Saison 2016…

ZielscheibeJe näher der Frühling rückt, desto öfter höre ich die Frage „und was hast Du diese Saison für sportliche Pläne?“ Stereotype Antwort meinerseits „einfach gesund bleiben“. Mit Jahrgang 1949 kann und will ich nicht mehr Ankündigungen zu sportlichen Zielen machen. Zu fragil sind in diesem Alter Körper und Geist. Selbstverständlich gibt es tolle Events wo ich dabei sein werde. Aktiv und/oder auch passiv das bin ich meinen Ausrüstern und Unterstützern schuldig. Nichts ist „in Stein gemeisselt“ Ich werde meine aktive Saison dieses Jahr im Juni beginnen. Das Engadin, Wallis, Öesterreich- Italien- Frankreich stehen auf der sportlichen To Do- Liste. Anschliessend sind erneut kleinere „gesundheitliche Renovationsarbeiten“ geplant. Die Vorbereitungen laufen gut bis sehr gut. Am meisten freut mich dass mein Körper die bisherigen Umfänge problemlos akzeptiert. Jedenfalls freue ich mich auf die kommenden Wochen wo Umfänge und Intensitäten gesteigert werden. Das Fundament ist jedenfalls da. Und wenn es nicht funktioniert, mache ich es wie andere. Ich nehme einfach einen neuen Stein oder wechsle die Sportart. Minigolf soll ja auch ganz spannend sein…

Nutz die Zeit …

2015-11-02 14.58.13Ich bin zugegebenermassen kein besonderer Freund des aktuellen Monats November. Oftmals neblig, trüb und nass dazu die „kurzen“ Tage und die kühlen Temperaturen sind nicht mein Ding. Aber wo Schatten ist gibt es auch Licht. In den letzten Jahren, und es scheint auch 2015 der Fall zu sein, war die Wetterlage im November stets stabil und meistens fürs Klima zu warm und zu trocken. Allerdings haben sich dadurch auch die Obergrenzen des Hochnebel verschoben. Früher reichten 6- 800m um der Nebelsuppe zu entgehen, heutzutage muss man öfters in Höhenlagen um 1100m und mehr aufsteigen bis man freie Sicht auf einen Stahlblauen wolkenlosen Himmel hat. Und ab da ist der Genuss fast grenzenlos. Mit der passenden Kleidung, in Schichten, macht speziell das (Mountain) biken richtig Spass. Da im November praktisch alle Bergbahnen geschlossen sind, gibt es kaum mehr Wanderer unterwegs und man kann auch Routen unter die Stollen nehmen die auf Grund der dichten Wanderer- Frequenz in den Sommermonaten verpönt sind. Wer sogar die Chance hat Wochentags unterwegs zu sein hat praktisch freie Bahn. A Pro Pos Bahn: auch die (zu) wenigen Velo- Plätze, RhB Zentral und Matterhorn-Gotthard-Bahn mal ausgenommen, sind Wochentags (fast) immer frei. Ausser wenn sie von engagierten, gestressten und genervten Müttern plus deren „Kinderkampfwagen“ mit Inhalt belegt sind. Fazit: Nutzt die tolle Zeit und raus an die frische Luft. Mit dem Fully im Grundlagen- Tempo durch bunte Herbstwälder fahren hat was.

Alter schützt…

Startseite_03…nicht vor dem mitmachen. Bereits zum 19. Mal organisierte der örtliche Turnverein den inzwischen grössten Mountainbike–Duathlon der Schweiz. Fast 300 TeilnehmerInnen waren in den verschiedenen Kategorien am Start. Der jüngste mit Jahrgang 2009 und der älteste mit Jahrgang 1949. Von einem Kollegen „überschnured“ stand ich also Sonntags, bei leichten Nieselregen, mitten auf dem Dorfplatz Aeschi am Start. Ich erledigte in meinem Team, wen wundert’s, den Part Mountainbike und das nicht einmal soooo schecht. Es war ein tolles Erlebnis ein wunderbarer Event in unserer traumhaft schönen Wohngegend. Schade einmal mehr dass man die Ü50 Generation sich vorwiegend aufs zuschauen beschränkte. Gerade die Team- Kategorien wären für diese Jahrgänge genau die richtige Herausforderung. Vielen Dank an die Organisatoren und die zahlreichen HelferInnen. Ihr habt einen tollen Job gemacht. Ich freue mich bereits auf die Jubiläumsausgabe 2016!

Vorwärts…

IMG_20150928_231325…der Weg zurück. So, oder ähnlich kamen mir die letzten Tage vor. Irgendwie wurde es vermeintlich von Tag zu Tag etwas besser mit meiner Fitness, aber so ein wirklich markanter ist nach wie vor nicht zu erkennen.  Immerhin ist das Wetter nach wie vor (fast) perfekt. Das einzige was nervt ist eine lästige Bise. Das diese, gefühlt, stets von vorne kommt ist klar. Die Temperaturen sind auch noch erträglich obwohl der Wind aus dem Osten, diese konstant unter 20 Grad hält. Bein- und Ärmlinge sind gegeben. Auch in den kommenden Tagen werde ich mein Programm durchziehen und weiter nach der Spätform Herbst 2015 suchen. Speziell auf den CC- Trails rund ums Haus. Allerdings machen mir die Obligaten Höhenmeter bei den Hausrunden nach wie vor bös zu schaffen. Also dann, Tschüss September und mit Vollgas in den Oktober 2015.

Antibiotika statt Feeriding …

2015-09-05 20.12.11Hilfsbereitschaft und Tierliebe lohnt sich (fast) immer. Wie geschrieben „fast“. Für mich endete es mit einer veritablen Blutvergiftung. Dank (viel) Antibiotika und einem operativen Eingriff um das verletzte Gewebe zu entfernen. Jetzt übe ich mich gerade in „geduldig Abwarten“. Ausgerüstet mit dickem Verband, Kunstoffschiene und grossen Mengen von Antibiotika, um die verletzte Hand zu schützen-, heilen und zu schonen, bin ich sportlich besehen, gerade zum Nichtstun angehalten. Dabei stelle ich fest das mein Talent in dieser Disziplin überschaubar ist. Leider ist damit auch die Saison 2015 gelaufen. Nicht weiter schlimm aber trotzdem gesamthaft etwas enttäuschend. Wenn der Heilungsprozess weiterhin positiv verläuft werden aber mindestens ein paar schöne Herbst Touren und zwei tolle Projekte doch noch realisiert. Also dann: Abwarten und viel Wasser trinken…