Dann kam Holly… (Fortsetzung von Teil 1)
Es war März 2022 und ich stand wortwörtlich immer wieder still. Auf ein gutes Training folgte ein lausiges oder gar keines. Um Ausreden mir selbst gegenüber war ich nie verlegen. Zugleich hatte ich immer wieder Gewissensbisse wegen meinen Trainingspausen. Es war auch die Zeit, als mein Sohn mit seiner Familie den Wohnsitz in die USA verlegte. Damit musste ich erst mal klar kommen. Bereits früh erkannte ich, dass ein „Anfangs Juni“ wenig Sinn machen würde. Aber wie es so geht, man macht einfach mal weiter. Vielleicht geht ja doch was. Und ja, es ging was!
Meine Frau, seit jeher die personifizierte Tierliebe, verfolgt via Social Media traurige Schicksale von Haustieren rund um den Globus. Sie folgt und unterstützt auch immer wieder Spendenaufrufen, sei es für Bären, Katzen, Gnadenhöfe etc. So entdeckte sie im März 2022 eine ältere Hundedame, die aus familiären Gründen (Auswanderung) dringendst einen Pflegeplatz benötigte. Bis jetzt hatten wir, vorab ich, zwar ab und zu an einen Hund gedacht, diesen Wunsch aber immer wieder wegen unseren Hauskatzen verworfen. Vorerst auch dieses mal. Nach ca. einer Woche kam dann der Aufruf, dass diese Hundedame namens Holly jetzt ganz dringend einen Pflegeplatz benötige. Dazu ein Video, welches einen hübschen und sehr agilen Hund zeigte. Der langen Rede kurzer Sinn – nach kurzer gemeinsamer Beratung fällte meine Frau den Entscheid, dass wir diese Holly in Pflege nehmen, bis sich ein Plätzchen für sie findet. Nach Absprache mit der Organisation Anyhelp sowie dem Ausfüllen einiger Formulare fuhren wir los um Holly abzuholen. Wir trafen nicht nur einen tollen Hund sondern auch eine sehr nette Besitzerin. Holly wurde gehegt und gepflegt; sogar über ihre Macken wurde grosszügig hinweggesehen. Von der ersten Minute an waren wir von Holly sehr angetan – wohl Liebe auf den ersten Blick. So fuhren wir, Holly auf dem Rücksitz, zu uns nach Hause.
Zu Hause angekommen gab es eine kurze und friedliche Begrüssung mit den Katzen. Der erste Schritt war gemacht. Haus und Garten wurden von Holly inspiziert und kurzerhand erst mal der Gartenteich durchquert. Es schien Holly zu gefallen. Nach nur einem Tag war uns klar: nix da „nur“ Pflegeplatz – Holly geben wir nicht mehr her!Herzlich danken möchten wir an dieser Stelle Cynthia von Anyhelp sowie Karin Gränacher. Wir können uns ein Leben ohne Holly nicht mehr vorstellen!
Fortsetzung folgt…



Wir haben Winter. Und zwar richtig. Das dürfte im 2021 für sehr Viele eine (weisse) Tatsache sein. Und das sogar bis in tiefe Lagen. Mir persönlich kommt das sehr entgegen. Obwohl meine Leidenschaft für alles, was mit zwei Rädern unterwegs ist, nach wie vor ungebrochen ist, liegt der Fokus bei meinen Vorbereitungen weniger auf dem „nur“ Radfahren, sondern eher darauf, meine Athletik, Technik und Fitness zu erhalten bzw. verbessern. Mit „nur“ Radfahrern verbessern sich zwar die Ausdauerwerte aber sonst nicht viel. Was nützt mir allein die Beinkraft und ein gesteigertes Ausdauervolumen, wenn ich nach 2 Stunden im Gelände den Lenker kaum mehr halten kann, mein Rücken schmerzt und das auf- oder absteigen eher peinlich wird. Wenn ich mir z.B. die Rumpfstabilität von vielen Cracks ansehe komme ich ins Grübeln…. Nicht umsonst sind die Ex-Mountainbiker immer öfter in der Weltspitze beim Strassenrennsport anzutreffen. Sie sind schlichtweg die besseren Athleten und die besseren (Fahr-) Techniker.
Um genau an diesen „Schrauben zu drehen“ ist der Winter, zumindest für mich, ideal. Laufen, Schneeschuh- oder sonstige Touren, Krafttraining, Cross-Einheiten zwecks Technik verbessern, bringen mich weiter als simples GA-Training auf dem Rad und sich dabei möglichst einen abzufrieren. Dazu kommt, dass ich mit dieser Vielseitigkeit wesentlich besser auf die äusseren Bedingungen, sprich Wetter, reagieren und meine Trainings anpassen kann. Ich bin lieber zu Fuss im Schnee unterwegs, als mich in den Sozialen Medien über das „Scheisswetter“ zu beschweren… 😉
Normalerweise schaue ich kaum zurück. „Vorwärts“ schauen ist eher mein Ding. Um das 2021 zu planen bedingt es jedoch vorab einen Rückblick in die Saison 2020. Ich begann im vergangenen Oktober 2019 mit meinen Vorbereitungen für die geplanten MTB- Marathons in Italien, der Schweiz und in Frankreich. Die ersten Wochen meiner Vorbereitungen, Schwerpunkt Grundlagen verliefen, auch auf Grund der hervorragenden Wetterverhältnissen nach Plan und absolut ohne nennenswerte Probleme. Wie jedes Jahr streute ich regelmässige Kraftintervalle und Laufeinheiten mit ein. Einzig die geplanten Langlauf- Trainings musste ich wegen Schneemangel ausfallen lassen. Dafür gab es umso mehr Bike Km. Ich fühlte mich richtig gut. Anfangs Februar holte ich mir einen Motivationsschub bei der
Gesprächen mit Sportlern und Kollegen zum ersten Mal auf das
stzeit, aber mental war ich am Ende. Ausgelaugt, frustriert und unendlich müde. Noch etwas abtrainieren im September/Oktober aber mein Bike stellte ich ab Mitte Oktober für 3 Wochen in den Keller. Zum Glück blieb mein Umfeld und ich selbst bis jetzt von Covid-19 verschont und hoffe dass es dabei bleibt. Wie es sportlich weiter geht? Ich weiss es aktuell noch nicht. Irgendwie schon aber wie genau…. Demnächst hier zu lesen. Bleibt gesund und passt auf Euch auf!
Das Ende des des Meteorologische Ende des Sommers 2020 fiel dieses Jahr auf einen Montag. Es war der Montag nach dem Eigentlichen Termin für den
Zwischendurch will/sollte man wissen wie es um die „Form“ steht. Ich wollte am Samstag unbedingt mal 90 Minuten Vollgas fahren. Gesagt getan und es ging gut, ja sogar besser als erwartet. Fazit Test gelungen. A pro pos alle meine Trainings findet man bei