Genervt…

Aktuell bin ich etwas über meinen aktuellen Formstand etwas genervt, oder sollte ich sagen „hässig“?. (Wie üblich ist das jammern auf hohem Niveau;) Meine Rückenschmerzen besseren sich in ganz kleinen Schritten und die Schmerzen in meinen Knien, besonders im rechten, sind auch zum aushalten. Die lang anhaltenden tiefen Temperaturen hinterlassen aber schon Spuren. Am schlimmsten ist es, wenn ich nichts tue. Während sich „Bewegung“ positiv auf meinen Rücken auswirkt ist es bei den Knien genau umgekehrt. Also man läuft irgendwie reduziert und sicherlich nicht mit Vollgas. Stets mit Vorsicht dass man ja keinen falschen Schritt oder Rutscher macht. Ich freue mich gewaltig auf die wärmeren Tage!

Es ist einfach nur Winter!

Wenn ich diesen allgemeinen Hype über die Kälte und extremen Wetterbedingungen höre oder lese wundere ich mich schon.  Erstens ist es schlichtweg einfach Winter und da sind Temperaturen im zweistelligen Minusbereich durchaus normal. Extrem wird‘s  ab -20 aufwärts. Ärsche, sorry, werden sich gleich dutzendweise abgefroren, sich draussen zu bewegen wird zur Extrem- Erfahrung unter grösstem Risiko und enormen Quale. Obwohl beispielsweise jeder beim Einkaufen von Funktionsbekleidung grossen Wert darauf legt dass diese gerade für extreme Bedingungen geeignet ist. Resultat: Bekleidung Top Inhalt floppt. Besonders peinlich finde ich das Gejammer von (sogenannten) Sportlern. Diese doch sonst so harten unnachgiebigen, heroischen und harten Kerle  sehen sich kaum in der Lage diesen brutalen äusseren Bedingungen ein oder zwei Stunden Paroli zu bieten und bleiben zu Hause.  (Ich schreibe hier nicht von einem Dario Cologna der wegen den  extremen Temperaturen und Reisestrapazen nach Russland auf einen Wettkampf verzichtet, das finde ich das absolut in Ordnung, clever  und vernünftig!)  In wenigen Wochen geht es in die andere Richtung und es wird wieder über die zu warmen Temperaturen und den aussergewöhnlich milden sommerlichen Frühling, schwitze wie die Sau, gejammert, wetten. Beruhigend wir, ich nehme mich da nicht aus, haben keine wirklich grossen Sorgen oder?

Vielen Dank übrigens an alle Leute die draussen dem Winter trotzen, und dafür sorgen dass wir drinnen, angenehm beheizt, über den harten Winter jammern können!

MTB-Training am 19.11.11 – 48 km 02:31 h.

Radsport am 19.11.11 – 48 km 02:31 h. Marker ===== 1. 13:46:23; 0:03:19; 1,00 km 2…. Nach der „mühsamen“ Runde von gestern mit schmerzenden Beinen und null Power wurde ging es heute ein klein wenig besser. Gut ist aber definitiv anders. Ich tue mich momentan, wie jedes Jahr um diese Zeit, schwer mit den tiefen Temperaturen und den kurzen Tagen. Das obwohk wir seit Wochen schönes Wetter und verhältnissmässig hohe Temperaturen haben. Für mich ist alles unter plus 25 einfach zu kalt 😉

viaMein Sport: Radsport am 19.11.11 – 48 km 02:31 h..

MTB-Training am 23.10.11 – 44 km 02:18 h.

Radsport am 23.10.11 – 44 km 02:18 h. Marker ===== 1. 11:35:25; 0:01:50; 1,00 km 2… Wahlsonntag und kalt. Ergebnis: Wenig bis keine Leute auf den Tracks rund um Aeschi und bis Thun.  Das trotz praktisch wolkenlosem Himmel. Nach dem gestrigen langen Training war ich erstaunt und zugleich erfreut dass die Beine wieder sehr gut drehten. Das forcieren und harte trainieren auf dem 29er- Bike zeigt Wirkung. Kompliment an Scott: 1000km im Gelände ohne ein einziges nachjustieren oder sonstige technische Probleme. (Doch, bei meinem „Rocket Ron“ (hinten), habe ich das Profil „vernichtet“ 😉 Das meine bevorzugte Partei zu den Siegern 2011 gehört rundet diesen Sonntag ab.

via Mein Sport: Radsport am 23.10.11 – 44 km 02:18 h..

Grenzwertig…

Nationalpark-Bikemarathon 2011: Meine Sport-Kollegen schreiben immer tolle Berichte, die ich mit Interesse und gerne lese, von ihren Erlebnissen bei Rennen und Events. Versuch das auch mal. Für einmal ist meine Taktik mit der spätmöglichsten Anreise zum Wettkampf fast in die Hose gegangen. Wetterkapriolen und nicht weniger als 3 Unfälle und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen, machten die Anfahrt zum Startort S-canf zu einem Geduldsspiel. Zwar etwas genervt aber immer noch früh genug kam ich S-canf an und fand sogar auf Anhieb einen Parkplatz. Das Wetter spottete jeder Beschreibung. Es schüttete wie aus Kübeln und die Temperatur war auf 9 Grad abgesunken. Startnummer abholen, umziehen und kurzes einfahren und 10 Minuten vor dem Start war ich einigermassen bereit. Auf Grund einer Baustelle und den vielen „netten“ Bikern gab es kein Durchkommen zum dem mir zustehenden Startblock eins. Ich hinten anstehen und versuchen während der Neutralisation bis zum effektiven Start mich nach vorne zu „drängeln“ was dann nur Teilweise gelang. Los ging es und da die Strecke am Anfang kaum einen Engpass oder namhafte Steigung aufweist ging es flott zur Sache. Überholen, links rechts oder mitten durch war angesagt. Nach 2km war man bereits völlig durchnässt und durch die komplett verschmutzte Brille war die Sicht recht eingeschränkt. In der ersten namhaften Steigung nach Zernez hatte war ich dort wo ich sein wollte und die an dieser Stelle von zahlreichen Zuschauern gesäumte Strecke machten richtig Spass. Bei der Verpflegung kurz einen Gel geschnappt und weiter. Das Wetter jedoch hatte sich nochmals verschlechtert. Nebst Regen gab es jetzt auch noch Blitz und Donner und auf den flachen Partien heftigen Gegenwind in Form von Sturmböen. Ich zog alle Register der Schauspielkunde und versteckte mich als „toter Mann“ in der Gruppe und führte immer nur im Wald 😉 Kurz vor Susch erlebte ich eine Premiere: es begann zu Hageln. Eine schmerzhafte Erfahrung und etlichen Teilnehmern hat diese regelrecht den „Zahn gezogen“. Apro pos Zahn. Meine Vorbereitung auf den Nationalpark-Bikemarathon wurde durch einen Weisheitszahn arg gestört. Ich musste den am Donnerstag operativ entfernen lassen. Die Nähte samt Fäden fuhren mit. Lavin endlich begann das selektive Gelände. Konstant meine Rhythmus fahrend waren die erste Steigung nach Guarda kein Problem. Weiter ging es zäh und unter immer schwierigern Bedingungen, es hatte nur noch +3 Grad nach Ardez und nochmals heftig rauf nach Ftan. Nochmals Gel und die restlichen Höhenmeter zum Trail der dann hoch über Scuol zur Abfahrt, unterbrochen von einer ekligen Gegensteigung, nach Scoul führte. In der langen Abfahrt kam mein 29er so richtig zum Zug. Einfach genial was man mit diesen 29ern, sofern man sie beherrscht, in der Abfahrt anstellen kann. Ich habe nicht weniger als 7 Plätze auf diesen 2 Abfahrtskilometern gut gemacht. Und endlich war es da das Ziel. Hände und Füsse waren kaum noch zu spüren und ich schlotterte wie des viel zitierte Espenlaub. Andern erging es noch viel schlimmer. Zusammenbrüche und völlig erschöpfte Teilnehmer mussten mit der Sanität und Rettungshelikopter abgeholt werden. Letztendlich musste das Rennen der Langstrecke sogar abgebrochen werden. Fazit: Rang 22. in 2:36, leider werden bei dieser Rennserie alle Teilnehmer ab 40 Jahren in der gleichen Kategorie gewertet, geniales Material, Danke SCOTT, und ein Erlebnis der extremen Art. Das Geduldspiel bei der Heimfahrt mit den zahlreichen Staus lasse ich jetzt einfach mal weg…

http://www.ride.ch/site/index.php/rennabbruch-am-nationalpark-bike-marathon.html