Bier, nein danke jetzt gerade nicht…

Eines gleich vorneweg. Ich mag Bier! Aber es gibt Zeiten und Phasen da verzichte ich bewusst auf Bier. (Ausser ab und zu eines ohne Promille). Zum Abschluss der Clubausfahrt am Mittwoch steht das obligatorische Bier. Helles, Hefe oder Weizen in unterschiedlichen Mengen, respektive Einheiten  und ein Alkoholfreies für den da (zuzüglich den entsprechenden Bemerkungen, was mich nicht weiter stört). Warum ich das Bier nach dem Training bleiben lasse? Die ganzen Berechnungen und Formeln betreffend Nährwerten und Kalorien lasse ich jetzt mal weg.

Bier enthält Alkohol und Alkohol behindert die Regeneration! Kann man die dickmachende Wirkung vielleicht noch verschmerzen, beeinflusst Alkohol zu alledem noch die Erholung des Sportlers. Der Giftstoff senkt zum Beispiel den Testosteronspiegel. Testosteron ist zuständig für Muskelaufbau. Allerdings scheint dieser Effekt nur bei hohem Alkoholgenuss aufzutreten. Dann aber dauert er auch tagelang an. Rote Karte für regelmässiges Bier trinken.

Alkohol senkt direkt nach der Einnahme die Wachstumshormone. Also genau das, was der Muskel nach dem Sport braucht. Zudem wirken diese Hormone auch fett abbauende – das bringt uns wieder zu Punkt 1. Alkohol behindert zusätzlich direkt die Proteinsynthese. Die ist unabdingbar für den Aufbau der Muskeln, vor allem der weißen Muskelfasern, die der Läufer und Triathlet für Tempo und Sprints benötigt. Das kann innerhalb einer Stunde zwischen 20 bis 35 Prozent sinken. Natürlich je nach Menge des Gebräus, das der Sportler zu sich nimmt.

Zwar schläft man schneller ein mit Alkohol, aber das Gift stört den erholsamen Schlaf. Schlecht für das Training am nächsten Tag. Dann noch der negative Einfluss auf das Immunsystem: Schon geringe Dosen machen den Athleten anfälliger für Viren und Bakterien.

Fazit: Für den Sportler spricht wenig für Alkohol, als beste Wirkung erhöht es vielleicht die Geselligkeit im Vereinsleben. Als Faustregel: Ein Bier im Wintertraining nach Ausdauereinheiten geht vielleicht noch – im Verbund mit einem guten Essen. In der Wettkampf-Phase oder nach Tempotrainings sollten Athleten es sich schon zweimal überlegen, ob man nicht lieber auf Alkohol in jeglicher Form verzichte

Es gibt eine Studie von einem Spanischen Professor, Herr Garzon,  die öfters und gerne zitiert wird, wonach Bier gesund sei und schneller fit mache als Wasser. Zudem Bier fülle Mineralien wie Kalium oder Kalzium auf, die beim Schwitzen verlorengegangen sind, es gebe durch Kohlenhydrate und Eiweiss die Stoffe zurück, die beim Arbeiten oder beim Sport verbrannt wurden, und zu guter Letzt enthalte Bier wichtige Vitamine, die Nerven und Gehirn neu aufbauen und stärken usw.. Mag sein wer aber die Studie genau liest stellt fest Herr Garzon’s Studie basiert auf Bier ohne Alkohol…

Trotzdem ich gönne jedem sein Bierchen oder von mir aus auch mehrere!

Therapiewoche 2

Die 2. Woche meiner Knie- Therapie war erfolgreich. Die Entzündungen sind zurückgegangen, im linken Knie sogar fast vollständig, und die Beweglichkeit wird von Tag zu Tag besser. Manchmal muss ich der Versuchung widerstehen richtig loszulegen. Sobald ich aber richtig „reintrete“ sind die Schmerzen teilweise wieder da. Also lasse ich es. Es bleibt also dabei, die verordneten 4 Wochen Therapie werden durchgezogen! Dann werden auch die Medikamente abgesetzt. Richtig gut getan hat das meistens warme Wetter. Zum Glück ist meine „Hitzebeständigkeit“ immer noch da.

> 102 km Bike
> 0 km Laufen
> 19 km Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 2x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 8x Magnetfeld-Therapie

Vorsichtig…

..optimistisch. Meine Knie erholen sich besser als gedacht. Auf dem Bike geht es, bei moderatem Tempo, bereits ganz gut und beim normalen gehen verspüre ich nur noch Schmerzen wenn es abwärts geht. Diese Tage war ich 2x Nordic-Walken. Es war, von den Schmerzen her, erträglich und mit jedem Km wurde es eher besser. Die Schmerzen kehrten nach dem trainieren auch nicht zurück. Die aktuelle Wärme, manche nennen es Hitze, tut richtig gut. Zumal mir Hitze eh nicht ausmacht könnte es also ruhig noch etliche Tage heiss bleiben. Trotzdem werde ich das reduzierte und angepasste Therapie-Training vorläufig unverändert fortsetzen. Besonders gefreut hat mich heute dass die von mir betreuten Teilnehmer, ohne Ausnahme, Top-Leistungen gebracht haben und vor allem diese, auch abrufen konnten. Herzliche Gratulation an Kusi, Fredy, Max, Anita und Florence!!!

Heiss…

Heute hatten wir Temperaturen von deutlich +30 Grad und morgen soll es auch noch so warm bleiben. Mein Körper jubelt denn genau diese Wärme haben meine „morschen“ Knochen und Gelenke gebraucht. Ich war gestern und heute Trainingshalber auch zu Fuss unterwegs. Auf anraten meines Oestopathen versuche ich mich zur Zeit auch mit Nordicwalking wieder an das Lauftraining heranzutasten. Überraschenderweise ging es eigentlich ganz gut. Kaum Schmerzen beim NW und auch im Anschluss an die 9km Tour überhaupt keine Probleme. (Sogar das abwärtsgehen ging einigermassen). Mir ist dass das eine „Momentaufnahme“ ist und ich noch weit von „Schmerzfrei“ entfernt bin. Aber es war zumindest erträglicher als in den vergangenen Wochen. Ich bin zuversichtlich dass ich bis im August wieder „hergestellt“ bin :-)

„Das Sportweekend“ des Jahres liegt vor uns… ;-))

…liegt wohl vor uns. Heute als Auftakt der Knüller Deutschland-Italien, dann das Finale der Fussball-EM, der Start der Tour de France, Wimbledon und die Leichtathletik EM laufen auch, Der Gigathlon 2012 in Olten, Beach Volleyball in Gstaad, dazu noch X-Lauf- und MTB Veranstaltungen inkl. Weltcup in Übersee. Bestimmt gibt es noch dutzende von Anlässen die, je nach Vorliebe, genau so wichtig oder bedeutend sind. Ich würde sagen man(n) muss sich gewaltig  anstrengen an diesem Weekend. Erst vom Fernsehsessel hochkommen, anschliessend zum Grill taumeln, im vorbeigehen Bier aus dem Kühlschrank holen (ok. kann auch Schatzi machen) und zum Schluss noch zu irgendeinem Sommernachtsfest, Truckerfestival oder Openair in der Umgebung wanken. Zum Glück können wir uns ab Montag bei der Arbeit ausruhen 😉