Durchhalten…

…ist das Motto dieser Woche. Ich bin tatsächlich sehr müde und auch etwas erkältet. Wenn es das Wetter zulässt werde ich noch einige Rad-Einheiten draussen absolvieren, dazu die obligaten Spinning und Krafttrainings. Wenn der Winter aufs Weekend tatsächlich zurückkommt wechsle ich auf die LL-Skis. Mit laufen tue ich mich zwar im Moment etwas schwer da ich, verursacht durch einen Schlag, ein dickes Knie habe. Treten geht, laufen eher nein. Nächste Woche bin ich wieder mal in Hamburg und werde, nebst etwas arbeiten, die Vorzüge eines guten Hotels mit einem hervorragenden Spa-Bereich, geniessen. Zusätzlich werde ich bestimmt den einen oder anderen „Kulinarischen Tempel“  besuchen. Davon gibt es ja in Hamburg genügend.

Qualität statt Quantität…

Dieses Motto steht bei meinem Training ganz oben. Nebst den obligaten Ausdauereinheiten, welche ich ausschliesslich auf dem Rad (Mountain-Bike, Rennrad, Spinning oder Ergo) und zu Fuss (Langlauf, laufen, Schneeschuh und NW-Walking) absolviere, gehören auch andere Trainingsreize dazu. Kraft, Beweglichkeit, Koordination, schwimmen, Aquajogging, Alpin-Skifahren oder die eine oder andere Ballsporteinheit mit dem örtlichen Turnverein.

Ich versuche Ausdauereinheiten immer draussen zu machen. Schlechtes Wetter oder Dunkelheit etc. als Ausrede habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt 😉  Fahren im Schnee ist ausgezeichnet für die Fahrtechnik und macht eine Menge Spass. Beleuchtung gibt es auch genügend. (Einfach raus statt sich auf Ergo oder Rolle, in der warmen Stube, den Hintern platt zu drücken). Wenn es mal ganz spät wird gibt es die eine oder andere Einheit, auf dem Ergometer oder Laufband zu Hause.

Beim Spinning, mache ich allein wegen dem „runden Tritt“, oder Ergometertraining beschränke ich mich (meistens) auf maximal 90 Minuten. Rollentraining lasse ich im Winter ganz weg. (Im Sommer, je nach Event, zum warmfahren).

Wichtig ist für mich ausreichend zu regenerieren, viel zu trinken, Alk. höchstens in Form von Rotwein, gut zu essen und genügend zu schlafen. Keinesfalls verzichten möchte ich bei der Regeneration auf meinen Bemer3000. Noch 180 Tage…

***Bemerkung für mein „Winterpokal-Team“: ich notiere Einheiten wie eben das Skifahren, Aquajogging, oder Turnverein etc. nie. Da wird schon genügend Mist, wie „Gassi gehen mit Hund usw.. eingetragen.

Das erste mal…

…2011, auf dem Bike draussen unterwegs. Nach einem gewaltigen Wärmeeinbruch, irgendwie hat das während den grossen Skianlässen im Berner Oberland Tradition,  kann man bei uns in den tiefen Lagen bereits (fast) problemlos biken. Für mich heisst das runter vom Berg und die erste Runden drehen. Selbstverständlich ist es (noch) nicht ideal zum biken, es ist nass, kalt, schmutzig und an schattigen Stellen gibt es vereiste Flächen. Bloss lieber draussen auf dem Bike hobeln als auf der Rolle oder dem Ergometer treten. Gut für die Moral und die Technik. Nach dem Training ist vor dem Training, also unbedingt das Bike von Salzresten und Schmutz befreien. Mal schauen was das Wetter in den nächsten Tagen so bringt. Eins ist trotzdem klar der Winter kommt bestimmt zurück…

Materialcheck…

Momentan sind die aktuellen äusseren Bedingungen nicht unbedingt „Radsporttauglich“ . Trotzdem habe ich in den vergangenen Tagen mein  Bike-Material überprüft und einsatzbereit gemacht. Man weiss ja nie plötzlich ist der Winter in den Lagen unter 800m vorbei oder er macht (hoffentlich) zumindest mal eine Pause.  Ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten Rennradkilometer. Mal schauen ob der Tritt durch’s Spinning tatsächlich (noch) runder geworden ist.  Bin zwar skeptisch aber mein Trainer behauptet es zumindest. Im März und im April wird je eine Woche in Ligurien (I) trainiert, um etwas warme „Mailand-San-Remo-Luft“ zu geniessen. Am Morgen ins Gelände und am Nachmittag GA dem Meer entlang. Im April wird auch der neue 29er mitgenommen um die Komponenten, definitiv abzustimmen und das Ganze Set ausgiebig zu testen. Denn es sind nur noch 184 Tage bis zu den 110km in und um Villabassa.

Wintersport…

Ab sofort ist definitiv Wintersport angesagt. Mindestens bis zum nächsten Föhneinbruch. Gestern habe ich auf unserer „Hausloipe“ die ersten Langlaufkilometer absolviert. Das Ergebnis war zwar etwas besser als im Vorjahr aber immer noch ernüchternd. Die ersten (Skating) Km sind für mich jedes Jahr eine regelrechte Quälerei. Es fehlt die gezielte Vorbereitung, sprich Sommertraining, denn allein mit vielen Radkilometern wird man definitiv kein guter Langläufer. Was ja auch nicht (mehr) mein Ziel ist. Aber es nervt gewaltig wenn ich mich über Hügel (chen) quäle die ich früher nicht mal wahrgenommen hatte. (Das war jetzt jammern auf relativ hohem Niveau) Trotzdem der Spass ist da, die Freude gross und die Verhältnisse vor meiner Haustüre sind zu perfekt als dass ich es bleiben lassen könnte. Also werde ich mich in den kommenden Tagen weiter auf der Loipe tummeln und ab und zu von vergangenen Zeiten mit  „Engadiner“, „Vasalauf“ usw. träumen. (Um Gottes Willen wie konnte ich mal 90 km am Stück mit 12’000 Leuten durch Schweden laufen und dabei mehr als 11’700 hinter mir lassen).