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Mit ‘Event’ getaggte Beiträge

In 80 Tagen…

80…geht es nicht um die Welt sondern zum MTB-Marathon nach Riva del Garda. Einerseits vergeht die Zeit bis dahin ganz schnell, andererseits dauert es noch eine „Ewigkeit“. Momentan tendiere ich eher für das zweite und überlege mir den einen oder anderen Start bei einem früheren Event. Auch um die Motivation fürs Training hoch zu halten. Die aktuelle Form ist ganz passabel (eigentlich gut) und schon ist die Versuchung da, hie und da etwas zu „schlampen“.  Sei es beim Training, dem Essen usw. Motto: es sind ja noch fast drei Monate… Geht nicht! Also los geht’s die Veranstaltungskalender für den April sichten.

Fahren, denken und danken…

Ab und zu werde ich gefragt ob es mir unterwegs beim Training nie langweilig werde? Antwort: Nein, nie! Sollte das mal eintreffen drehe ich um,  fahre nach Hause, stelle die Sportgeräte in den Keller und lasse es bleiben. Ich mag es einfach dieses unterwegs sein, den Körper zu spüren, in sich hinein horchen oder ganz einfach meinen Gedanken nachzuhängen, vor mich herzufahren und das „unterwegs sein“ zu geniessen. Klar gibt es Momente, kalte nasse Witterung, wo man denkt: Muss das sein? Nein müssen ist es nicht, ich darf! Glücklicherweise verfüge ich über die nötige Physis, auch wenn der Zahn der Zeit tüchtig an ihr nagt. Das tut er zum Glück, mal mehr mal weniger, bei allen. Das wichtigste jedoch ist meine Frau! Dank ihr stehe ich mit beiden Beinen da wo ich hingehöre und geht es darum mich zu unterstützen gibt sie 150%, Danke!

Partner von Sportlern haben es generell nicht einfach. Meine Frau ist da keine Ausnahme. Ich bin Ich-bezogen, egoistisch, egozentrisch, fokussiert auf sportliche Ziele, manchmal besessen, oft abwesend und unterwegs. Bei der Vorbereitung auf einen Event bin ich oft Zuhause, aber „nicht da“, weil meine Gedanken bereits um diesen Event kreisen. Manchmal bin ich reduziert auf  Training-Essen-Ruhe-Essen-Training usw… In dieser Phase sollte alles rund laufen sonst bringe ich es fertig aus eine Mücke einen Elefanten zu basteln. Selbstverständlich bin ich auch nie schuld! Nach einem Wettkampf folgt dann oft die grosse Leere. Dann werde ich von ihr „aufgefangen“ und ganz sanft wieder in den normalen Alltag integriert, was ich auch gerne zulasse und geniesse.  Und das alles mit einem Lächeln und einer Stoischen Ruhe. So besehen habe ich einen Engel zuhause den ich über alles liebe.

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