Nach den üblichen Kulinarischen Weihnachtsorgien ist wieder regelmässige „Bewegung“ angesagt. Heute war es eine tolle Skitour. Mit „Bewegung“ meine ich Training und nicht meine Alibi-Übungen der letzten Tage auf Rolle, Ergometer und Laufband. Aber wenn schon Ergo dann ist das für mich immer verbunden mit mentalen Übungen. Ich versuche dann Teile oder Passagen von Rennstrecken die ich kenne zu visualisieren und mental „abzufahren“ und mich auf diese Passagen zu fokussieren. In der Zwischenzeit, nach viel üben funktioniert das sehr gut. Auch das konzentrieren auf den Bewegungsablauf im Einzelnen ist Teil dieser Ergo oder Rollenstunden. (Rollentraining grundsätzlich nur auf der freien Rolle). Meine einzige „Ablenkung“ bei diesen Trainings ist meistens Musik. So kann ich das an sich ungeliebte Indoor- Training am besten Nutzen. Zu anderen Trainingsformen, wie irgendwelche virtuelle Touren oder Rennen mittels PC-Unterstützung herunterzuhecheln, halte ich persönlich wenig bis gar nichts. Denn wenn ich solche „virtuellen Support“ benötige, bin ich nicht in der Lage fokussiert und zielorientiert zu trainieren!
Kategorie: Training
Langlaufen…
Noch sind die Schneeverhältnisse nicht perfekt. Aber immerhin hat es in Kandersteg für die Präparation einer 12km Loipe gereicht. Meinen zwei Stunden Training waren geprägt von Technikschulung und „angewöhnen“ an die schmalen Latten. Seit ich im Sommer kein Rollskitraining mehr betreibe fange ich im Winter, zumindest technisch, definitiv immer wieder sehr weit unten an. Aber irgendwie ist es wie radfahren, man verlernt es nicht und nach einer Stunde laufen, geht es bereits wieder flott dahin.
Es bleibt das laufen..
Momentan herrschen bei uns, wie vielerorts widrige Wetterbedingungen. Zuerst war es etwas Schnee, dann Regen, jetzt Regen mit Sturm und anschliessend soll es dann (endlich) schneien. Wahrlich ein richtiger Wettercocktail. Radtrainings draussen bringen nichts, biken im Gelände geht auch nicht und Schnee zum Langlaufen hat es keinen. Also bleibt meistens nur das laufen. Was gar nicht so schlecht und schon gar nicht langweilig ist. Ausgerüstet mit der richtigen Bekleidung und vor allem den richtigen Schuhen macht es Spass und bringt mir einiges mehr als auf der Rolle vor mich hinzuschwitzen. Momentan versuche ich zudem mit gezieltem Training meinen Rücken wieder stabil zu bekommen. Das wiederum ist doch eher eine langweilige und mühsame Angelegenheit. Aber es sind nur noch 200 Tage bis zum ersten Saisonhöhepunkt.
Geht so…
Ich bin etwas aus dem Tritt geraten. Die letzten Tage waren hektisch und ein einziges hin und her. An regelmässiges Training war nicht zu denken. Ich musste froh sein wenn es jeweils noch zu einer kurzen Laufrunde reichte. Zu meiner Enttäuschung habe ich auch die Teilnahme am Zürcher Sylvesterlauf aus geschäftlichen Gründen kurzfristig canceln müssen. Kunden haben nun mal Priorität. Nicht dass ich dort mit einer „Bombenform“ angetreten wäre, nein es ist eher das verpasste Erlebnis was mich nervt. Momentan macht der Winter bei uns nicht so richtig Furore. Zwar hat es oberhalb 1’500m etwas Schnee aber die Pisten und Loipen in der näheren Umgebung sind noch alle geschlossen. Wenn das so weiter geht werde ich, nebst dem laufen, wieder aufs Bike und Rennrad sitzen und meine Grundlageneinheiten so, statt mit langlaufen, absolvieren. In den kommenden Tagen ist zwar Schnee bis in tiefe Lagen angesagt. Wobei die vorausgesagten Niederschlagsmengen von 20-30mm/Tag nicht viel Hoffnung machen. Mal sehen…
Umstellen…
…von trocken auf Regen und Schnee ist momentan angesagt. Ehrlicherweise muss ich zugeben dass es auch mir nicht leicht fällt. Ist immer so. Wenn der Schnee dann liegt, die Pisten gewalzt und die Loipen gezogen sind, geht’s sofort besser. Zwar sind sämtliche Skiausrüstungen, Alpin und Nordisch, noch beim Serviceteam von Grossen-Sport in Kandersteg, werden aber in den nächsten Tagen oder zu Beginn der kommenden Woche bestimmt abgeholt. Frisch geschliffen, gewachst und überholt. Am Material wird es bestimmt nicht liegen. Aktuell bereite ich mich für den kommenden Sonntag vor. Sylvesterlauf in Zürich. Ambitionen, ausser Geld zu sammeln, habe ich keine. Anschliessend folgt dann bis Mitte Januar eine intensive Trainingszeit mit möglichst viel Ausdauertraining. Wann immer möglich draussen in der freien Natur. Ketzerische Frage: jetzt wo die Witterung den „Rucksackbikern“ genügend Argumente liefert, den Rucksack mitzuschleppen, treffe ich keine dieser Sorte Biker mehr an? Immer noch beim packen? 😉 (Duck und weg).
