Hoffnung keimt auf…

Nicht der Regen war heute das Problem, sondern die Kälte. Unglaublich aber ich bin heute in „Winterhosen“ gefahren. Und das im Juni. Die Beine braucht man sich auch nicht mehr zu rasieren die „Wolle“ isoliert nahezu ideal. Nach 2 Stunden habe ich Schluss gemacht und bin wieder den Berg runter „geschlottert“, heiss duschen und da kam sie im Radio…

…die tolle, gute und sensationelle Nachricht: ab Dienstag wird das Wetter besser. Temperaturen von sagenhaften 20 Grad und mehr sind angesagt! Fürwahr es bahnt sich ein Wunder im Juni an!

Wenn jetzt die Schweiz am Montag auch noch Chile schlägt, kann das eine tolle Woche werden… 😉

Gute Tour…

Natur-Pur...

Zweieinhalb Stunden auf Tour plus eine Stunde Tempotraining am Berg. Für heute war das genug. Wenigstens war es während dem Training trocken. Mit meinen Leistungen war ich rundum zufrieden. Auf Grund der wirklich idealen Trainings-Bedingungen rund um meinen Wohnort, kann ich wirklich praktisch jeden Tag auf anderen Strecken oder Routen trainieren. Bei der heutigen Tour haben wir einen Abstecher ins Diemtigtal gemacht. Traumhaft und vor allem unzählige und ganz tolle Biktouren. Viele kennen zwar den Bike-Park, wenige fahren aber auf den sehr gut markierten und beschriebenen Routen. Grund: diese sind einfach meistens sehr streng mit vielen Höhenmetern. Dafür gibt es als Entschädigung Natur pur. Für „Rösti-Fans“: Im Diemtigtal gibt es mit die besten 2 „Rösti‘s“ Schweizweit. Die eine im Restaurant „Chessel“ und die andere z.B zum Frühstück auf der Alp „Menigwald“. Wo die ist verrate ich nicht sonst sind plötzlich zuviele da 😉 (selber suchen Tipp, 1000hm ab Thunersee;)…

Vergleiche…

Gestern war ja einiges los. Nebst dem historischen Sieg unserer Fussballer an der WM gegen Europameister Spanien, gibt es noch die Tour de Suisse der Radprofis. Genau während den Schlussminuten, respektive der unsäglichen Nachspielzeit, bei der WM passierte die Tour de Suisse meinen Wohnort Aeschi b. Spiez. Ich hatte die Gelegenheit die Profis im Aufstieg nach Aeschi, Bergpreis 3. Kategorie, live zu verfolgen. Immer wieder beeindruckt es mich wie diese Athleten so eine Steigung, mit bereits mehr als 140 km in den Beinen, im strömenden Regen und relativ kalten Temperaturen, zügig hinauffahren.

Am Mittag war ich selbst etwa drei Stunden unterwegs und bin genau diese Steigung hoch gefahren. Mein Durchschnittstempo: 17.1 km/h. Schleck’s, Cancellara und Co. fuhren die gleiche Steigung im Schnitt mit 25.7 km/h. Bei mir war es trocken bei den Profis goss es aus Kübeln….

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Vollgas…

…ging es gestern zur Sache. Allerdings nur bei der Arbeit. Trainingsmässig gab es nur eine kurze Runde von einer Stunde auf dem Rennrad. Wenigstens war es trocken. Heute ist in unserer Region die Tour de Suisse zu Gast. Die Strecke führt, inkl. Bergpreis, durch meinen Wohnort Aeschi und endet ein paar km weiter in Frutigen. Frutigen eines der „sportlichsten“ Dörfer der Schweiz. Weltmeister, Olympiasieger und zahlreichen Nationalen Champions sind da Zuhause. Es gibt böse Zungen die behaupten, was sonst ausser Sport treiben, soll man denn in Frutigen auch machen. 😉

Gestern gab es bei der Tour de Suisse, ausgelöst von Marc Cavendish, einen bösen Sturz. Ich hätte Haussler den Sieg mehr als gegönnt. Hoffentlich sind  die Jungs heute alle wieder mit dabei. Unter uns gesagt dass der Ekelzwerg Cavendish auf die Schnauze flog, na lassen wir das lieber…

Nass aber gut…

Ausdauertraining im Regen ist vermutlich für die meisten kein Vergnügen. Ich persönlich mag es gar nicht. Allerdings im 2010 kann man es drehen wie man will, man(n) muss da durch. So auch dieses Weekend. Am Samstag war ich nur noch 8oom und 100hm von Zuhause weg, als Petrus seine Schleusen öffnete und ich in den Genuss eines „Vorwaschganges“ kam. Sonntags begann es am Vormittag kurz nach dem Beginn vom Lauftrainings zu schütten und am Nachmittag fuhr ich bereits bei heftigem Regen los. Notabene legte ich mich gleich beim Start, und dem Versuch meine (kurze) Regenhose zu richten, voll in den Dreck. Ein Bluterguss am Schienbein plus die entsprechenden Schürfungen gab es gratis dazu. Trainiert habe ich trotzdem gut und mit meiner Form bin ich ganz zufrieden. Die „Form“ unserer Waschmaschine stimmt, zum Glück, ebenfalls. Sie schiebt momentan Sonderschichten ohne Ende.