Grenzwertig…

Nationalpark-Bikemarathon 2011: Meine Sport-Kollegen schreiben immer tolle Berichte, die ich mit Interesse und gerne lese, von ihren Erlebnissen bei Rennen und Events. Versuch das auch mal. Für einmal ist meine Taktik mit der spätmöglichsten Anreise zum Wettkampf fast in die Hose gegangen. Wetterkapriolen und nicht weniger als 3 Unfälle und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen, machten die Anfahrt zum Startort S-canf zu einem Geduldsspiel. Zwar etwas genervt aber immer noch früh genug kam ich S-canf an und fand sogar auf Anhieb einen Parkplatz. Das Wetter spottete jeder Beschreibung. Es schüttete wie aus Kübeln und die Temperatur war auf 9 Grad abgesunken. Startnummer abholen, umziehen und kurzes einfahren und 10 Minuten vor dem Start war ich einigermassen bereit. Auf Grund einer Baustelle und den vielen „netten“ Bikern gab es kein Durchkommen zum dem mir zustehenden Startblock eins. Ich hinten anstehen und versuchen während der Neutralisation bis zum effektiven Start mich nach vorne zu „drängeln“ was dann nur Teilweise gelang. Los ging es und da die Strecke am Anfang kaum einen Engpass oder namhafte Steigung aufweist ging es flott zur Sache. Überholen, links rechts oder mitten durch war angesagt. Nach 2km war man bereits völlig durchnässt und durch die komplett verschmutzte Brille war die Sicht recht eingeschränkt. In der ersten namhaften Steigung nach Zernez hatte war ich dort wo ich sein wollte und die an dieser Stelle von zahlreichen Zuschauern gesäumte Strecke machten richtig Spass. Bei der Verpflegung kurz einen Gel geschnappt und weiter. Das Wetter jedoch hatte sich nochmals verschlechtert. Nebst Regen gab es jetzt auch noch Blitz und Donner und auf den flachen Partien heftigen Gegenwind in Form von Sturmböen. Ich zog alle Register der Schauspielkunde und versteckte mich als „toter Mann“ in der Gruppe und führte immer nur im Wald 😉 Kurz vor Susch erlebte ich eine Premiere: es begann zu Hageln. Eine schmerzhafte Erfahrung und etlichen Teilnehmern hat diese regelrecht den „Zahn gezogen“. Apro pos Zahn. Meine Vorbereitung auf den Nationalpark-Bikemarathon wurde durch einen Weisheitszahn arg gestört. Ich musste den am Donnerstag operativ entfernen lassen. Die Nähte samt Fäden fuhren mit. Lavin endlich begann das selektive Gelände. Konstant meine Rhythmus fahrend waren die erste Steigung nach Guarda kein Problem. Weiter ging es zäh und unter immer schwierigern Bedingungen, es hatte nur noch +3 Grad nach Ardez und nochmals heftig rauf nach Ftan. Nochmals Gel und die restlichen Höhenmeter zum Trail der dann hoch über Scuol zur Abfahrt, unterbrochen von einer ekligen Gegensteigung, nach Scoul führte. In der langen Abfahrt kam mein 29er so richtig zum Zug. Einfach genial was man mit diesen 29ern, sofern man sie beherrscht, in der Abfahrt anstellen kann. Ich habe nicht weniger als 7 Plätze auf diesen 2 Abfahrtskilometern gut gemacht. Und endlich war es da das Ziel. Hände und Füsse waren kaum noch zu spüren und ich schlotterte wie des viel zitierte Espenlaub. Andern erging es noch viel schlimmer. Zusammenbrüche und völlig erschöpfte Teilnehmer mussten mit der Sanität und Rettungshelikopter abgeholt werden. Letztendlich musste das Rennen der Langstrecke sogar abgebrochen werden. Fazit: Rang 22. in 2:36, leider werden bei dieser Rennserie alle Teilnehmer ab 40 Jahren in der gleichen Kategorie gewertet, geniales Material, Danke SCOTT, und ein Erlebnis der extremen Art. Das Geduldspiel bei der Heimfahrt mit den zahlreichen Staus lasse ich jetzt einfach mal weg…

http://www.ride.ch/site/index.php/rennabbruch-am-nationalpark-bike-marathon.html

MTB-Training Grindelwald am 05.08.11 – 22 km 01:17 h.

Radsport am 05.08.11 – 22 km 01:17 h... Testen auf der Originalstrecke des Eigerbike. Durch die schlechte Witterung ist die Strecke sehr ausgewaschen und in einem nicht allzu guten Zustand. Anschliessend gab es noch ein Trailrunning-Training am Thunersee Laufen am 05.08.11 – 8 km 01:11 h.. Schwül, warm und am Schluss heftiger Regen…

MTB-Training am 20.07.11 – 56 km 02:58 h.

Radsport am 20.07.11 – 56 km 02:58 h... Langer Tag heute. Nachdem ich in den letzten Tagen meinen Rücken immer wieder mal „spürte“, geht es ab heute wieder regelmässig ins Krafttraining. Das abendliche Biketraining war wenigstens mal, Wettermässig besehen, trocken. Für die kommenden Tage ist erneut nicht gerade Sommerwetter angesagt. Vermutlich haben wir das im April vorbezogen?

Laufen am 14.07.11 – 5 km 00:32 h.

Laufen am 14.07.11 – 5 km 00:32 h... Bei diesen Wetterbedingungen liebe ich mein Laufband innig. Ob das Wetter etwas mit dem anstehenden Gurtenfestival zu tun hat? Seit Jahren schifft es in dieser Woche regelmässig und der Gurten darf anschliessend Wochenlang wieder saniert werden… (Unter uns gesagt ich werde mir die Arctic Monkeys „reinziehen“;)

30 Tage noch…

…genauer gesagt in dreissig Tagen ist das Dolomitisuperbike 2011 bereits Geschichte. Ich werde versuchen die letzten dreissig Tage mich strikt an den Trainingsplan zu halten. Wie gesagt versuchen… Gestern gleich die erste Abweichung. Statt einer Stunde locker, es goss in Strömen, auf dem Rennrad zu sitzen, setzte ich mich mit meiner Frau in eine gemütlich Gaststätte und bestellte mir ein Riesenschnitzel mit Pommes. Nun ja auch eine Art der Vorbereitung. Wie gesagt das war gestern Das nächste Schnitzel gibts dann in einunddreissig Tagen. Momentan „arbeitet“ die Natur bei uns an den aktuellen Pegelständen. Diese steigen Tag für Tag und das nicht zu knapp. Nach dem „dürren“ Frühling schifft es nun seit Tagen und so wie es ausschaut bleibt das über Pfingsten mehr oder weniger so. Ich habe schon mal mein „Winterrennrad“ (inkl. Schutzbleche) bereitgestellt. Ich hoffe aber immer noch auf trockene „Fenster“ zwischen den Regengüssen. Wenn nicht, verziehe ich mich Südwärts…