Therapiewoche 1…

Meine 1. Woche nach der Diagnose war ok. Nebst biken mit geringer Intensität und gedrosselter Leistung war ich vor allem „Theraputisch“ tätig. Laufen und Nordic-Waking habe ich ausgelassen. Fazit: Keine wesentliche Besserung aber bestimmt nicht schlimmer! Ich hoffe weiterhin auf warmes und schönes Wetter. Wobei es heute, Sorry, „schifft“ was es runter bringt 😦

> 127 km Bike
> 0x Laufen
> 0x Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 9x Magnetfeld-Therapie

Ich habe (fast) fertig…

In den letzten Tagen habe ich mich, unterstützt von Fachleuten, „ausführlich“ mit meinen Knieschmerzen befasst. Fazit:  Arthrose in beiden Knien unterhalb der Kniescheiben im Patella- Bereich. Oder Klartext: Verschleiss und Alterserscheinungen in beiden Knien. Eigentlich ahnte/wusste/spürte ich schon länger dass es in diese Richtung geht. Der „Schock“ hält sich in Grenzen. Was nun? Weiter mit Therapien (Osteopathie etc.) und begleitende Massnahmen zur Linderung der Schmerzen. Aktuell, vorübergehend, zusätzliche Medikamente um die Entzündung aus den Gelenken „raus“ zu bekommen. Ich bin zuversichtlich dass das klappen wird.

Was mir meisten zu schaffen macht, ist die Tatsache dass ab sofort mit dem Alpinen- und Touren- Skisport Schluss sein soll. (Genauso wie  das Laufen oder Dinge wie Brustschwimmen, Squash, Tennis usw. (Stop&Go- Sportarten). Positiv: Für den Radsport gibt es kaum Einschränkungen und immerhin Nordic-Walking, oder Inline-Skating geht auch noch. Im Winter liegt Langlaufen auch noch drin. Wobei mir dringend angeraten wird, zukünftig den Winter generell in wärmeren Gefilden zu verbringen und vom Sport auf „Bewegung“ umzusteigen. Selbstverständlich wird dadurch die Arthrose nicht weg gehen aber ich kann, zusätzlich mit weiteren Massnahmen (Ernährung, Therapie usw.) das ganze einfach verzögern. Irgendwann in der nächsten Zeit werden weitere Massnahmen, inklusive Ende der sportlichen Aktivitäten, nötig. Zuerst aber werde ich mich vehement gegen Operationen oder künstliche Gelenke „zur Wehr setzen“!

Enttäuscht…

Das Testrennen in Estavayer ging voll daneben. Erst vermurkste ich den Start, direkt vor mir gab es einen Sturz, und dann hiesse es bei der Einfahrt in den ersten langen Single-Trail erst mal anstehen. Auf den ersten 10 km fand ich keinen Rhythmus und kurz nach der Hälft begannen, zuerst rechts, meine Patella-Sehnen erneut zu schmerzen. Die beiden Laufpassagen beim Elsa-Bike wurden zum „Krampf “ und eigentlich ging gar nichts mehr. Zum Schluss fand ich wenigsten so etwas wie einen Rhythmus aber da war die „Post“ längst abgefahren. Fazit: Noch schlechter als im 2011, höllische Knieschmerzen beim gehen, aufstehen oder absitzen und komplett entzündete Patella-Sehnen. Vorläufig heisst das Therapieren und Pause. Wie es diese Saison weitergeht lasse ich momentan offen. 😦

Ab heute steht der Tango 12 im Mittelpunkt…

Fussball geht mir mehr oder weniger am verlängerten Rücken vorbei. Trotzdem ignorieren kann man, mich eingeschlossen, diesen Event kaum. Hinschauen, respektive „reinzappen“ werde ich bestimmt das eine oder andere mal. Weder interessiert mich der Spielplan noch wer den letztendlich Europameister wird. Auch das politische Gerangel um die Austragungsorte finde ich daneben. Man hätte Jahrelang Zeit gehabt den Entscheid dort zu spielen zu hinterfragen. Wenn jetzt zum Boykott aufgerufen wird ist das billige Effekthascherei.  Zum Glück gibt es jede Menge andere Sportliche Grossanlässe die man verfolgen kann. Tour de Suisse, Roland Garros Facebook-Aktien-Keller-Lauf,  usw. Wichtiger sind mir meine eigenen sportlichen Aktivitäten. Gestern hatte ich bei meiner Bike-Tour seit langer Zeit wieder mal so einen richtigen Flow und total gute Beine. So lässt sich eine Fussball EM viel besser ertragen 😉

 

„Täler- Runde“…

Der 2. Juni war, passend zum Kalender, der erste richtige Sommertag. Bereits gestern war mit Sommer, zumindest vorläufig, Wettermässig wieder Schluss. Ich nutzte den Samstag zu einem ausgiebigen Bike-Training mit vielen Anstiegen und einem regelrechten Kreuz und Quer durch die/das angrenzenden Kander- Gastern- Ueschinen- Diemtig und Simmental. Mit dabei waren zwei drei längere heftige Anstiege und die Temperaturen stiegen auch bis gegen 29 Grad. Fazit: Wunderbarer Trainingstag, tolle Strecken und die Beine drehten auch in etwa so wie ich mir das gewünscht hatte. Abschluss mit Grill und Chill im Garten. Gestern nur ganz kurz die Beine lockern. Ab heute folgt ein Trainingsblock von 10 Tagen und dann, ja dann folgt die Sella…