Grundlagen…

Richtige Grundlagenarbeit die auch Spass macht ist für mich momentan das Skitourengehen. Man kann Stundenlang im GA-Bereich den Berg hoch laufen und hat dabei nebst der tollen Aussicht einen ausgezeichneten Trainingseffekt meistens ohne grosse Distanzen. Heute habe ich fast 1400hm in den Beinen aber nur etwas über 15km Distanz und war über drei Stunden unterwegs. Eine kurze Abfahrt, ca.16 Minuten, und ein tolles Training ist absolviert. Was ich momentan regelmässig mache ist 30-40 Minuten auf dem Ergometer das Laktat aus den Beinen fahren, respektive besser verteilen. Die Langlaufeinheiten absolviere ich auf Grund des anspruchsvollen Geländes eher in den höheren Pulsregionen. Gesamthaft besehen bin ich momentan voll auf Kurs. Allerdings benötige ich zwischendurch, in eher unregelmässigen Abständen, immer wieder mal 1-2 Ruhetage im die „Batterien“ aufzuladen. Fazit: man wird nicht jünger ;-)

Keine Bestellung heute!

Heute erhielt ich einen Anruf von einer Bekannten die mich in Sachen Ernährung beraten und mir unbedingt ein exklusives Präparat für Ausdauer-Sportler verkaufen wollte. Gemäss ihren Ausführungen bin ich bei meinem Sportpensum eigentlich schon fast tot, oder zumindest im höchsten Mass gefährdet. Dieses weil ich bis jetzt ohne diese Produkte Sport getrieben habe. Grundsätzlich bin ich , schon aus beruflichen Gründen, immer interessiert was auf dem Markt neu angeboten wird Wobei ich immer ganz schnell stutzig werde wenn bei solchen Anrufen kein Firmennamen, genannt wird und es sich angeblich im ein spezielles Produkt handelt das nicht nur sensationell gut sein soll, sondern im normalen Handel gar nicht erhältlich ist. Das mag ja sein, aber warum kann ich das Produkt nicht einfach, z.B. Online, bestellen, sondern muss Bestellungen via einen sogenannten Berater tätigen? Bin ich zu doof um auf dem Produktebeschrieb Inhalte, Wirkung oder Dosierung selber zu nachzulesen, oder? Alarmglocken klingeln und Ampeln werden auf rot gestellt, denn Direktmarketing ist im Anmarsch. All diese Direktvertriebs/Marketing- Unternehmungen können mir gestohlen bleiben! Weder sind die Produkte besser als die Handelsüblichen und exklusiv sind sie schon gar nicht! Vielmehr will man mir nicht ein Produkt verkaufen sondern ich soll möglichst gleich auch noch in die Organisation einsteigen und auch Direktvertriebler werden usw., usw. Für mich sind das alle verkappten Schneeballsysteme und die sind bekanntlich von Gesetzes wegen verboten! Bestimmt werden jetzt so Herbalif- Amway- und andere Jünger aufheulen und behaupte dass es nicht so ist. Doch es ist so! Da nützen all die Hochglanzprospekte und Beteuerungen plus die unglaublichen Erfolgsgeschichten zumindest bei mir wenig bis gar nichts! Besonders fies finde ich diese Anbieter die nicht nur Vertriebspartner suchen, um diesen anschliessend, die „Vorratskammer“ mit etwelchen exklusiven überteuerten Pülverchen und Produkten füllen, sondern auch noch für teures Geld eine Ausbildung, mit einem absolut wertlosen Abschluss- Diplom als Krönung, aufs „Auge drücken“. Damit diese neu Diplomierten Ernährungs- Wellness- Fitness- „oder weiss der Kuckuck was für Coaches“ Ihre Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte auch für dieses Geniale, absolut exklusive und einmalige Produkt gewinnen können. Noch besser ist es wenn diese neuen Kunden nicht nur kaufen, sondern gleich auch noch so eine Super Coach mit grandiosem Einkommen werden wollen. Das Ende der Geschichte ist dann meistens ein leerer Geldbeutel, Frust und ein voller Keller bei den einen. Selbstverständlich gibt es einzelne bei denen es genau, vor allem beim Geldbeutel, genau umgekehrt ist. Leider habe ich festgestellt, wenn es um Geld geht machen auch grosse Stars und Anlässe oder zumindest deren Management bei vielem mit.

Umfangreich…

…aber nicht intensiv waren meine letzten Trainingstage. Ganz besonders hat es mir zur Zeit das Skitourengehen angetan. Stundenlange Anstiege immer gleichmässig im GA-Bereich bringen eine gute Basis und es macht erst noch Spass. Durch die etwas krasse Schneesituation, unterhalb 800m hat es keinen Schnee und sieht aus wie Anfangs März, und den grossen Mengen oberhalb, hat man die Wahl zwischen Wintersport oder Biken. Allerdings ist da auch wieder die Geschichte mit dem Nebel. Also bleibe ich lieber „oben“. Momentan fühle ich mich jeden Tag besser und vor allem bin ich bis jetzt vollkommen gesund geblieben. Gehe dann mal auf Holz klopfen…

Profis halt…

Aktuell läuft zurzeit die Tour de Ski. Spannend ist vor allem der Zweikampf zwischen Dario Cologna und Petter jr Northug. Der Momentan wohl stärksten und komplettesten Langläufer der Gegenwart. Was mich an den beiden fasziniert ist, nebst dem unglaublichen Leistungsvermögen, wie akribisch, aber unterschiedlich, sich die beiden vorbereiten um auf den Punkt genau in Form zu sein um die beste Leistung abrufen zu können. Dafür scheuen beide keine Mühe oder Aufwand. Ich staune immer wieder wenn ein Petter Northug sich ganz bescheiden Tagelang zuhinterst im Sertigtal (Davos) „verkriecht“ um in aller Ruhe seine Trainingseinheiten zu absolvieren. Oder wie der Dario Cologna, wohnhaft in Davos, sich immer wieder in noch höhere Lagen, Engadin oder Livigno, zurückzieht um dort auf den ganz normalen Loipen zwischen Einheimischen, Konkurrenten und Touristen seine Spuren zu ziehen. (Sicher hat es auch mit den hervorragenden Infrastrukturen bei den Loipen usw. zu tun). Beide machen das, wie viele andere Spitzenathleten ohne grosse „Extras“. Sie brauchen keine vier oder fünf- Sterne Hotels mit Wellnessbereich, Bar und, und und… Fokussiert, Tage oder Wochenlang, aufs Training und nichts anderes. Einzig Training-Essen-Schlafen-Essen-Training-usw..  zählt sonst gar nichts. Ich muss öfters schmunzeln wenn ich mitbekomme welche Komfort- Ansprüche Hobby-Sportler für ihre sogenannten Trainingslager stellen… 😉

Lang- laufen…

Der Winter ist, wenn auch nur sehr zögerlich, doch noch eingetroffen. Also nichts wie ab auf die Loipe. Wobei ich ehrlich sagen muss dass langlaufen ohne spezifische Vorbereitung kein Spaziergang ist. Es ist eher knallharte Arbeit. Besonders beim Skating merkt man die fehlenden „Sommerkilometer“ in den Oberarmen. Im Gegensatz zum Radsport ist Skilanglauf wesentlich komplexer in den Bewegungsabläufen und die Intensität ist stets relativ hoch. Es gibt auch kaum Pausen, Beine oder Arme „hängen“ lassen, heisst gleich Stillstand. Ich glaube aber, das  Skilanglaufen auch wenn es aktuell nicht sehr schnell ist,  mir sehr viel bringt. Aber wenn ich daran denke dass ich früher bei den Worldloppet-Rennen, Vasaloppet, etc. gut mitgelaufen bin, kommt mir das manchmal etwas „sehr  langsam“ vor. Aktuell spüre ich meine Asthmabeschwerden auch wieder etwas intensiver.