Fibromyalgie…

Die bereits seit 10 Tagen anhaltende Kälte macht mir ein paar Probleme. Mein Bewegungsapparat hat Mühe diese Temperaturen wegzustecken und reagiert mit Schmerzen. Das Ganze nennt sich Fibromyalgie oder Weichteil-Rheuma. Nichts Neues für mich aber bei einer so lang anhaltenden Kälteperiode wird es langsam aber sicher mühsam. Man schläft schlecht, sitzen bereitet auch Mühe und vor allem lange Autofahrten sind eine Qual. Medikamente gibt es kaum und wenn sind es ganz „harte Sachen“ und beschränken sich auf die Schmerzlinderung. Schmerzmittel helfen so gut wie gar nicht. Was tun? Immer wieder die Wärme suchen, auf die Zähne beissen und hoffen dass es wärmer wird. Das kann aber in diesem Winter, gemäss Prognosen, noch etwas dauern…

Grau in Grau… (+ Motivation)

Der Nebel hing tief, war zäh und auch über 1600m noch keine Spur von Sonne oder zumindest „etwas Himmel“. Ich „tourte“ heute in der Region Under und Obersuld und dann Richtung Faltschen, von dort hinunter nach Reichenbach im Kandertal. Fast 4 1/2 Stunden „murkste“ ich mich mit dem tiefen Schnee ab. Da ausser mir, zumindest in diesem Winter, anscheinend noch keiner auf die Idee gekommen war auf dieser Strecke eine gute Spur zu legen. Momentan habe ich aber zum Glück kein Problem mit meiner Motivation und es läuft wirklich optimal. Auch was die Gesundheit anbetrifft. Zum Abschluss gönnte, oder „belohnte“ ich mich mit einer Stunde Alpin fahren am Bügellift. War aber in dieser Nebelsuppe auch kein Vergnügen.

Was „bringt“ Motivation?

Unter Motivation versteht man die Energie und Erregung eines Menschen, die Ausrichtung dieser Energie auf ein bestimmtes Ziel, die selektive Aufmerksamkeit für bestimmte Reize, die Organisation der Aktivitäten gemäss einem vorhandenen Reaktionsmuster und die Auftrechterhaltung der Aktivität, bis sich die Ausgangsbedingungen ändern. Es ist ein innerer oder äusserer Antrieb der ihn zu diesem oder jenem Verhalten bewegt.

  • Aufbau und Stabilisierung des mentalen Spannungsbogens
  • Dialogfähigkeit mit dem „inneren Schweinehund“
  • Stärkung des Kampfgeistes in schwierigen Situationen
  • Aufbauen einer Teampower mit seinem Umfeld
  • Stabilisierter Umgang mit Rückschlägen und Störfaktoren
  • Training im Umgang mit Unter- und Übermotivation

Übrigens werde ich meistens nach einem Rezept für den Dialog mit „dem inneren Schweinehund“ angefragt. Ich habe keines ausser dass ich ab und zu energisch und auch deutlich mit ihm rede. Du elender Sack du…  😉

Mentale Stärke…

War heute bei mir gefragt. Diverse Kleinigkeiten mussten erledigt werden, Handelsregistereinträge aktualisieren, Besprechung mit Handwerker betreffend Küche, Post bearbeiten, Material-bestellungen usw. usw. Ich hasse diesen Kleinkram weiss aber zugleich dass all das notwendig ist. Als alles endlich erledigt war, war auch die Sonne weg und die Schlechtwetterfront da. Geplant war ein weiteres GA-  Training, am frühen Morgen war ich kurz zum Krafttraining, von 2-3 Stunden. Der langen Rede kurzer Sinn: Umziehen Skating-Skis eingepackt und schnell zur Loipe. Es wurden knapp 2 ½ nasse Stunden und zum Schluss war ich weniger müde als vor dem Training. In solchen Momenten kann ich mich (noch) immer auf eine gewisse Mentale Stärke meinerseits verlassen.

Mentale Stärken erzielt man über:

  • Zielbewusstsein (Visionsziel, Fernziel, Etappenziel, verborgene Ziele)
  • Zielverankerung (Abrufbarkeit des Ziels als Motivation im Alltag)
  • Zieldifferenzierung (Verschiedene Felder der Leistungsziele inkl. Prioritäten)
  • Zielvisualisierung (Erreichbarkeit durch Vorstellungskraft erhöhen)
  • Lösungsorientiert, und nicht in Problemen denke
  • Leader sein und Eigenverantwortung übernehmen
  • Leistungswillen stärken, bereit und engagiert sein
  • Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stetig aufbauen
  • Fähigkeit zur Selbstgesprächsregulation aufbauen
  • Konfliktfähigkeit und Kommunikation Mit Betreuer, Trainer und Familie üben
  • Mit Eigendruck und fremden Erwartungen umgehen lernen
  • Die emotionale Balance bewusst suchen und stabilisieren

Ob das hilft? Mir jedenfalls schon 😉

Was für ein Tag heute… (+ Beitrag Sport Mental Training)

Der typische Wintertag 2012. Oben, ab ca. 1’200m ein strahlend blauer Himmel, wolkenlos viel Schnee und angenehme Temperatur. Unten grau in grau, darüber die zähe Hochnebeldecke. Zwischen 900 und 1’100m dichter Nebel. Raus aus dem Nebel und ab auf eine Tour war mein Motto. Das wunderbare Wetter entschädigte einem für den zähen Aufstieg im dichten Nebel. Über 4 Stunden Bergauf und nur wenige Minuten, in teilweise dichtem Nebel, bergab. Skitourengehen halt. Oder effektives und spannendes Grundlagentraining.

____________________________________________________________________

Was ist Sport Mental Training?

In jeder Sportart gibt es unendlich viele Details und Zusammenhänge. Wer sie im Wettkampf gut sortiert vor Augen hat, reagiert schnell und richtig. In der Vorstellung lassen sich Wissen, Empfindung und Erfahrung zu einem rein gedanklichen Training nutzen. Wie im Traum werden vergangene und zukünftige Ereignisse kreativ kombiniert.

Ganz allgemein versteht man unter mentalem Training das sich Vorstellen eines Bewegungsablaufes ohne tatsächliche motorische Ausführung. Dieses „sich vorstellen“ kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen , je nachdem, welchem Medium der Vorstellungsinhalt entnommen wird. Es besteht die Möglichkeit, sowohl eigene Bewegungen oder Erinnerungsbilder eigener Bewegungsausführungen, als auch fremde Vorbilder der anzustrebenden Fertigkeiten zu wählen.

Der Übergang zu Visualisierungstechniken zeigt sich darin, dass alle beeteiligten Sinnes-qualitäten in die Vorstellungsarbeit mit einbezogen werden. Wenn auch beim mentalen Training visuelle Schwerpunkte gesetzt werden, steht es heute ausser Zweifel, dass sowohl der Einbezug von emotionalen Komponenten des Bewegungssinnes die Wirksamkeit des mentalen Trainings wesentlich erhöhen.

Biken…

Das Wetter spielt nach wie vor etwas verrückt. Unterhalb 1000m Frühling und oberhalb Schnee bis zum abwinken. Im Wallis, Ulrichen Obergoms (Bild) liegt aktuell 2.50m Schnee im Dorf! Mein Wohnort präsentiert sich zurzeit, ausser an ein paar schattigen Stellen und natürlich das etwas höher gelegene und schattige Suldtal, völlig Schneefrei. Also Zeit fürs biken. Gestern war ich zum ersten Mal seit dem 03.12.2011 wieder auf dem Bike. Es war ernüchternd. Keine Form, kein Druck auf dem Pedal und vom runden Tritt wollen wir erst gar nicht sprechen. Das war ein Gestampfe und mehr oder weniger Murks ohne Ende. Trotzdem werde ich mein Programm mit viel Schneesport, Tourengehen, Schneeschuh- und langlaufen nicht verändern. Aber ich werde bestimmt bei passendem Wetter die eine oder andere „Schicht“ auf zwei Rädern einschieben. Sei es nur um das Gefühl nicht ganz zu verlieren…