Über das Wetter, die garstigen äusseren Bedingungen und den ausbleibenden Frühling wurde, oder wird, bis zum abwinken berichtet, gejammert, geflucht und kommentiert. Ich hatte die Absicht über die Osterfeiertage möglichst lange Rennradeinheiten zu absolvieren. Auf Grund der äusseren Bedingungen wurde es dann meistens MTB- Einheiten statt den geplanten RR-Runden. Im Gelände und vor allem im bewaldeten Gebiet war es einfach weniger kalt und vor allem weniger windig. Da ich unbedingt meinen Trainings-Plan, mit tiefen Intensitäten und langen Einheiten, einhalten wollte und bei uns die Wälder oft steil sind, gab es öfters spezielle Situationen. Mit einem Puls von unter 130 eine 16% Steigung auf einem Waldweg zu fahren ist auch ein gutes Techniktraining. Motto: Volle Konzentration bei Ø 6kmh bergauf, oder Abflug in den Dreck. Die zurückgelegten Distanzen waren unterirdisch aber Trainingszeiten und Intensitäten konnte ich problemlos einhalten. Auch in dieser Woche werde ich das wohl, Witterungsbedingt, beibehalten. Vermutlich wäre Training irgendwo im Süden sinnvoller, aber ich habe schlichtweg keine Lust zu verreisen.
Schlagwort: Wetter
Genervt…
Aktuell bin ich etwas über meinen aktuellen Formstand etwas genervt, oder sollte ich sagen „hässig“?. (Wie üblich ist das jammern auf hohem Niveau;) Meine Rückenschmerzen besseren sich in ganz kleinen Schritten und die Schmerzen in meinen Knien, besonders im rechten, sind auch zum aushalten. Die lang anhaltenden tiefen Temperaturen hinterlassen aber schon Spuren. Am schlimmsten ist es, wenn ich nichts tue. Während sich „Bewegung“ positiv auf meinen Rücken auswirkt ist es bei den Knien genau umgekehrt. Also man läuft irgendwie reduziert und sicherlich nicht mit Vollgas. Stets mit Vorsicht dass man ja keinen falschen Schritt oder Rutscher macht. Ich freue mich gewaltig auf die wärmeren Tage!
Es ist einfach nur Winter!
Wenn ich diesen allgemeinen Hype über die Kälte und extremen Wetterbedingungen höre oder lese wundere ich mich schon. Erstens ist es schlichtweg einfach Winter und da sind Temperaturen im zweistelligen Minusbereich durchaus normal. Extrem wird‘s ab -20 aufwärts. Ärsche, sorry, werden sich gleich dutzendweise abgefroren, sich draussen zu bewegen wird zur Extrem- Erfahrung unter grösstem Risiko und enormen Quale. Obwohl beispielsweise jeder beim Einkaufen von Funktionsbekleidung grossen Wert darauf legt dass diese gerade für extreme Bedingungen geeignet ist. Resultat: Bekleidung Top Inhalt floppt. Besonders peinlich finde ich das Gejammer von (sogenannten) Sportlern. Diese doch sonst so harten unnachgiebigen, heroischen und harten Kerle sehen sich kaum in der Lage diesen brutalen äusseren Bedingungen ein oder zwei Stunden Paroli zu bieten und bleiben zu Hause. (Ich schreibe hier nicht von einem Dario Cologna der wegen den extremen Temperaturen und Reisestrapazen nach Russland auf einen Wettkampf verzichtet, das finde ich das absolut in Ordnung, clever und vernünftig!) In wenigen Wochen geht es in die andere Richtung und es wird wieder über die zu warmen Temperaturen und den aussergewöhnlich milden sommerlichen Frühling, schwitze wie die Sau, gejammert, wetten. Beruhigend wir, ich nehme mich da nicht aus, haben keine wirklich grossen Sorgen oder?
Vielen Dank übrigens an alle Leute die draussen dem Winter trotzen, und dafür sorgen dass wir drinnen, angenehm beheizt, über den harten Winter jammern können!
MTB-Training am 19.11.11 – 48 km 02:31 h.
Radsport am 19.11.11 – 48 km 02:31 h. Marker ===== 1. 13:46:23; 0:03:19; 1,00 km 2…. Nach der „mühsamen“ Runde von gestern mit schmerzenden Beinen und null Power wurde ging es heute ein klein wenig besser. Gut ist aber definitiv anders. Ich tue mich momentan, wie jedes Jahr um diese Zeit, schwer mit den tiefen Temperaturen und den kurzen Tagen. Das obwohk wir seit Wochen schönes Wetter und verhältnissmässig hohe Temperaturen haben. Für mich ist alles unter plus 25 einfach zu kalt 😉
MTB-Training am 23.10.11 – 44 km 02:18 h.
Radsport am 23.10.11 – 44 km 02:18 h. Marker ===== 1. 11:35:25; 0:01:50; 1,00 km 2… Wahlsonntag und kalt. Ergebnis: Wenig bis keine Leute auf den Tracks rund um Aeschi und bis Thun. Das trotz praktisch wolkenlosem Himmel. Nach dem gestrigen langen Training war ich erstaunt und zugleich erfreut dass die Beine wieder sehr gut drehten. Das forcieren und harte trainieren auf dem 29er- Bike zeigt Wirkung. Kompliment an Scott: 1000km im Gelände ohne ein einziges nachjustieren oder sonstige technische Probleme. (Doch, bei meinem „Rocket Ron“ (hinten), habe ich das Profil „vernichtet“ 😉 Das meine bevorzugte Partei zu den Siegern 2011 gehört rundet diesen Sonntag ab.
