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Vergleiche…


Gestern war ja einiges los. Nebst dem historischen Sieg unserer Fussballer an der WM gegen Europameister Spanien, gibt es noch die Tour de Suisse der Radprofis. Genau während den Schlussminuten, respektive der unsäglichen Nachspielzeit, bei der WM passierte die Tour de Suisse meinen Wohnort Aeschi b. Spiez. Ich hatte die Gelegenheit die Profis im Aufstieg nach Aeschi, Bergpreis 3. Kategorie, live zu verfolgen. Immer wieder beeindruckt es mich wie diese Athleten so eine Steigung, mit bereits mehr als 140 km in den Beinen, im strömenden Regen und relativ kalten Temperaturen, zügig hinauffahren.

Am Mittag war ich selbst etwa drei Stunden unterwegs und bin genau diese Steigung hoch gefahren. Mein Durchschnittstempo: 17.1 km/h. Schleck’s, Cancellara und Co. fuhren die gleiche Steigung im Schnitt mit 25.7 km/h. Bei mir war es trocken bei den Profis goss es aus Kübeln….

Nach 95 Minuten Fussball, mit einer Pause von fast 20 Minuten, waren 15 Schweizer- Fussballprofis platt und betonten bei jeder Gelegenheit wie wichtig es jetzt sei, sich erst mal zu erholen, um dann ab Samstag das nächste Spiel, vom kommenden Montag vorzubereiten. Die Radprofis schnappten sich nach der Zieldurchfahrt trockene Klamotten und fuhren mit dem Bus zum massieren, essen und schlafen ins Hotel um heute die nächste Etappe, gespickt mit 3 Alpenpässen, in Angriff zu nehmen…

Von Geld spreche ich ganz bewusst nicht! Sonst müsste ich mir auch über unseren „Rotscher“ National Gedanken machen, der allein fürs antreten zum Turnier den Jahreslohn oder mehr, eines Jungprofis kassiert….

Ich weiss man kann und darf das alles nicht vergleichen. Das sind völlig verschiedene Athleten, Sportarten oder Herausforderungen. Stimmt! Manchmal mache ich es trotzdem…

  1. Bei den Gehältern der Fußballer drängt sich ein Vergleich mit anderen Sportarten ja geradezu auf. Und der Fußballer schneidet tatsächlich nicht gut dabei ab. Aber der Markt gibt es offenbar her und Fußball ist ja vortrefflich vermarktet.

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    17. Juni 2010
    • Der Ralph hat schon recht. Jeder ist letztendlich selbst dafür verantwortlich was er tut. Trotzdem nervt mich manchmal diese „Hype’s“ bei gewissen Sportarten. Ich „tröste“ mich dann immer mit der Bemerkung: Sind halt nur Spieler und keine Sportler 😉

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      17. Juni 2010
  2. Jeder sucht sich seinen Sport alleine aus!! Trotzdem geb ich Dir in der Sache schon Recht. Deshalb lieber nicht vergleichen, bringt nix 🙂

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    17. Juni 2010

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