Die ersten 1000 Bike km und die ersten 10’000hm im 2014 sind geschafft. Jetzt werde ich erst mal eine kurze Pause einlegen und etwas regenerieren. In den vergangenen Tagen spürte ich dass ich mich nicht genügend erholte. Also heisst es jetzt erst mal Stop, zwei bis drei komplette Ruhetag und dann eher Regenerative Einheiten. Damit versuche ich auch zu vermeiden dass mich meine obligate Februar- Grippe „heimsucht“. Passend zu den Ruhetagen das momentane Wetter. Schnee- Regen und viel zu warm. Also lieber etwas im trockenen, trocken, bleiben 😉 Ab der zweiten Wochenhälfte möchte ich meinen Aufbau, wenn es das Wetter und die Gesundheit zulassen, im bisherigen Rahmen fortsetzen. Letztendlich geht es in knapp drei Monaten schon los….
Jahr: 2014
Schneller…
…ist nicht immer besser oder doch? Für den Fall dass man eine bestimmte Strecke, mit der gleichen Intensität, schneller zurücklegen kann ist es ein tolles oder besseres Gefühl. Jede(r) der aktiv Rad fährt hat seine „Prüfstrecken“ wo man ab und zu mal seine Verfassung checkt oder eine Standortbestimmung macht. Noch besser ist, wenn man sich diese „Test’s“ zum vergleichen notiert hat. Meine Teststrecken sind fast alle irgendwie in den „Heimweg“, eine der zahlreichen Anstiege nach Aeschi integriert. Selbstverständlich kann ich (fast) nie verkneifen, kurz zu checken wie ich heute unterwegs war. Manchmal ist das Ergebnis ernüchternd, manchmal ok. ab und zu jedoch huscht ein kurzes Grinsen über mein Gesicht. Das sind die Momente wo man messbare Fortschritte erkennt und realisiert dass sich all die Mühe lohnt. Oder man sich richtig gut fühlt. Gestern war so ein Moment 🙂
Wetterkapriolen…

…sind der Hauptgrund der vergangenen „Polysportiven“ Woche. Es war, also Wettermässig (fast) alles dabei. Frühlingshafte Temperaturen, im, Januar 2014, fast Standard, Regen, Schneefall, trübes Nebelwetter usw. Sportlich war ich dann zu Fuss, auf den LL- Skis, Mountainbike und dem Rennrad unterwegs. Dazu Einheiten im Kraftraum und natürlich auf dem SensoPro- Trainer. Gesamthaft besehen eine gute Trainingswoche, nebst viel beruflichem Engagement. Ernüchternd war das LL- Training. Ohne LL- Spezifischen Sommer- Training ist und bleibt (schnell) Langlaufen ein Murcks. Ich beschränke mich vorerst darauf meine etwas eingerostete Technik wieder auf Vordermann zu bringen. Diese Woche wird es wohl im ähnlichen Stil weitergehen. Aktuell schneit es gerade, Morgen ist aber ein sonniger Tag angesagt…
„Schwein“ gehabt…
Momentan läuft es tatsächlich wie „geschmiert“. Man „fürchtet“ sich trotzdem vor dem Moment wo alles in die andere Richtung gehen könnte. Sei es wegen den kursierenden Viren, übermotivierter anderer VerkehrsteilnehmerInnen oder schlichtweg der eigenen Schussligkeit. Bei mir war es vorgestern definitiv das letztere. Vollgas Richtung Frutigen, selbstverständlich auf dem verschneiten und eisigen Pfad der Kander entlang. Grosser Schneehaufen hopp drüber, kleiner Schneehaufen hopp und… Abflug. Landung wie üblich auf der linken Körperseite, zwischen dem Schnee und dem linken Knie einer dieser verflixten Bremshebel. Autsch, Blick in die Runde, keiner hat es gesehen, laut fluchen, abtasten alles noch da, ok. aufstehen kurz humpeln, aufs bike schwingen, nochmals fluchen und weiter geht’s mit leicht verzerrter und schmerzvoller Mine. Zum Glück ist es kalt und Kälte ist gut gegen Schmerzen… Bloss warum klebt meine Hose so am Bein und feucht ist es auch? Zuhause dann „Bescherung“. Ein tiefer Cut am Knie und selbstverständlich alles voller Blut und aufgeschwollen. Cut verklebt, Knie gekühlt und mit dem Bemer intensiv behandelt. Beim Training gestern tats (noch) weh und heute war es bereits wieder (fast) ok. Fazit: Schwein gehabt!
Kalte Füsse…

Kalte Füsse beim Radsport? Nein Danke, das hatte ich lange genug. Was habe ich nicht alles ausprobiert. Winterschuhe, Tourenschuhe, Schuhe+Überzüge und einmal sogar diese geheizten Sohlen. Die gaben zwar warm, aber dieses Gedöns mit Kabel und Batterien an den Waden nein Danke. (Ehrlich gesagt fand ich es peinlich mit diesen Batteriekästen an den Beinen herumzufahren). Seit ein paar Tagen habe ich das Problem gelöst. Die Antwort auf kalte Füsse heisst: Northwave Celsius Artic GTX Winterschuh. Fazit: Ich bin begeistert. Der Artic ist ein Winterschuh mit einer tollen Passform, einer genialen Isolation, guter Funktionalität und lässt sich bequem an und ausziehen. Die stufenlos verstellbare Innenschnürung kann individuel
l eingestellt werden. Zusammen mit den äusseren beiden Klettverschlüssen bekommt man einen sehr guten Halt im Schuh. Der Artic sitzt ausgezeichnet ohne einzuengen und fühlt sich wie ein richtiger (Renn) Radschuh an. Die Sohle entsprich den gängigen MTB-Profilen und verfügt über ausreichend Grip beim gehen. Der Artic ist kein Tourenschuh sondern eine reinrassiger MTB- Trainingsschuh mit einer relativ harten (Carbon) Sohle. Für mich, der keine Tourenschuhe mag und Überschuhe lästig findet, einfach perfekt. Zusammen mit den Wintersocken von Assos vermutlich unschlagbar. So auch heute bei meiner ersten Runde diese Woche. Montag und Dienstag waren aus Termingründen Alternativ- Sportarten angesagt.
