…war ich nicht. Zumindest was die Intensität meiner Trainings angeht. Mein GA (Grundlagen) Defizit habe ich keinen Deut abgebaut. Schlimmer, ich habe es sogar „ausgebaut“. Irgendwie kann ich mich nicht zurückhalten und sobald es bergauf geht, macht es mir richtig Spass aufs „Gas“ zu drücken. Egal ich muss das ändern und definitiv mehr für meine GA tun. Denn eines ist klar für 60 km würde es reichen, für 160 definitiv nein. (Immer von einer Leistung ennet der 2oo Watt ausgehend).
Kategorie: Mountainbiking
“You’re better than you think you are”
(Ken Chlouber, Founder of the Leadville Trail100)
Mal sehen…..
Ich habe es
tatsächlich geschafft und einen Startplatz beim härtesten MTB- Marathon in den USA ergattert, dem Leadville Trail 100. MTB. Eigentlich war das Thema für mich abgeschlossen nachdem es im vergangenen Jahr nicht geklappt hatte. Ich hatte lediglich vergessen den Auftrag auf meiner Kreditkarte für den Einzug der 15 $ Einschreibe-Gebühr bei der Firma Lifetime-Fitness zu löschen. Was lernen wir daraus? Leute haltet eure Kreditkarte unter Kontrolle sonst steht ihr plötzlich vor der Herausforderung, im August einen MTB-Marathon über 165 km mit einer Höhendifferenz von über 3‘800 hm teilnehmen zu „dürfen“. Das ganze notabene auf einer Höhe von rund 3000m.
Gespräch im Büro…
Man(n) hat einen Termin mit Personen die man zwar kennt aber schon eine Zeit lang nicht mehr gesehen hat. Rasch, zum Glück, ist der Geschäftliche Teil absolviert und man unterhält sich so über dieses und jenes…
Roland: Hast Du abgenommen?
Ich: nein ist eigentlich immer gleich
Aha, treibst Du immer noch so intensiv Sport?
Ja
Ehrlich? Hast Du keine gesundheitlichen Probleme, ich meine Du bist ja auch nicht mehr der jüngste?
Nein, es geht mir gut
Macht dir das noch Spass?
ja, schon
Wie viel trainierst Du denn so?
12-15 Stunden
pro Monat?
Nein pro Woche?
Was? Du spinnst ja! (Walter betritt den Raum) Walti hast Du gehört, er trainiert immer noch 15 Stunden in der Woche..
12-15 Stunden 15 ist eher die Ausnahme Weiterlesen „Gespräch im Büro…“
„Eggen und Chrächen“
Die letzten Wochen waren wettermäßig eine Entschädigung für viele feuchte und verhangene „Sommertage“. Keine Frage diesen Spätsommer MUSSTE ich nutzen. Mit zahlreichen guten Trainings- Km, etlichen Höhenmetern und viel Spass habe ich das auch praktisch ohne Einschränkung umsetzen können. Nach dem Aufenthalt in den Dolomiten war ich ausschliesslich in Heimatlichen Gefilden unterwegs. Was mich immer wieder beschäftigt ist, dass ich keine Tour ohne „Tal“ schaffe. In jedem Training durchquere oder passiere ich mindestens ein Tal. Aaretal, Gürbetal, Haslital, Simmental, Diemtigtal, Kandertal, Kiental, Suldtal, Gasterntal, UeschinentaL, Stockental, Lütschinentäler usw. usw. Alle diese Täler habe ich, zumindest was die Routen anbetrifft auch ohne GPS im Griff. Ganz anders verhält es sich mit dem Emmental. Erstens ist es gar kein richtiges Tal, so im Sinne von Berg links Berg rechts, und zweitens ist das Emmental ein Gebiet mit einer Fläche von fast 700 km2 Obwohl ich oft im Emmental unterwegs war/bin kenne ich nur einen Bruchteil dieser Landschaft. Geprägt ist das Emmental von zahllosen Hügeln oft genannt als „Eggen“ und Tälern sprich „Chrächen“. Weiterlesen „„Eggen und Chrächen““
Gut, besser, Pustertal…
Vergangene Woche verbrachte ich ein paar (Trainings) Tage im Pustertal (I). Ich brauchte etwas Abwechslung von den heimischen Trails und in meiner Agenda fand sich eine kleine Lücke. Zwar liegt die Gegend von uns aus gesehen nicht gerade um die Ecke trotzdem lohnt sich, aus meiner Sicht, die Reise dorthin allemal. Ich besuche die Gegend seit Jahren regelmässig und nenne sie inzwischen meine „zweite Heimat“. Entsprechend kenne ich mich auch aus und in der Zwischenzeit weiss ich auch wo sich die „Locals“ ihre Form holen. Nach einer problemlosen Anreise gleich ab aufs Rennrad und hinauf nach Sexten gleich mal die Beine lockern und Appetit fürs Nachtessen holen. Sexten war schnell erreicht darum noch ein kleiner Schlenker ins urige Fischleintal.
