…2011, auf dem Bike draussen unterwegs. Nach einem gewaltigen Wärmeeinbruch, irgendwie hat das während den grossen Skianlässen im Berner Oberland Tradition, kann man bei uns in den tiefen Lagen bereits (fast) problemlos biken. Für mich heisst das runter vom Berg und die erste Runden drehen. Selbstverständlich ist es (noch) nicht ideal zum biken, es ist nass, kalt, schmutzig und an schattigen Stellen gibt es vereiste Flächen. Bloss lieber draussen auf dem Bike hobeln als auf der Rolle oder dem Ergometer treten. Gut für die Moral und die Technik. Nach dem Training ist vor dem Training, also unbedingt das Bike von Salzresten und Schmutz befreien. Mal schauen was das Wetter in den nächsten Tagen so bringt. Eins ist trotzdem klar der Winter kommt bestimmt zurück…
Kategorie: Training
Materialcheck…
Momentan sind die aktuellen äusseren Bedingungen nicht unbedingt „Radsporttauglich“ . Trotzdem habe ich in den vergangenen Tagen mein Bike-Material überprüft und einsatzbereit gemacht. Man weiss ja nie plötzlich ist der Winter in den Lagen unter 800m vorbei oder er macht (hoffentlich) zumindest mal eine Pause. Ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten Rennradkilometer. Mal schauen ob der Tritt durch’s Spinning tatsächlich (noch) runder geworden ist. Bin zwar skeptisch aber mein Trainer behauptet es zumindest. Im März und im April wird je eine Woche in Ligurien (I) trainiert, um etwas warme „Mailand-San-Remo-Luft“ zu geniessen. Am Morgen ins Gelände und am Nachmittag GA dem Meer entlang. Im April wird auch der neue 29er mitgenommen um die Komponenten, definitiv abzustimmen und das Ganze Set ausgiebig zu testen. Denn es sind nur noch 184 Tage bis zu den 110km in und um Villabassa.
Wintersport…
Ab sofort ist definitiv Wintersport angesagt. Mindestens bis zum nächsten Föhneinbruch. Gestern habe ich auf unserer „Hausloipe“ die ersten Langlaufkilometer absolviert. Das Ergebnis war zwar etwas besser als im Vorjahr aber immer noch ernüchternd. Die ersten (Skating) Km sind für mich jedes Jahr eine regelrechte Quälerei. Es fehlt die gezielte Vorbereitung, sprich Sommertraining, denn allein mit vielen Radkilometern wird man definitiv kein guter Langläufer. Was ja auch nicht (mehr) mein Ziel ist. Aber es nervt gewaltig wenn ich mich über Hügel (chen) quäle die ich früher nicht mal wahrgenommen hatte. (Das war jetzt jammern auf relativ hohem Niveau) Trotzdem der Spass ist da, die Freude gross und die Verhältnisse vor meiner Haustüre sind zu perfekt als dass ich es bleiben lassen könnte. Also werde ich mich in den kommenden Tagen weiter auf der Loipe tummeln und ab und zu von vergangenen Zeiten mit „Engadiner“, „Vasalauf“ usw. träumen. (Um Gottes Willen wie konnte ich mal 90 km am Stück mit 12’000 Leuten durch Schweden laufen und dabei mehr als 11’700 hinter mir lassen).
Advent…
Vom Advent bekomme ich zur Zeit, ganz bewusst, sehr wenig mit. Ich mag diese Hetzerei und das Getue rund im die angeblich so Besinnliche Zeit schlichtweg nicht. Also halte ich mich da, soweit als möglich, raus und nutze die Zeit für meine Arbeit, Familie und sportlichen Aktivitäten. Wobei diese Bereiche oft fliessend ineinander übergehen. Zudem ist es mir definitiv zu kalt und zu dunkel. Jetzt Mitte Dezember haben bereits seit drei Wochen Winterliche Verhältnisse was Temperatur und Untergrund (Schnee) angeht. Das kann dauern bis es Frühling wird… Einen Vorteil hat die Jahreszeit aber doch. Nein nicht die Süssigkeiten ;-), (die auch), sondern die Abwechslung beim Sport. Ich liebe nach wie vor das Langlaufen auf unseren Loipen in der Umgebung, auch die ausgiebigen Schneeschuhtouren oder biken im Schnee. Dazu benutze ich am liebsten nur ein Hardtail (Scott Scale), ausgerüstet mit Spikes-Reifen (Nokian). Macht echt Spass, zumindest solange die Füsse warm sind 😉
Mir ist Regeneration wichtig…
Regeneration. Ich staune immer wieder wie Hobbysportler trainieren wie die „Weltmeister“, aber der richtigen und effektiven Regeneration praktisch null Beachtung schenken. Ziel ist es durch geplantes Training die Leistungsfähigkeit zu verbessern. In der Fülle der Trainingseineinheiten, meistens verbunden mit falschem Ehrgeiz, ein Beispiel ist der Winterpokal, wird vergessen oder oder schlichtweg ignoriert dass der Körper auch Regenerationsphasen benötigt um seine vollen Leistungskapazitäten auszuschöpfen. Die Regenerationsphasen nach intensiven Belastungen werden oft unterschätzt. Dabei würde eine gute Regeneration helfen einen entscheidenden Vorsprung in der Leistungsentwicklung zu sichern.
Persönlich beachte ich folgende Regeln:
>Ich halte mich an geplante Vorgaben, wie beim Training, auch bei der Regeneration.
> Jeder Belastung lasse ich immer eine aktive Erholung folgen. (10 Minuten auslaufen- fahren)
> Nach Belastungen über 2 Stunden nehme ich immer ein hochwertiges Regenerationsgetränk. Kohlehydrat, Protein und mit Natriumzusatz.
> Viel trinken. (Wasser und nochmals Wasser)
> Eine feste Mahlzeit erst ca. 1.5 bis 2 Stunden nach der Einheit. Diese sollte hochwertige Proteine enthalten. (Kleiner Nebeneffekt in dieser Zeit ist die Fettverbrennung sehr aktiv)
> Alkohol und gesättigte Fettsäuren vermeiden. (Das beliebte Bier trinken nach dem Training ist, Sorry, völliger Mumpitz. Wenn schon dann Alkoholfreies).
> Ganz wichtig: genügend Schlaf. Zeit für genügend Schlaf zu finden hat etwas mit einem effizienten und klugen Zeitmanagement zu tun. Grundsatz: Wer seine Zeit nicht managen kann, kann gar nichts managen! (Kleiner Tipp: Fernseher und PC haben einen Knopf, wenn man diesen betätigt bleibt oft ganz viel Zeit übrig)
> Mein Umfeld weiss um meine Ambitionen und wir haben, nebst Arbeit und Job, unsere Termine, Verpflichtungen und Prioritäten abgesprochen. Das erspart unnötigen Stress.
Eigentlich ganz einfach oder 😉
