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Wenn Journalisten labern und Sieger schweigen…


Als Journalist oder Medienschaffender hat man, zumindest in unseren Hemisphären (fast) alle Freiheiten. Das ist gut so und soll auch so bleiben! Wenn es jedoch nicht mehr um die Sache an sich geht, sondern nur darum Clichés und Vorurteile zu schüren hat das mit objektivem Journalismus wenig zu tun. Andreas Burkert war dieses Jahr als Berichterstatter für die Süddeutschen Zeitung bei der Tour de France mit dabei. Wenn ich seine Berichte lese kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren dass Herr Burkert am Radsport gar nicht interessiert ist, sondern lediglich dort war um, in ARD und ZDF– Manier, das Thema Doping verbissen am kochen zu erhalten. Aber beispielsweise kein Wort über die tollen Leistungen eines Toni Martin verlieren. Er nimmt lieber Cadel Evans, Sieger einer grossartigen Tour de France 2011, genauso ins Visier wie Aldo Sassi den im Frühling 2011 verstorbenen Trainer und Berater von Also Sassi. Weder kannte Herr Burkert Aldo Sassi und über seine Tätigkeiten weiss er vermutlich auch gar nichts. Zu Ihrer Information Herr Burkert: Aldo Sassi war einer der vehementesten und aktivsten Dopingbekämpfer währen seiner gesamten Laufbahn! Auch Cadel Evans hatte bis jetzt während seiner ganzen Karriere noch nie die geringste Unregelmässigkeit zu verzeichnen. Auch ihn versucht Herr Burkert in die Doping-Ecke zu schreiben. Selbstverständlich wird auch der Sponsor von BMC, Andy Rhis, von Herrn Burkert nicht verschont. Lieber Herr Burkert im Gegensatz zu ihnen trägt Herr Rhis viel dazu bei, dass der Nachwuchs in dieser tollen Sportart eine Chance hat und auch bekommt.

Wenn Sie sich schon unbedingt im Dopingsumpf suhlen wollen, wie wäre es dann mit der momentanen Deutschen Lieblingssport Biathlon? Geht nicht ich weiss, dort dopen nur die Russen und Weissrussen. Doch niemals die Neuner’s Greis, Birnbacher’s usw. Auch dass fast der gesamte Biathlon- Betreuerstab eine (östliche), allein dadurch eine absolut saubere Vergangenheit hat, interessiert wenig. Beim Fussball ist es genau so. Nur die Frauen aus Nordkorea tun so etwas, oder? Zum Glück werden Journis wie Sie, die Begeisterung für den Radsport, auch in Deutschland, genau so wenig in den Keller schreiben wie dies ARD und ZDF mit ihren tendenziösen und schnoddrigen Berichterstattungen schaffen. Fahren Sie im August zu den Cyclassics und sie werden Radsportbegeisterung erleben. Sowohl bei den Profis als Spitzensport und als Breitensport bei tausenden von Radsportfans. Zum Glück haben Schreiberlinge Ihres Kalibers dort wenig Gehör! Sehr geehrter Herr Burkert man kann als Journalistische Nullnummer, über Menschen die im Augenblick des grössten Triumphes, an die Menschen denken, dabei auch Tränen vergiessen, denen sie diesen Erfolg mit zu verdanken haben, vermeintlich pointiert äussern. Die Lücke die Sie hinterlassen werden ersetzt sie bestimmt vollständig!

  1. Schade, dass es auf beiden Seiten keine objektive Sicht gibt, das immer ins Extreme argumentiert wird. Leider aber steckt der Radsport tief im Sumpf der Doping-Befürworter. Und sicher gibt es auch in anderen Sportarten einen Sumpf. Diese trocken zu legen, gelingt aber nur durch Beweise.

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    2. August 2011
    • Beweise ist immer gut. Ich finde aber im Artikel von Herrn Burkert nur Verdächtigungen und zweifelhaft Hinweise…

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      4. August 2011
  2. Großen Lob für deinen Bericht.

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    30. Juli 2011

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