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Mit ‘Tour de France’ getaggte Beiträge

„Le Tour“

Der Juli hat für mich immer (mindestens) 3 Highlights parat. Da wäre zum ersten das Dolomitisuperbike. Fällt dieses Jahr für mich aus da der Zustand meines rechten Knie’s keinen Start bei diesem Rennen zulässt. Ich komme wieder. Zweitens, das Montreux Jazz Festival. Als Musik- Fan für mich seit Jahrzehnten ein muss. Dieses Jahr habe ich mich noch nicht entschieden bei welchem Konzert ich dabei sein möchte. Mal sehen. Und drittens ist es jedes Jahr die Tour de France. Diese wird selbstverständlich jeden Tag im TV verfolgt, zumindest die Zusammenfassung am Abend oder via Live- Tracker, aber noch lieber live vor Ort. Wann immer es mit vernünftigen Aufwand möglich ist fahre ich, mit dem Rad, hin. Dieses Jahr ist es wieder soweit. Die Streckenführung der 8./9. Etappe führen in der Nähe der Schweizer Grenze vorbei. Also los, nix wie hin.

Lance Armstrong…

Lance Armstrong, neu als Triathlet erfolgreich unterwegs, wird auf Grund neuer Erkenntnisse für alle Wettkämpfe gesperrt. Zum ersten mal übrigens in seiner langen Karriere.  Kaum steht die Tour de France vor der Türe, beginnt also das Doping-Theater von neuem. Gerüchteküchen brodeln, Medien spekulieren und lamentieren, Organisationen klagen, Anwälte rekurieren, Betroffene dementieren, Klugscheisser reklamieren usw… Lance Armstrong war also, auf Grund der neusten Erkenntnisse der Doping-Forschung, bei seinen TDF-Siegen, vermutlich wie die Besten 50 Fahrer im Gesamtklassement, auch gedopt. Ich warte jetzt gespannt, wann sie Fausto Coppi und Gino Bartali, zwecks weiterer Dopingtests, exhumieren. Fausto Coppi würde dann als Wiederholungstäter wohl posthum Lebenslänglich gesperrt. Nur gut dass es beim Fussball und Tennis keine Dopingsünder gibt! (ausser zwei/drei unbedeutenden Ausnahmen ;-)….

Wenn Journalisten labern und Sieger schweigen…

Als Journalist oder Medienschaffender hat man, zumindest in unseren Hemisphären (fast) alle Freiheiten. Das ist gut so und soll auch so bleiben! Wenn es jedoch nicht mehr um die Sache an sich geht, sondern nur darum Clichés und Vorurteile zu schüren hat das mit objektivem Journalismus wenig zu tun. Andreas Burkert war dieses Jahr als Berichterstatter für die Süddeutschen Zeitung bei der Tour de France mit dabei. Wenn ich seine Berichte lese kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren dass Herr Burkert am Radsport gar nicht interessiert ist, sondern lediglich dort war um, in ARD und ZDF– Manier, das Thema Doping verbissen am kochen zu erhalten. Aber beispielsweise kein Wort über die tollen Leistungen eines Toni Martin verlieren. Er nimmt lieber Cadel Evans, Sieger einer grossartigen Tour de France 2011, genauso ins Visier wie Aldo Sassi den im Frühling 2011 verstorbenen Trainer und Berater von Also Sassi. Weder kannte Herr Burkert Aldo Sassi und über seine Tätigkeiten weiss er vermutlich auch gar nichts. Zu Ihrer Information Herr Burkert: Aldo Sassi war einer der vehementesten und aktivsten Dopingbekämpfer währen seiner gesamten Laufbahn! Auch Cadel Evans hatte bis jetzt während seiner ganzen Karriere noch nie die geringste Unregelmässigkeit zu verzeichnen. Auch ihn versucht Herr Burkert in die Doping-Ecke zu schreiben. Selbstverständlich wird auch der Sponsor von BMC, Andy Rhis, von Herrn Burkert nicht verschont. Lieber Herr Burkert im Gegensatz zu ihnen trägt Herr Rhis viel dazu bei, dass der Nachwuchs in dieser tollen Sportart eine Chance hat und auch bekommt.

Wenn Sie sich schon unbedingt im Dopingsumpf suhlen wollen, wie wäre es dann mit der momentanen Deutschen Lieblingssport Biathlon? Geht nicht ich weiss, dort dopen nur die Russen und Weissrussen. Doch niemals die Neuner’s Greis, Birnbacher’s usw. Auch dass fast der gesamte Biathlon- Betreuerstab eine (östliche), allein dadurch eine absolut saubere Vergangenheit hat, interessiert wenig. Beim Fussball ist es genau so. Nur die Frauen aus Nordkorea tun so etwas, oder? Zum Glück werden Journis wie Sie, die Begeisterung für den Radsport, auch in Deutschland, genau so wenig in den Keller schreiben wie dies ARD und ZDF mit ihren tendenziösen und schnoddrigen Berichterstattungen schaffen. Fahren Sie im August zu den Cyclassics und sie werden Radsportbegeisterung erleben. Sowohl bei den Profis als Spitzensport und als Breitensport bei tausenden von Radsportfans. Zum Glück haben Schreiberlinge Ihres Kalibers dort wenig Gehör! Sehr geehrter Herr Burkert man kann als Journalistische Nullnummer, über Menschen die im Augenblick des grössten Triumphes, an die Menschen denken, dabei auch Tränen vergiessen, denen sie diesen Erfolg mit zu verdanken haben, vermeintlich pointiert äussern. Die Lücke die Sie hinterlassen werden ersetzt sie bestimmt vollständig!

„Le Tour“, Bike Transalp oder beides?

Momentan ganz klar beides. Zumindest in diesem Jahr. Im 2012 dürfte  Peter Dreier und mich, wenn alles gut läuft und wir gesund bleiben,  die Tour de France nur am Rande interessieren. Einerseits weil wir bei der Mountain-Bike-Transalp damit beschäftigt sind irgendwie vor Kontrollschluss nach Riva del Garda zu kommen und andererseits sind vermutlich noch unterwegs sind wenn die MTB-Marathon Cracks bereits vor der Glotze sitzen um sich die Strassen-Profi-Kollegen anzuschauen. Peter bestreitet im kommenden August noch den Inferno-Triathlon und ab September beginnen wir mit den Vorbereitungen für 2012. Ziel: In der Kategorie Senior Masters gesund und munter am Gardasee, Riva, ankommen! Ob wir das schaffen? Wir wissen es (noch) nicht aber wir werden unser bestes geben…

Laufen am 11.07.11 – 4 km 00:30 h.

Laufen am 11.07.11 – 4 km 00:30 h.. Ein etwas harziger Beginn der „Laufwoche“. Motto: Das geht auch besser… Habe mir heute beim laufen nochmals einzelne Szenen der gestrigen TDF- Etappe angesehen. Grausam was da abgegangen ist. Man muss eigentlich froh sein dass alle noch am leben sind! Gute Besserung!

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