In 80 Tagen…

80…geht es nicht um die Welt sondern zum MTB-Marathon nach Riva del Garda. Einerseits vergeht die Zeit bis dahin ganz schnell, andererseits dauert es noch eine „Ewigkeit“. Momentan tendiere ich eher für das zweite und überlege mir den einen oder anderen Start bei einem früheren Event. Auch um die Motivation fürs Training hoch zu halten. Die aktuelle Form ist ganz passabel (eigentlich gut) und schon ist die Versuchung da, hie und da etwas zu „schlampen“.  Sei es beim Training, dem Essen usw. Motto: es sind ja noch fast drei Monate… Geht nicht! Also los geht’s die Veranstaltungskalender für den April sichten.

Schneller…

Aeschi…ist nicht immer besser oder doch? Für den Fall dass man eine bestimmte Strecke, mit der gleichen Intensität, schneller zurücklegen kann ist es ein tolles oder besseres Gefühl. Jede(r) der aktiv Rad fährt hat seine „Prüfstrecken“ wo man ab und zu mal seine Verfassung checkt oder eine Standortbestimmung macht. Noch besser ist, wenn man sich diese „Test’s“ zum vergleichen notiert hat. Meine Teststrecken sind fast alle irgendwie in den „Heimweg“, eine der zahlreichen Anstiege nach Aeschi integriert. Selbstverständlich kann ich (fast) nie verkneifen, kurz zu checken wie ich heute unterwegs war. Manchmal ist das Ergebnis ernüchternd, manchmal ok. ab und zu jedoch huscht ein kurzes Grinsen über mein Gesicht. Das sind die Momente wo man messbare Fortschritte erkennt und realisiert dass sich all die Mühe lohnt. Oder man sich richtig gut fühlt. Gestern war so ein Moment 🙂

„Schwein“ gehabt…

Momentan läuft es tatsächlich wie „geschmiert“. Man „fürchtet“ sich trotzdem vor dem Moment wo alles in die andere Richtung gehen könnte. Sei es wegen den kursierenden Viren, übermotivierter anderer VerkehrsteilnehmerInnen oder schlichtweg der eigenen Schussligkeit. Bei mir war es vorgestern definitiv das letztere. Vollgas Richtung Frutigen, selbstverständlich auf dem verschneiten und eisigen Pfad der Kander entlang. Grosser Schneehaufen hopp drüber, kleiner Schneehaufen hopp und… Abflug. Landung wie üblich auf der linken Körperseite, zwischen dem Schnee und dem linken Knie einer dieser verflixten Bremshebel. Autsch, Blick in die Runde, keiner hat es gesehen, laut fluchen, abtasten alles noch da, ok. aufstehen kurz humpeln, aufs bike schwingen, nochmals fluchen und weiter geht’s mit leicht verzerrter und schmerzvoller Mine. Zum Glück  ist es kalt und Kälte ist gut gegen Schmerzen… Bloss warum klebt meine Hose so am Bein und feucht ist es auch? Zuhause dann „Bescherung“. Ein tiefer Cut am Knie und selbstverständlich alles voller Blut und aufgeschwollen. Cut verklebt, Knie gekühlt und mit dem Bemer intensiv behandelt. Beim Training gestern tats (noch) weh und heute war es bereits wieder (fast) ok. Fazit: Schwein gehabt!

Abwarten…

Mein erklärtes Saisonziel ist ja das 100 Meilen- MTB-Rennen in Leadville USA. Eine der Schwierigkeiten ist es überhaupt einen Startplatz für das Rennen zu erhalten. Diese sind so begehrt dass sie jedes Jahr neu verlost werden. (Ausser bei den Profis die sind gesetzt). Mein aktueller Status ist also derselbe wie bei tausend andern:


leadville01A Message from the Event Organizer

Thank you for entering into the Leadville Trail 100 Mountain Bike Lottery. The lottery will be pulled at the end of February 2014. If successful you will be notified by email and your credit card will be charged the LT 100 MTB race entry fee automatically. Please check our website, www.leadvilleraceseries.com for further information.
We look forward to seeing you race in the future!


Dear Erich von Allmen,

This email confirms your registration for the 2014 Leadville 100 MTB Lottery

Also den Februar 2014 abwarten, hoffen und den Plan B nicht aus den Augen verlieren…. 😉

Fängt gut an… :-)

waageHeute Morgen zeigte meine Waage, im Vergleich zum 15. November 2013, minus 3 kg an. Eigentlich waren es 3,75 kg aber ich registriere konsequent nur die ganzen Kilos. Die Gramm hinter dem Komma zähle ich nicht da sie sich ja praktisch von Stunde zu Stunde verändern können. Zusammen mit dem abgespeckten 2014er- Material ergibt das schon ein Minus von über  4 kg. Und das nach den opulenten Mahlzeiten während den vergangenen Festtagen. Ich denke mal, dass ich bereits in Riva del Garda gut fahren kann 😉