Therapiewoche 4…

Die letzte meiner 4 „Therapiewochen. Fazit der letzten Woche: Ein deutlicher Schritt vorwärts! Das linke Knie (fast) sorgenfrei und rechts ist eine deutliche Besserung spürbar. Wobei nach wie vor das laufen ein No Go ist. Zusätzlich positiv wirkt sich auch die Ernährungsumstellung aus. Nein nicht vegetarisch, schon gar nicht vegan, sondern ausgewogen und gesund. 😉

Aktivitäten

> 84 km Bike und 133 Rennrad
> 0 km Laufen
> 26 km Nordic Walking
> 2x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 0x Oestopath
> 1x Massage
> 10x Magnetfeld-Therapie

Ernährung

Protein

15%

719 g

Kohlenhydrate

55%

2.636 g

Fett

30%

639 g

Alkohol

0%

4 g

Jetzt folgen, nebst weiterhin intensiver Therapie, die Vorbereitungswochen für den NP-Bike-Marathon in Scuol. Ziel: Eine Zeit unter 2:30h

Bier, nein danke jetzt gerade nicht…

Eines gleich vorneweg. Ich mag Bier! Aber es gibt Zeiten und Phasen da verzichte ich bewusst auf Bier. (Ausser ab und zu eines ohne Promille). Zum Abschluss der Clubausfahrt am Mittwoch steht das obligatorische Bier. Helles, Hefe oder Weizen in unterschiedlichen Mengen, respektive Einheiten  und ein Alkoholfreies für den da (zuzüglich den entsprechenden Bemerkungen, was mich nicht weiter stört). Warum ich das Bier nach dem Training bleiben lasse? Die ganzen Berechnungen und Formeln betreffend Nährwerten und Kalorien lasse ich jetzt mal weg.

Bier enthält Alkohol und Alkohol behindert die Regeneration! Kann man die dickmachende Wirkung vielleicht noch verschmerzen, beeinflusst Alkohol zu alledem noch die Erholung des Sportlers. Der Giftstoff senkt zum Beispiel den Testosteronspiegel. Testosteron ist zuständig für Muskelaufbau. Allerdings scheint dieser Effekt nur bei hohem Alkoholgenuss aufzutreten. Dann aber dauert er auch tagelang an. Rote Karte für regelmässiges Bier trinken.

Alkohol senkt direkt nach der Einnahme die Wachstumshormone. Also genau das, was der Muskel nach dem Sport braucht. Zudem wirken diese Hormone auch fett abbauende – das bringt uns wieder zu Punkt 1. Alkohol behindert zusätzlich direkt die Proteinsynthese. Die ist unabdingbar für den Aufbau der Muskeln, vor allem der weißen Muskelfasern, die der Läufer und Triathlet für Tempo und Sprints benötigt. Das kann innerhalb einer Stunde zwischen 20 bis 35 Prozent sinken. Natürlich je nach Menge des Gebräus, das der Sportler zu sich nimmt.

Zwar schläft man schneller ein mit Alkohol, aber das Gift stört den erholsamen Schlaf. Schlecht für das Training am nächsten Tag. Dann noch der negative Einfluss auf das Immunsystem: Schon geringe Dosen machen den Athleten anfälliger für Viren und Bakterien.

Fazit: Für den Sportler spricht wenig für Alkohol, als beste Wirkung erhöht es vielleicht die Geselligkeit im Vereinsleben. Als Faustregel: Ein Bier im Wintertraining nach Ausdauereinheiten geht vielleicht noch – im Verbund mit einem guten Essen. In der Wettkampf-Phase oder nach Tempotrainings sollten Athleten es sich schon zweimal überlegen, ob man nicht lieber auf Alkohol in jeglicher Form verzichte

Es gibt eine Studie von einem Spanischen Professor, Herr Garzon,  die öfters und gerne zitiert wird, wonach Bier gesund sei und schneller fit mache als Wasser. Zudem Bier fülle Mineralien wie Kalium oder Kalzium auf, die beim Schwitzen verlorengegangen sind, es gebe durch Kohlenhydrate und Eiweiss die Stoffe zurück, die beim Arbeiten oder beim Sport verbrannt wurden, und zu guter Letzt enthalte Bier wichtige Vitamine, die Nerven und Gehirn neu aufbauen und stärken usw.. Mag sein wer aber die Studie genau liest stellt fest Herr Garzon’s Studie basiert auf Bier ohne Alkohol…

Trotzdem ich gönne jedem sein Bierchen oder von mir aus auch mehrere!

Therapiewoche 3

Auf und ab war, im Bezug auf meine Knie, das Motto in dieser Woche. Fazit: Das linke Knie ist praktisch schmerzfrei und wieder voll belastbar. Das rechte Knie ist nach wie vor nicht voll belastbar und ich muss aufpassen dass es sich nicht wieder entzündet. Nur wenn ich das Knie  intensiv therapiere und zwischendurch ruhig stelle, kann ich es auch „sportlich“ belasten. Es ist aber immer so an der Grenze zum „Rückfall“.  Trotzdem sind Fortschritte zu erkennen. Im normalen Alltag bin ich bereits beschwerdefrei. Leider lässt sich vermutlich früher oder später ein operativer Eingriff nicht mehr vermeiden. Ich unternehme alles damit es später wird…

> 117 km Bike und 72 Rennrad
> 0 km Laufen
> 9 km Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 2x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 9x Magnetfeld-Therapie

Heiss…

Heute hatten wir Temperaturen von deutlich +30 Grad und morgen soll es auch noch so warm bleiben. Mein Körper jubelt denn genau diese Wärme haben meine „morschen“ Knochen und Gelenke gebraucht. Ich war gestern und heute Trainingshalber auch zu Fuss unterwegs. Auf anraten meines Oestopathen versuche ich mich zur Zeit auch mit Nordicwalking wieder an das Lauftraining heranzutasten. Überraschenderweise ging es eigentlich ganz gut. Kaum Schmerzen beim NW und auch im Anschluss an die 9km Tour überhaupt keine Probleme. (Sogar das abwärtsgehen ging einigermassen). Mir ist dass das eine „Momentaufnahme“ ist und ich noch weit von „Schmerzfrei“ entfernt bin. Aber es war zumindest erträglicher als in den vergangenen Wochen. Ich bin zuversichtlich dass ich bis im August wieder „hergestellt“ bin :-)

„Das Sportweekend“ des Jahres liegt vor uns… ;-))

…liegt wohl vor uns. Heute als Auftakt der Knüller Deutschland-Italien, dann das Finale der Fussball-EM, der Start der Tour de France, Wimbledon und die Leichtathletik EM laufen auch, Der Gigathlon 2012 in Olten, Beach Volleyball in Gstaad, dazu noch X-Lauf- und MTB Veranstaltungen inkl. Weltcup in Übersee. Bestimmt gibt es noch dutzende von Anlässen die, je nach Vorliebe, genau so wichtig oder bedeutend sind. Ich würde sagen man(n) muss sich gewaltig  anstrengen an diesem Weekend. Erst vom Fernsehsessel hochkommen, anschliessend zum Grill taumeln, im vorbeigehen Bier aus dem Kühlschrank holen (ok. kann auch Schatzi machen) und zum Schluss noch zu irgendeinem Sommernachtsfest, Truckerfestival oder Openair in der Umgebung wanken. Zum Glück können wir uns ab Montag bei der Arbeit ausruhen 😉