Nachgedoppelt…

Gestern waren die äusserlichen Bedingungen noch besser als am Vortag. Das musste genutzt werden und ich habe zum ersten mal in diesem Jahr „meine 5-Täler-Tour“ in Angriff genommen. Runter vom Berg ins Kandertal dann via „Chessel“ ins Diemtigtal, raus und kurz das Simmental queren um dann via Stockental ins Aaretal und von dort wieder nach Hause zu fahren. Nichts spektakuläres ber eine Strecke die zahllose Varianten und Trails ohne Ende bietet. Dazu kommt dass ich diese Region wie die vielzitierte Hosentasche kenne und ich mich so voll auf Training konzentrieren und es trotzdem geniessen kann. Es wurde zum ein 4Stunden-MTB-Training auf meinem Scott-26er Spark. Mein Privileg: Leben im Berner Oberland…

Fast ein Frühlingstag…

Wunderbares Wetter, bis 5 Plusgrade, dazu bereits etliche schneefreie Wege machten das heutige Training zur regelrechten Spasstour. Ich war in diesem Jahr zum ersten mal im Kandertal und es hat sich allein schon wegen der tollen Bedingungen gelohnt. Das beste kommt noch, das Wetter bleibt und die Temperatur steigt. Das wäre dann der zweite Frühlingseinbruch in diesem Jahr. Mein Knie hält auch und wird täglich besser. Ich lasse mein Knie momentan von Prof. Yongjun Zhao intensiv behandeln. Allerdings bin ich momentan ausser Form. Das Knie, zu wenig Schlaf, zu viel unterwegs und allgemein viel „um die Ohren“. Das wird wieder, denn in 154 Tagen will ich samt Topform in Villabassa an den Start gehen. Nach Villabassa folgt dann gleich der nächste Einsatz bei der Salzkammergut-Trophy. Dies als Mitglied des „Wadiki-Teams‘. Einem MTB-Marathon-Team, bestehend aus vier leuten aus drei Nationen, das sich via „Social-Media“, Twitter/Facebook,  gefunden hat. Total spannend und ich freue mich darauf. Ich werde hier noch mehr darüber berichten.

Durchhalten…

…ist das Motto dieser Woche. Ich bin tatsächlich sehr müde und auch etwas erkältet. Wenn es das Wetter zulässt werde ich noch einige Rad-Einheiten draussen absolvieren, dazu die obligaten Spinning und Krafttrainings. Wenn der Winter aufs Weekend tatsächlich zurückkommt wechsle ich auf die LL-Skis. Mit laufen tue ich mich zwar im Moment etwas schwer da ich, verursacht durch einen Schlag, ein dickes Knie habe. Treten geht, laufen eher nein. Nächste Woche bin ich wieder mal in Hamburg und werde, nebst etwas arbeiten, die Vorzüge eines guten Hotels mit einem hervorragenden Spa-Bereich, geniessen. Zusätzlich werde ich bestimmt den einen oder anderen „Kulinarischen Tempel“  besuchen. Davon gibt es ja in Hamburg genügend.

Qualität statt Quantität…

Dieses Motto steht bei meinem Training ganz oben. Nebst den obligaten Ausdauereinheiten, welche ich ausschliesslich auf dem Rad (Mountain-Bike, Rennrad, Spinning oder Ergo) und zu Fuss (Langlauf, laufen, Schneeschuh und NW-Walking) absolviere, gehören auch andere Trainingsreize dazu. Kraft, Beweglichkeit, Koordination, schwimmen, Aquajogging, Alpin-Skifahren oder die eine oder andere Ballsporteinheit mit dem örtlichen Turnverein.

Ich versuche Ausdauereinheiten immer draussen zu machen. Schlechtes Wetter oder Dunkelheit etc. als Ausrede habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt 😉  Fahren im Schnee ist ausgezeichnet für die Fahrtechnik und macht eine Menge Spass. Beleuchtung gibt es auch genügend. (Einfach raus statt sich auf Ergo oder Rolle, in der warmen Stube, den Hintern platt zu drücken). Wenn es mal ganz spät wird gibt es die eine oder andere Einheit, auf dem Ergometer oder Laufband zu Hause.

Beim Spinning, mache ich allein wegen dem „runden Tritt“, oder Ergometertraining beschränke ich mich (meistens) auf maximal 90 Minuten. Rollentraining lasse ich im Winter ganz weg. (Im Sommer, je nach Event, zum warmfahren).

Wichtig ist für mich ausreichend zu regenerieren, viel zu trinken, Alk. höchstens in Form von Rotwein, gut zu essen und genügend zu schlafen. Keinesfalls verzichten möchte ich bei der Regeneration auf meinen Bemer3000. Noch 180 Tage…

***Bemerkung für mein „Winterpokal-Team“: ich notiere Einheiten wie eben das Skifahren, Aquajogging, oder Turnverein etc. nie. Da wird schon genügend Mist, wie „Gassi gehen mit Hund usw.. eingetragen.

Das erste mal…

…2011, auf dem Bike draussen unterwegs. Nach einem gewaltigen Wärmeeinbruch, irgendwie hat das während den grossen Skianlässen im Berner Oberland Tradition,  kann man bei uns in den tiefen Lagen bereits (fast) problemlos biken. Für mich heisst das runter vom Berg und die erste Runden drehen. Selbstverständlich ist es (noch) nicht ideal zum biken, es ist nass, kalt, schmutzig und an schattigen Stellen gibt es vereiste Flächen. Bloss lieber draussen auf dem Bike hobeln als auf der Rolle oder dem Ergometer treten. Gut für die Moral und die Technik. Nach dem Training ist vor dem Training, also unbedingt das Bike von Salzresten und Schmutz befreien. Mal schauen was das Wetter in den nächsten Tagen so bringt. Eins ist trotzdem klar der Winter kommt bestimmt zurück…