Oktoberwetter…

iXS Chinook All-W.-Comp Regenjacke
iXS Chinook All-W.-Comp Regenjacke

Mehr als ein Schnäppchen die Regenjacke von iXS! Genau gesagt die iXS Chinook All-W.-Comp Regenjacke. Perfekte Passform (nicht zu eng aber auch kein Ballon), dicht von aussen, dank einem einfachen aber cleveren Belüftungssystem auch keine „Sauna“ (MP 5’000), verschweisste Nähte und dank Mesh-Einsatz toller Tragekomfort. Das beste zum Schluss: Der Preis CHF 109.- !!! Das nenne ich mal ein Preis-Leistungs Verhältnis.

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Bereits Ende Oktober und, zum Glück, ist es immer noch ein angenehmer und relativ milder Herbst. Ausgenommen von einem 24h- Wintereinbruch zeigt sich das Wetter bis anhin recht „Sportfreundlich“. Die Winterkleidung durfte sich im Schrank für die kommenden Einsätze noch etwas ausruhen. Das sie zum Einsatz kommen wird ist sicher. Ich hoffe einfach nicht zu oft oder wie dieses Jahr bis fast in den Juni hinein…

Ja ja ich kenne sie auch diese abgedroschenen Sprüche über das Wetter und die passende Bekleidung. Die stammen bestimmt von Personen die einmal pro Jahreszeit ihre überteuerte Saisonal passende, nigelnagelneue Funktionsbekleidung ausführen. Und das nicht zu lange weil sich dann die Feuchtigkeit trotz X-tausend Metern Wassersäulen bemerkbar macht. Zum Glück gibt es auch solche Konsumenten. So verdienen die Näherinnen in Asien zumindest CHF 2.- /Tag. was nebst den CHF 30.- Materialkosten, und den CHF 7.- für die Logistik gerade noch zu verkraften ist.. Höher dürfen diese Kosten nicht sein weil es sonst für die budgetierten CHF 300.- Marketingkosten kritisch werden könnte. Die Verkaufspreise sollten letztendlich die CHF 700. — auch nicht überschreiten, sonst muss man mehr als 30% Rabatt geben…. 😉

Zurück zum milden Herbstwetter und den nach wie vor formidablen Trainingsbedingungen welche ich in den vergangenen Tagen eifrig genutzt habe. Na ja fast zumindest. Ich hatte letzte Woche kurz eine kleine 2-Tageskrise zu überstehen. Ein Suboptimaler Terminplan und (noch) null Bock im Dunkeln unterwegs zu sein oder ins Krafttraining zu gehen. Ab Mitte Woche lief es wieder bestens und die restlichen 2 Wochen bis Saisonschluss schaffe ich auch noch.

Meine wichtigste Trainingseinheit…

ruhe…ist weder das Grundlagen- oder Krafttraining, auch nicht die Sprints, gar die Intervalle am Berg usw. Nein die wichtigste Einheit ist die Ruhezeit zwischen den sportlichen Aktivitäten. Je älter ich werde, umso wichtiger sind mir die Ruhepausen zwischen allen meinen sportlichen Aktivitäten. Mit Ruhe meine ich übrigens nicht im Büro sitzen, Einkaufen (pardon Shopping) oder Gartenarbeiten usw. Nein mit Ruhe meine ich richtig Ruhe. Acht Stunden Schlaf sind mir wichtig. Das geht nicht immer. Meistens aber sind diese Abweichungen selbst verschuldet! Dazu lege ich mich, wann immer möglich, Tagsüber mal 20 Minuten hin, oder setze mich immer wieder mal aufs Sofa lese, höre Musik oder tue gar nichts. Nach einer kurzen Pause bin ich nicht nur wieder erholt, sondern auch frisch im Kopf. Bei langen Autofahrten mach ich regelmässig Pause und gehe ein paar Schritte. Ganz wichtig: Ruhezeit ist keine verschwendete Zeit. Ich bin überzeugt dass meine Ruhezeiten mich widerstandsfähiger machen. Ruhetage mache ich alle 7-10 Tage. Meistens passe ich diese Ruhetage dem Wetter an. Das allerwichtigste ist aber dass ich gelernt habe auf meinen Körper zu hören. Darum lasse ich eine Trainingseinheit durchaus auch mal sausen oder kürze ab wenn mein Körper nicht will. Ich betone Körper, denn auch mein Kopf ist nur allzu gerne bereit Pause zu machen. Ich habe es schon öfters erlebt dass die Beine ganz flott drehten während der Kopf immer noch müde war. Wer kennt das nicht und wie lautet eines meiner Lieblingszitate: Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. Ich behaupte dass es wesentlich mehr Gründe als Wege gibt 😉

Zu einer guten Ruhezeit gehören auch unterstützende Massnahmen wie das „Cooldown“ oder ausfahren nach intensiven Einheiten. Ich habe mir angewöhnt, da ich nun mal oben auf dem Berg wohne, mein Ausfahren auf den Ergo zu verlegen der im Untergeschoss bereit steht so dass ich nur „umsteigen“ muss. (Unser Untergeschoss ist inzwischen zur „Sportzentrale“ und Material Raum/Werkstatt „verkommen“ 😉 Wichtig sind auch Massage oder und ähnliche regenerative Aktivitäten. Grundsatz bei mir: Entweder regelmässig oder ich lasse es. Kompressionsstrümpfe nach langen Einheiten sind ebenfalls nützlich. Die Betonung liegt auf NACH und nicht WÄHREND, denn Kompressionsstrümpfe sind keine Stützstrümpfe welche z.B. bei Trailläufern durchaus Sinn machen. Was fehlt noch? Richtig die Ernährung. Folgt demnächst…

Soll ich, oder soll ich nicht?

ThunerseeVolles Rohr Herbst, mit allem was beim Outdoor- Sport dazu gehört und der erste Schneefall ist (Donnerstag) auch im Anmarsch. Soll ich weiter, bis November voll nach Plan trainieren oder soll ich bereits reduzieren und locker nach Lust und Laune weiter machen? Soll ich mit der Termin- Planung 2014 bereits beginnen oder lasse ich es, ausser einem bereits gesetzten Fix-Termin, bleiben und plane die restlichen Renntermine jeweils kurzfristig? Trainingslager 2014 auf „Inseln“ oder einfach im Süden planen. Was fahre ich in der kommenden Saison an Material? Nehme ich am Winterpokal teil oder lasse ich es bleiben. Wie sieht mein Wintertraining 2014 aus? usw. usw…

Purer Luxus wenn man sich mit solchen Dingen beschäftigen darf. Selbstverständlich gibt es nicht nur Fragen sondern auch Antworten/Entscheidungen. (Bei längeren Ausfahrten hat man genügend Zeit solche zu finden).  Also es wird, wie ursprünglich geplant, voll weiter trainiert. Kurze Pause im November und dann wieder nach Plan. Die Planung 2014 wird immer kurzfristig je nach Formstand und Gesundheit angepasst. „DIE“ Hochform ist für den August 2014 geplant. Andere Events gehen unter die Kategorie Trainingsrennen. Den Aufwand „Insel-Training“ lasse ich bleiben. Ich habe wenig bis null Lust auf die Wetter-Lotterie in Mallorca und die Kanarischen Inseln sind für jeweils eine Woche zu aufwendig. Für Trainingslager geht’s also nach Italien. Individuelle An- Abreise, und unendliche Auswahl an Möglichkeiten. Mein Wintertraining werde ich den äusseren Bedingungen anpassen. So viel als irgendwie, möglich Radtraining, ansonsten Langlauf oder Touren mit Schneeschuhen usw. Intensivieren werde ich mein Krafttraining und „pflegende“ Aktivitäten wie Sauna, Massage oder einfach alles wo es warm ist. Nicht um Muskeln aufzubauen, sondern um sie zu pflegen und den Schwund zu vermeiden. Den Winterpokal 2014 lasse ich weg. Grund: Bei mir geht nur ganz oder gar nicht. Zudem mag ich mir keine Argumente anhören warum jetzt gerade nicht und überhaupt… War noch was? Richtig das Material: Ganz klar werde ich meine Wettkämpfe auf einem 29er Scott Spark bestreiten. Und zwar eines, nahe an der Standardversion mit einigen kleinen Optimierungen. Ich mag diese Leichtbau- Feilscherei nicht und finde das teilweise lächerlich wenn 90kg Brocken um 50g beim Material feilschen!

Ab November werde ich zudem wieder die Schulbank drücken und meine Fremdsprachen- Kentnisse  verbessern. Etwas „Hirnjogging“ schadet bestimmt nicht 😉 Also auf geht’s!

Dies und das…

2013-09-28 16.32.29Der Herbst ist da, auch wenn er momentan noch „goldig“ ist, es ist Herbst. Für viele ist es Zeit das eine oder andere Fazit zu ziehen oder schon mit der Planung für 2014 zu beginnen. Ich habe weder für das eine noch das andere Lust. Mit einem Auge schiele ich nach Italien, wo es im Oktober noch das eine oder andere Rennen gibt und für die Saisonplanung 2014 lasse ich mir noch reichlich Zeit. Zumal es  im 2014 nur zwei Race- Termine gibt die mir wirklich wichtig sind. Also lassen wir es erst mal November werden, wo ich mit meiner Frau Urlaub in wärmeren Gefilden plane. (Ohne jegliche Sportausrüstung).

Ich versuche immer wieder meine Ausrüstung zu optimieren. An meinem „Rollmaterial“ von Scott gibt es kaum was zu bemängeln. Bereits währen der Saison habe ich mein Schuhwerk auf Northwave umgestellt und jetzt war logischerweise die Bekleidung dran. Anfang September stellte ich auf Produkte der Firma Assos (Made in Switzerland) um. Wer einmal eine Assos– Hose getragen hat weiss wovon ich spreche. Das einzige Problem ist, das richtige Modell zu finden. Rolf Egli hat mich da mehr als kompetent beraten und ich sitze wie im Fauteuil auf meinen Zweirädern. Überzeugt hast mich, nebst den innovativen Geweben, auch der durchdachte und perfekte Schnitt von „Zubehör“ wie Arm, Knie und Beinlinge. Fazit: Besser geht’s nicht. (Teurer wohl auch nicht). Kleine Bemerkung am Rande. Die Wintersocken sind so warm und perfekt dass meine Frau, ihr kennt das Thema „Kalte Füsse bei Frauen“ gleich welche gekauft hat. Nein nicht zum Radfahren, sondern für einen entspannten und gemütlichen Feierabend mit warmen Füssen zu verbringen…

Training, nicht zu knapp, steht auch um diese Jahreszeit stets auf dem Tagesplan. Bei Strava kann man sich über meine Aktivitäten informieren.

 

 

Die grünen Einträge…

sportzentrum…in meinen ganz privaten, und nirgendwo einsehbaren Trainingstagebuch, sind zurück. Die grünen Felder stehen für Krafttraining und Kraft- Intervalle. Nach meiner Augen- OP musste ich, was Gewichte stemmen angeht, für mindestens zwei Wochen aussetzen. Gestern habe ich es versucht und es gab, wie erwartet, keine Probleme. Allerdings stellte ich fest das ich beim Krafttraining tatsächlich etwas im Auge spüre. Es ist eine Art Druck der z.B. beim Bankdrücken zu spüren ist. Aber definitiv höchstens etwas unangenehm aber nicht einmal störend.  Vermutlich lässt auch noch das nach oder ich gewöhne mich daran. A pro Pos gewöhnen. Ich versuche immer wieder meine Leistungen zu analysieren und zu reflektieren. Ich stelle seit geraumer Zeit fest dass ich eigentlich in den Steigungen oder Abfahrten kaum 2013-09-18 14.59.25Zeit verliere. Mein Problem sind die „Roller-Strecken“. So auch am NPBM im Engadin. Aktuell arbeite ich mit regelrechten „MTB-Roller-Einheiten“ an dieser Schwäche. Ist zwar etwas öde, anstrengend aber siehe da es wirkt. Die Wattzahlen  bestätigen das Gefühl. Diese Trainings absolviere ich aktuell bevorzugt im Raum Brienz – Haslital – Meiringen. Ein dichtes Netz an Wegen und Strässchen, kaum Verkehr und erst noch attraktiv für’s Auge. Zwischendurch geht es aber auch ab auf die Hometrails was nichts anderes heisst als Bergauf – Bergab.