Der März ist einer meiner Lieblingsmonate. In den tieferen Lagen wird es Frühling und oben ist es immer noch Winter. Aber dieser Winter hat dann bereits längere Tage und höhere Temperaturen. Besonders nach dem bisher doch strengen Winter in diesem Jahr dürften viele die wärmende Märzsonne herbei sehnen. Nachdem meine Trainingsplanung auf Grund der zeitweise Gesundheitlichen Probleme etwas ins stocken geraten war, geht es wieder Vollgas weiter. Im März werde ich meine Tätigkeiten soweit als möglich reduzieren und mein Training dafür maximieren und so vielseitig wie nur möglich unterwegs sein. Besonders freue ich mich auch auf die Wintersportaktivitäten in Zermatt. Zermatt ist für mich DIE Top- Skidestination schlechthin. Also wird es so sein dass ich „oben“ Wintersport treibe und unten meine Rad- und Laufeinheiten absolviere. Wo „oben“ und wo „unten“ ist, davon später. Es muss ja nicht immer die Thunerseeregion sein 😉 Ab März wird dann auch regelmässig geschwommen und im April/Mai werde ich sämtliche Strecken meines Rennkalenders 2012 rekognoszieren.
Kategorie: Training
Geschafft…
Dank den steigenden Temperaturen und intensiver Therapie bekomme ich meine Rücken- und Rheumaprobleme in den Griff. Seit zwei Tagen geht es immer besser und die Schmerzen verschwinden. Heute war ich bereits wieder im Schnee unterwegs. Nach intensiven Schneefällen in den letzten Tagen hatten wir heute einen prächtigen Wintertag den ich richtig gut nutzen konnte. Eigentlich hatte ich vor, am Nachmittag noch für eine Runde zu biken. Ich habe es bleiben lassen und dafür meinem Rücken nochmals eine intensive Therapie gegönnt. Passt, das Weekend kann kommen…
Fibromyalgie…
Die bereits seit 10 Tagen anhaltende Kälte macht mir ein paar Probleme. Mein Bewegungsapparat hat Mühe diese Temperaturen wegzustecken und reagiert mit Schmerzen. Das Ganze nennt sich Fibromyalgie oder Weichteil-Rheuma. Nichts Neues für mich aber bei einer so lang anhaltenden Kälteperiode wird es langsam aber sicher mühsam. Man schläft schlecht, sitzen bereitet auch Mühe und vor allem lange Autofahrten sind eine Qual. Medikamente gibt es kaum und wenn sind es ganz „harte Sachen“ und beschränken sich auf die Schmerzlinderung. Schmerzmittel helfen so gut wie gar nicht. Was tun? Immer wieder die Wärme suchen, auf die Zähne beissen und hoffen dass es wärmer wird. Das kann aber in diesem Winter, gemäss Prognosen, noch etwas dauern…
Grau in Grau… (+ Motivation)
Der Nebel hing tief, war zäh und auch über 1600m noch keine Spur von Sonne oder zumindest „etwas Himmel“. Ich „tourte“ heute in der Region Under und Obersuld und dann Richtung Faltschen, von dort hinunter nach Reichenbach im Kandertal. Fast 4 1/2 Stunden „murkste“ ich mich mit dem tiefen Schnee ab. Da ausser mir, zumindest in diesem Winter, anscheinend noch keiner auf die Idee gekommen war auf dieser Strecke eine gute Spur zu legen. Momentan habe ich aber zum Glück kein Problem mit meiner Motivation und es läuft wirklich optimal. Auch was die Gesundheit anbetrifft. Zum Abschluss gönnte, oder „belohnte“ ich mich mit einer Stunde Alpin fahren am Bügellift. War aber in dieser Nebelsuppe auch kein Vergnügen.
Was „bringt“ Motivation?
Unter Motivation versteht man die Energie und Erregung eines Menschen, die Ausrichtung dieser Energie auf ein bestimmtes Ziel, die selektive Aufmerksamkeit für bestimmte Reize, die Organisation der Aktivitäten gemäss einem vorhandenen Reaktionsmuster und die Auftrechterhaltung der Aktivität, bis sich die Ausgangsbedingungen ändern. Es ist ein innerer oder äusserer Antrieb der ihn zu diesem oder jenem Verhalten bewegt.
- Aufbau und Stabilisierung des mentalen Spannungsbogens
- Dialogfähigkeit mit dem „inneren Schweinehund“
- Stärkung des Kampfgeistes in schwierigen Situationen
- Aufbauen einer Teampower mit seinem Umfeld
- Stabilisierter Umgang mit Rückschlägen und Störfaktoren
- Training im Umgang mit Unter- und Übermotivation
Übrigens werde ich meistens nach einem Rezept für den Dialog mit „dem inneren Schweinehund“ angefragt. Ich habe keines ausser dass ich ab und zu energisch und auch deutlich mit ihm rede. Du elender Sack du… 😉
Mentale Stärke…
War heute bei mir gefragt. Diverse Kleinigkeiten mussten erledigt werden, Handelsregistereinträge aktualisieren, Besprechung mit Handwerker betreffend Küche, Post bearbeiten, Material-bestellungen usw. usw. Ich hasse diesen Kleinkram weiss aber zugleich dass all das notwendig ist. Als alles endlich erledigt war, war auch die Sonne weg und die Schlechtwetterfront da. Geplant war ein weiteres GA- Training, am frühen Morgen war ich kurz zum Krafttraining, von 2-3 Stunden. Der langen Rede kurzer Sinn: Umziehen Skating-Skis eingepackt und schnell zur Loipe. Es wurden knapp 2 ½ nasse Stunden und zum Schluss war ich weniger müde als vor dem Training. In solchen Momenten kann ich mich (noch) immer auf eine gewisse Mentale Stärke meinerseits verlassen.
Mentale Stärken erzielt man über:
- Zielbewusstsein (Visionsziel, Fernziel, Etappenziel, verborgene Ziele)
- Zielverankerung (Abrufbarkeit des Ziels als Motivation im Alltag)
- Zieldifferenzierung (Verschiedene Felder der Leistungsziele inkl. Prioritäten)
- Zielvisualisierung (Erreichbarkeit durch Vorstellungskraft erhöhen)
- Lösungsorientiert, und nicht in Problemen denke
- Leader sein und Eigenverantwortung übernehmen
- Leistungswillen stärken, bereit und engagiert sein
- Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stetig aufbauen
- Fähigkeit zur Selbstgesprächsregulation aufbauen
- Konfliktfähigkeit und Kommunikation Mit Betreuer, Trainer und Familie üben
- Mit Eigendruck und fremden Erwartungen umgehen lernen
- Die emotionale Balance bewusst suchen und stabilisieren
Ob das hilft? Mir jedenfalls schon 😉
