Hurra Sommer!

 

Endlich sind sie da die paar Sommertage die es dringend brauchte. Ich freue mich darauf bei meinen Vorbereitungen für die kommenden Wochen so richtig schwitzen zu dürfen. Zum Glück habe ich immer Zeitfenster wo ich diese Tage so richtig geniessen kann. Besonders wenn man das Privileg hat in einer Gegend zu leben wo andere Urlaub machen. Urlaub? Brauche ich wenig den habe ich hier praktisch immer. Zusätzlich stehen auch noch die Olympischen Spiele vor der Türe. Meine Knieprobleme bekomme ich, auch dank viel Support, immer besser in den Griff. Was will man mehr…

 

NP-Bike-Marathon Woche 1

Die erste meiner Vorbereitungswochen für den Nationalpark-Bike-Marathon verlief plangemäss. Ausser einem „schlechten Tag“ am vergangenen Dienstag verlief das ganz zufriedenstellend. Tatsache ist aber dass ich mein rechtes Knie ab und zu immer noch zu spüren bekomme. Nach harten Einheiten, GA ist zur Zeit wenig angesagt, verspüre ich bei gewissen Bewegungen immer wieder leichte  Schmerzen. Die Umstellungen im Bereich Regeneration und Ernährung machen sich positiv bemerkbar. Fazit: Keine überragende Woche, aber ok.

> 35 km Bike und 244 km Rennrad
> 0 km Laufen
> 18 km Nordic Walking (980hm)
> 2x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 0x Oestopath
> 0x Massage
> 12x Magnetfeld-Therapie

Ernährung

Protein 17 % 609 g
Kohlenhydrate 49 % 1.759 g
Fett 33 % 523 g
Alkohol 0 % 6 g

Therapiewoche 4…

Die letzte meiner 4 „Therapiewochen. Fazit der letzten Woche: Ein deutlicher Schritt vorwärts! Das linke Knie (fast) sorgenfrei und rechts ist eine deutliche Besserung spürbar. Wobei nach wie vor das laufen ein No Go ist. Zusätzlich positiv wirkt sich auch die Ernährungsumstellung aus. Nein nicht vegetarisch, schon gar nicht vegan, sondern ausgewogen und gesund. 😉

Aktivitäten

> 84 km Bike und 133 Rennrad
> 0 km Laufen
> 26 km Nordic Walking
> 2x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 0x Oestopath
> 1x Massage
> 10x Magnetfeld-Therapie

Ernährung

Protein

15%

719 g

Kohlenhydrate

55%

2.636 g

Fett

30%

639 g

Alkohol

0%

4 g

Jetzt folgen, nebst weiterhin intensiver Therapie, die Vorbereitungswochen für den NP-Bike-Marathon in Scuol. Ziel: Eine Zeit unter 2:30h

Bier, nein danke jetzt gerade nicht…

Eines gleich vorneweg. Ich mag Bier! Aber es gibt Zeiten und Phasen da verzichte ich bewusst auf Bier. (Ausser ab und zu eines ohne Promille). Zum Abschluss der Clubausfahrt am Mittwoch steht das obligatorische Bier. Helles, Hefe oder Weizen in unterschiedlichen Mengen, respektive Einheiten  und ein Alkoholfreies für den da (zuzüglich den entsprechenden Bemerkungen, was mich nicht weiter stört). Warum ich das Bier nach dem Training bleiben lasse? Die ganzen Berechnungen und Formeln betreffend Nährwerten und Kalorien lasse ich jetzt mal weg.

Bier enthält Alkohol und Alkohol behindert die Regeneration! Kann man die dickmachende Wirkung vielleicht noch verschmerzen, beeinflusst Alkohol zu alledem noch die Erholung des Sportlers. Der Giftstoff senkt zum Beispiel den Testosteronspiegel. Testosteron ist zuständig für Muskelaufbau. Allerdings scheint dieser Effekt nur bei hohem Alkoholgenuss aufzutreten. Dann aber dauert er auch tagelang an. Rote Karte für regelmässiges Bier trinken.

Alkohol senkt direkt nach der Einnahme die Wachstumshormone. Also genau das, was der Muskel nach dem Sport braucht. Zudem wirken diese Hormone auch fett abbauende – das bringt uns wieder zu Punkt 1. Alkohol behindert zusätzlich direkt die Proteinsynthese. Die ist unabdingbar für den Aufbau der Muskeln, vor allem der weißen Muskelfasern, die der Läufer und Triathlet für Tempo und Sprints benötigt. Das kann innerhalb einer Stunde zwischen 20 bis 35 Prozent sinken. Natürlich je nach Menge des Gebräus, das der Sportler zu sich nimmt.

Zwar schläft man schneller ein mit Alkohol, aber das Gift stört den erholsamen Schlaf. Schlecht für das Training am nächsten Tag. Dann noch der negative Einfluss auf das Immunsystem: Schon geringe Dosen machen den Athleten anfälliger für Viren und Bakterien.

Fazit: Für den Sportler spricht wenig für Alkohol, als beste Wirkung erhöht es vielleicht die Geselligkeit im Vereinsleben. Als Faustregel: Ein Bier im Wintertraining nach Ausdauereinheiten geht vielleicht noch – im Verbund mit einem guten Essen. In der Wettkampf-Phase oder nach Tempotrainings sollten Athleten es sich schon zweimal überlegen, ob man nicht lieber auf Alkohol in jeglicher Form verzichte

Es gibt eine Studie von einem Spanischen Professor, Herr Garzon,  die öfters und gerne zitiert wird, wonach Bier gesund sei und schneller fit mache als Wasser. Zudem Bier fülle Mineralien wie Kalium oder Kalzium auf, die beim Schwitzen verlorengegangen sind, es gebe durch Kohlenhydrate und Eiweiss die Stoffe zurück, die beim Arbeiten oder beim Sport verbrannt wurden, und zu guter Letzt enthalte Bier wichtige Vitamine, die Nerven und Gehirn neu aufbauen und stärken usw.. Mag sein wer aber die Studie genau liest stellt fest Herr Garzon’s Studie basiert auf Bier ohne Alkohol…

Trotzdem ich gönne jedem sein Bierchen oder von mir aus auch mehrere!

Therapiewoche 2

Die 2. Woche meiner Knie- Therapie war erfolgreich. Die Entzündungen sind zurückgegangen, im linken Knie sogar fast vollständig, und die Beweglichkeit wird von Tag zu Tag besser. Manchmal muss ich der Versuchung widerstehen richtig loszulegen. Sobald ich aber richtig „reintrete“ sind die Schmerzen teilweise wieder da. Also lasse ich es. Es bleibt also dabei, die verordneten 4 Wochen Therapie werden durchgezogen! Dann werden auch die Medikamente abgesetzt. Richtig gut getan hat das meistens warme Wetter. Zum Glück ist meine „Hitzebeständigkeit“ immer noch da.

> 102 km Bike
> 0 km Laufen
> 19 km Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 2x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 8x Magnetfeld-Therapie