge für mein Planung.  Auf Grund dessen und ich finde es spannend habe ich ihn gebeten für die Saison 2011 meine Trainingsplanung zu übernehmen. Kurz und gut, nach einer Woche überlegen hat er mir heute zugesagt. Danke Bernard! Ich habe also ab heute wieder einen Trainer und sogar schon einen (Dynamischen) Trainingsplan plus den passenden Ernährungsplan. Erstes Fazit für die kommenden Wochen: Mehr Qualität und weniger Quantität ist angesagt. Schlecht für den Winterpokal 😉

(Grob) Planung 2011…

Nachdem ich mich mit meinem Teamkollegen Peter Dreier abgesprochen habe, dass wir die Bike-Transalp definitiv erst im 2012 in Angriff nehmen, kann ich nun meine Saison 2011 planen. Höhepunkt wird die Woche vom 10.- 16. Juli.2011 sein. Ich werde versuchen innerhalb von zwei Wochen, zwei Marathons zu fahren. Am 10. Juli werde ich im Südtirol, Villabassa (I), beim Dolomitisuperbike über 119 km an den Start gehen und am darauffolgenden Samstag, 16. Juli bei der Salzkammergut- Trophy, Bad Giosern (A), die Strecke über 54 km in Angriff zu nehmen. Dazwischen werde ich mich irgendwo zwischen den beiden Orten, ausgiebig erholen und die Beine hochlagern. Im August stehen dann Eigerbike und der Nationalpark- Bikemarathon auf dem Programm.Selbstverständlich gibt es, Winter, Frühling und Vorsommer. noch zahlreiche anderen Events und Rennen im Kalender. Im Spätherbst, November 2011, organisiere ich einen Mountainbike und Wüstentripp im Süden von Marokko. Detailinformationen, auch für den Nepal-MTB-Trip vom 2012, gibt es später. Ich freue mich auf die Saison 2011, die Vorbereitung hat bereits begonnen, und die zahlreichen Herausforderungen. Wie lautet doch mein Motto: Grenzen setze ich mir selbst!

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