Es stinkt!

Und das nicht nur nach verdorbenem Fleisch. Für die aktuellen (Spanischen) Dopingfälle, Contador, Mosquera, Garcia und Fullana, gibt es eigentlich genug an Meinungen, Berichte, Kommentare, Stellungnahmen usw. Was ich aber gestern und heute den Medien entnehme bringt meine „Radsport-Seele“ definitiv zum „kochen“. Unser (Radsportler) oberstes Gremium, die UCI ( Union Cycliste Internationale) unter der Leitung von Herrn Pat McQuiad, steckt mit der Doping-Mafia unter einer Decke! Anders kann man die Ereignisse rund um die Doping-Affäre von Alberto Contador (AC) nicht beschreiben.

Fact ist: im Blut von AC wurde Clenbuterol gefunden! Geringe Menge zwar, es gibt für Clenbuterol keine Grenzwerte, also ist der Befund der A und der B- Probe positiv. Zusätzlich wurde auch noch Spuren von Diethylhexylphthalat, das ist kein Isländischer Vulkan,  gefunden. Diethylhexylphthalat sind Rückstände (Weichmacher) die von Kunststoffbeuteln stammen, welche zur Lagerung von Blut verwendet werden. Fazit: Die Mediziner um AC haben gepfuscht und bei der verbotenen Zufuhr von Eigenblut einen Blutbeutel von AC erwischt, als er in der Vorbereitungsphase Clenbuterol verwendet hat. AC hat beschissen und gehört für 2 Jahre gesperrt. Fertig! Statt dessen werden jetzt vermutlich ellenlange Gerichtsverfahren, Prozesse und Expertisen folgen.

Der Hammer und ein Schlag ins Gesicht jedes sauberen Rennfahrers, JA DIE GIBT ES!, kommt jedoch von der UCI welche, unter der Leitung von Pat McQuiad, alles dafür tat den Fall AC unter den Tisch zu kehren und zu vertuschen. Die UCI, die sich zu dem Fall nicht mehr äußern will, ist offenbar gewillt, AC keine Steine in den Weg zu legen. „Es wird keinen Fall Contador geben. In einigen Tagen legen wir die Angelegenheit zu den Akten“, so UCI-Präsident Pat McQuaid. Wenn dem so ist gehört dieser Präsident weg! (Von mir aus sogar weggesperrt). Am besten wird er Berater des spanischen Radsportverbandes. In dieser Funktion könnte er den Spanischen Radsportverband beim „bescheissen, wegschauen und mischeln“ weiter unterstützen. In Spanien darf man das anscheinend. Nicht ganz zufällig hatten praktisch alles Ex-US-Radprofis ihren Europawohnsitz in und um Girona (E), Landis, Hamilton, Armstrong usw.. Man kann sich in Spanien ungestörter als im übrigen Zentral-Europa vorbereiten. Und das bestimmt nicht wegen den klimatischen Bedingungen…

Dies und das…

Noch fünf Wochen bis zum Saisonabschluss 2010, der „Gurtenclassic“. Momentan „bewege“ ich mich oft im Grundlagenbereich. Vielfach als „Berglauf- Nordicwalker“ von Zuhause aus in unseren umliegenden „Hügeln“. Ab kommenden Montag beginne ich dann die direkten Vorbereitungen für das o.e. Abschlussrennen. Wie üblich mit einem 4-Wochen Trainings-Zyklus und einer abschliessenden Tapering-Woche vor dem Rennen. Weiterlesen „Dies und das…“

Gigathlon 2011…

Der Gigathlon 2011 findet im Wallis statt. Am 6. und 7. November findet in Leukerbad das Kickoff für 2011 statt. Man darf gespannt sein welche Regionen und Strecken dieses mal berücksichtigt werden. Der Gigathlon hat in seiner Geschichte das Wallis schon oft „besucht“. Im 2011 bleibt er gleich für drei Tage da. Eines bin ich mir sicher. Im 2011 warten auf  die Mountainbiker bestimmt happige Strecken. 1. Weil es davon im Wallis jede Menge gibt und 2. nach den „Weichspühlerstrecken“ im 2010 hat Swiss Olympics bei den Bikern etwas gut zu machen….

Scott Genius Premium…

Gestern bin ich zum ersten mal das neue „Scott Genius Premium“ gefahren. Das Fazit gleich vorneweg: Ein tolles Bike das alles hat was es braucht! Für mich ist das „Scott Genius“ das ideale „All-Mountain-Bike“. Das „Genius“ ist perfekt zum Touren und Alpencross. Vonn mir aus gesehen kann man mit dem „Genius“ auch beim Bike-Marathon an den Start gehen. Persönlich bevorzuge ich dort zwar das „Spark“ oder „Scale“, aber mit einem „Genius“ ist man ebenfalls perfekt ausgerüstet. Das Twinloc-System von Scott bändigt die bis zu 150mm (Fox) Federwege perfekt, die XTR Komponenten funktionieren einwandfrei, die DT-Swiss Laufräder passen bestens. Hätte ich nicht schon ein Scott-Genius, möchte ich sofort eines haben 😉

Vom feinsten…

Ich durfte in der vergangenen Woche meine Erfahrung als MTB-Guide dem Hotel Bernerhof in Gstaad zur Verfügung stellen. Fazit: Es war eine tolle Woche mit vielen Highlights.

Das Wetter: besser kann es gar nicht sein. Sonnenschein pur und ein „Altweibersommer“ wie er im Buche steht.

Das Hotel: Der Bernerhof in Gstaad muss man erlebt haben. Thomas Frei und sein Team sind mit Leib und Seele Gastgeber. Es war mir ein Vergnügen für diese Tage zum Team zu gehören. (Kleiner Tipp: Liebe Biker, „vergesst“ Eure Powerbar‘s oder Gel’s zu Hause und plant statt dessen, Eure Touren so dass Ihr die Küche in einem der 4 Restaurants des Bernerhofs geniessen könnt).

Die Gäste/Teilnehmer: Es ist genial wenn man Teilnehmer hat die motiviert, interessiert,  und begierig sind, diesen tollen Sport näher kennen zu lernen. Vielen Dank Ihr habt es mir wirklich leicht gemacht!

Die Bike-Region: Biken in und um Gstaad, respektive im Saanenland, ist schlichtweg genial. Es gibt eine Vielzahl von Touren und Trail‘s in allen Schwierigkeitsgraden. Unter uns gesagt: Das Bikerevier Gstaad / Saanenland hat noch Reserven und ist bestimmt ausbaufähig. Es sind noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. PS: Ich finde das für die Zukunft sogar positiv! Der Bikesport entwickelt sich stetig weiter und die Region Gstaad/Saanenland entwickelt sich auch in diesem Bereich mit. Wetten…