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Mit ‘Inferno’ getaggte Beiträge

Sportwochen…

Laufen, laufen und nochmals laufen. Viel mehr ging nicht, aber das ging wenigstens gut. Aktuell habe ich, sobald die Niederschläge aufhören, wieder ideale Bedingungen. Unten Schneefrei und (hoffentlich) bald wieder trocken. Oben, ab 1000m, hat es Schnee in rauhen Mengen. Die ersten Januarwochen sind bei uns im Berner Oberland immer geprägt von sportlichen Grossanlässen. Weltcup-Skirennen in Adelboden und Wengen, anschliessend gleich eines der grössten Volksskirennen, das Infernorennen in Mürren. Das Inferno-Rennen, das erstmals 1928 von „skiverrückten“ Engländern ausgetragen wurde, gilt heute als das grösste Amateurrennen des weltweiten Skisportes. Die Teilnehmerzahl ist auf 1800 beschränkt und jedes Jahr müssen mindestens ebenso viele Startwillige abgewiesen werden. Die abwechslungsreiche, spezielle Topographie macht den Reiz dieser 15,8 km langen Strecke aus, die auch ausserhalb des Rennens befahren werden kann. Im Sommer geht übrigens das Rennen, in unterschiedlichen Disziplinen in umgekehrter Richtung auf Schilthorn

Ziele…

Inferno-Triathlon

Inferno-Triathlon

 

Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Saison 2011 neigt sich dem Ende zu. Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Vor der Saison heisst für mich planen und vor dem planen kommt das definieren von den angestrebten Zielen. Für mich steht das 2012 ganz klar im Zeichen des Inferno-Triathlon. Dazu kommen, zwecks Vorbereitung, andere Wettkämpfe dazu. Meine Testwettkämpfe, also an denen ich wirklich ans Limit gehen will, werden im Mai der Blüemlisalplauf sein, im Juni das Ironbike und im Juli Dolomitisuperbike und die Salzkammergut-Trophy sein. In sämtlichen Rennen strebe ich, innerhalb meiner Kategorie!, einen TopTen Platz als Minimalziel an. Selbstverständlich eine intakte Gesundheit vorausgesetzt. Beim Hauptziel im August 2012, dem Inferno-Triathlon, heisst das Ziel einfach durchkommen und wenn möglich auf dem Schilthorn zu finishen. Alles andere ergibt sich von selbst. Zwischendurch wird bestimmt noch der eine oder andere Trainingswettkampf bestritten. Das aber mehr nach Zeit, Gesundheit, Lust und Laune. Meine Trainingsplanung wird auf diesen Zielen plus meinem Geschäftlichen Engagement basieren. Wer für mich die Detailplanung macht bleibt im Moment noch geheim. Vielleicht bin ich es ja selbst… 😉

Grosse Events…

Zwar ist die Saison 2011 noch nicht abgeschlossen und trotzdem beginnt man sich bereits Gedanken über die kommende Saison 2012 zu machen. Zumal sich bereits einzelne Veranstalter melden und Ausschreibungen Online gestellt werden. Bei mir stehen kommende Sommer-Saison, sofern ich gesund bleibe, folgende Schwerpunkte an: Inferno-Triathlon Dolomitisuperbike und nachholen der in diesem Jahr verpassten Salzkammergut-Trophy. Alles andere dient zur Vorbereitung oder hat mit meinem Job, z.B. die Tortour 2012, zu tun. Je nach Verlauf der Wintersaison, Gesundheit, Wetter usw. werde ich den einen oder anderen Wettkampf, Langlauf oder Skialpinismus, im Winter bestreiten. Was im Winter ganz weit oben stehen wird ist das Schwimmtraining. Mir graust es zwar aber was sein muss muss sein. Ich will ja im kommenden August nicht zum Übungsfall für die Rettungsdienste vom Thunersee werden…

Berglaufen am 25.09.11 – 8 km 01:23 h.

Berglaufen am 25.09.11 – 8 km 01:23 h. im hinteren Lauterbrunnental. Start auf der Strecke des Inferno-Triathlon und zum Schluss rauf in die Trachsellauenen und retour. Auf dem bestens ausgebauten und neu in Stand gestellten Weg Richtung Gimmelwald war es ein Vergnügen zu laufen. Zumal es, ich wundere mich immer noch,  gar nicht viele Wanderer unterwegs hatte…

viaMein Sport: Laufen am 25.09.11 – 8 km 01:23 h..

Ich gehe dann mal schwimmen…

Es war ein langer Prozess verbunden mit intensiven Diskussionen bis unsere Entscheidung gefallen ist. Mit uns meine ich meinen Teampartner Peter Dreier und mich. Seit Wochen beschäftigten wir uns mit den Vorbereitungen und Abklärungen rund um  die Bike-Transalp 2012. Gestern haben wir gemeinsam entschieden: Wir fahren im 2012 keine Transalp und konzentrieren uns auf den Inferno-Triathlon. Es war eine schwierige Entscheidung, zumal unser Umfeld unser Vorhaben nicht nur unterstützte, sondern auch bereit war während den Abwesenheiten „Sonderschichten“ zu leisten. Danke an alle! 

Letztendlich gaben aber vor allem die aktuellen Geschäftlichen Engagement’s von beiden den Ausschlag für diese Absage. Als Arbeitgeber müssen wir da Prioritäten setzen! Letztendlich hat, das geben wir unumwunden zu, auch die persönliche Verbundenheit zu unserer Region, zum Event Inferno und zu den zahlreichen Athleten aus der Region zu diesem Entscheid beigetragen.

Unsere Vorteile beim Inferno:

  • Den Inferno-Triathlon können wir vor der Haustüre vorbereiten und bestreiten.
  • Die Strecken des Inferno’s gehören zu den aktuellen Trainingsrevieren von uns beiden
  • Perfekte Voraussetzungen für’s Schwimmtraining. (bis zum Hallenbad 700m, zum See 1,5 km)
  • Längere Absenzen für Trainings, Streckenbesichtigungen und Wettkampf entfallen
  • Wir können unsere Teilnahme am Inferno in der Region besser nutzen als eine Transalp- Teilnahme 
  • Beide haben wir bereits Erfahrung im Triathlon und das Training ist wesentlich vielseitiger als „nur“ biken
  • Wir gründen für diesen Event ein lokales Team wo wir auch Junge Leute „mitnehmen“, betreuen und fördern
  • Transalp ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben! 

Persönliches Fazit: Rennrad, Bike, laufen alles ok. Aber schwimmen definitiv (noch) nicht 😉

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