Das erste mal Frühling…

…im 2011. Momentan zeigt das Thermometer in unserer Region Plusgrade an. Am kommenden Weekend sollen es teilweise sogar zweistellige (Plus) Werte werden. Das ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich, wenn auch mit meistens im Minusbereich ;-). Gerade jetzt wo der Skizirkus bei uns im Berner Oberland zu Gast ist, hätte man schon lieber richtig Winter. Mir persönlich kommt das milde Wetter entgegen. Bereits sind die ersten mehrstündigen Trainings auf dem Rennrad und dem MTB absolviert. Auch der Thunersee wurde bereits, so früh wie noch nie zuvor,  mit dem Rennrad umrundet. Ich geniesse diese „Winter-Verschnaufpause“ denn der Winter feiert bestimmt schon bald ein Comback. An dieser Stelle möchte ich meinem Freund Ivan Basso und seiner Frau Micaela zur Geburt Ihres Söhnchens gratulieren. Levante erblickte heute um 10:45 das Licht der Welt. Nach Domitilla und Santiago heisst es jetzt:  Benvenuto Levante!

Qualität statt Quantität…

Dieses Motto steht bei meinem Training ganz oben. Nebst den obligaten Ausdauereinheiten, welche ich ausschliesslich auf dem Rad (Mountain-Bike, Rennrad, Spinning oder Ergo) und zu Fuss (Langlauf, laufen, Schneeschuh und NW-Walking) absolviere, gehören auch andere Trainingsreize dazu. Kraft, Beweglichkeit, Koordination, schwimmen, Aquajogging, Alpin-Skifahren oder die eine oder andere Ballsporteinheit mit dem örtlichen Turnverein.

Ich versuche Ausdauereinheiten immer draussen zu machen. Schlechtes Wetter oder Dunkelheit etc. als Ausrede habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt 😉  Fahren im Schnee ist ausgezeichnet für die Fahrtechnik und macht eine Menge Spass. Beleuchtung gibt es auch genügend. (Einfach raus statt sich auf Ergo oder Rolle, in der warmen Stube, den Hintern platt zu drücken). Wenn es mal ganz spät wird gibt es die eine oder andere Einheit, auf dem Ergometer oder Laufband zu Hause.

Beim Spinning, mache ich allein wegen dem „runden Tritt“, oder Ergometertraining beschränke ich mich (meistens) auf maximal 90 Minuten. Rollentraining lasse ich im Winter ganz weg. (Im Sommer, je nach Event, zum warmfahren).

Wichtig ist für mich ausreichend zu regenerieren, viel zu trinken, Alk. höchstens in Form von Rotwein, gut zu essen und genügend zu schlafen. Keinesfalls verzichten möchte ich bei der Regeneration auf meinen Bemer3000. Noch 180 Tage…

***Bemerkung für mein „Winterpokal-Team“: ich notiere Einheiten wie eben das Skifahren, Aquajogging, oder Turnverein etc. nie. Da wird schon genügend Mist, wie „Gassi gehen mit Hund usw.. eingetragen.

Das erste mal…

…2011, auf dem Bike draussen unterwegs. Nach einem gewaltigen Wärmeeinbruch, irgendwie hat das während den grossen Skianlässen im Berner Oberland Tradition,  kann man bei uns in den tiefen Lagen bereits (fast) problemlos biken. Für mich heisst das runter vom Berg und die erste Runden drehen. Selbstverständlich ist es (noch) nicht ideal zum biken, es ist nass, kalt, schmutzig und an schattigen Stellen gibt es vereiste Flächen. Bloss lieber draussen auf dem Bike hobeln als auf der Rolle oder dem Ergometer treten. Gut für die Moral und die Technik. Nach dem Training ist vor dem Training, also unbedingt das Bike von Salzresten und Schmutz befreien. Mal schauen was das Wetter in den nächsten Tagen so bringt. Eins ist trotzdem klar der Winter kommt bestimmt zurück…

Materialcheck…

Momentan sind die aktuellen äusseren Bedingungen nicht unbedingt „Radsporttauglich“ . Trotzdem habe ich in den vergangenen Tagen mein  Bike-Material überprüft und einsatzbereit gemacht. Man weiss ja nie plötzlich ist der Winter in den Lagen unter 800m vorbei oder er macht (hoffentlich) zumindest mal eine Pause.  Ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten Rennradkilometer. Mal schauen ob der Tritt durch’s Spinning tatsächlich (noch) runder geworden ist.  Bin zwar skeptisch aber mein Trainer behauptet es zumindest. Im März und im April wird je eine Woche in Ligurien (I) trainiert, um etwas warme „Mailand-San-Remo-Luft“ zu geniessen. Am Morgen ins Gelände und am Nachmittag GA dem Meer entlang. Im April wird auch der neue 29er mitgenommen um die Komponenten, definitiv abzustimmen und das Ganze Set ausgiebig zu testen. Denn es sind nur noch 184 Tage bis zu den 110km in und um Villabassa.

Rückwärts oder Vorwärts?

Was konnte ich in den vergangenen Tagen an sogenannten Rückblicken lesen, (Fern) sehen und (Radio) hören. Es wurden die unmöglichsten Dinge wieder ausgegraben, Statistiken gewälzt und auch entsprechend veröffentlicht.  Wer, was, wo, wann und wieviel, inklusive der eigenen Blogs, wurde analysiert.  Es braucht also definitiv keinen weiteren Jahresrückblick aus meiner Tastatur. Also Schluss mit 2010! Auf Grund meiner momentanen körperlichen Verfassung blicke ich zuversichtlich ins 2011. Die (grobe) Planung steht und einer guten Saison 2011 steht, ausser mir selbst,  eigentlich nichts im Weg. Ins Wettkampfgeschehen werde ich mit der Teilnahme an zwei oder mehr Skilanglaufwettbewerben bereits in den kommenden Wochen eingreifen. Allerdings laufe ich momentan, sowohl Klassisch wie auch im freien Stil,  noch Grottenschlecht und wenig überzeugend. Ganz im Gegensatz zum Radtraining. Warum weiss ich nicht, ausser dass es auch im Vorjahr am Anfang auch nicht besser war. Wenn ich beim LL-Training sehe, wie auch ein Sieger von Paris-Roubaix  auf den LL-Skis zu kämpfen hat, bin ich etwas beruhigt 😉 . Nochmals allen einen guten Start ins neue Jahr, ganz besonders dem Wadiki-Bike-Team.