Alles ist im Lot man fühlt sich gut und will vor dem Testrennen in Grindelwald nochmals eine harte Einheit absolvieren. Rennrad unter den Hintern und ab auf eine Ausgiebige Runde um den Thunersee usw. Alles fühlt sich gut an, selbst der Touristen-Verkehrs, Baustellen oder Motorradfahrer steckt man problemlos weg, also hängt man, statt in Spiez die Abzweigung nach Hause zu nehmen, noch eine Ecke an um den etwas härteren Auftsieg via Leissigen-Krattigen noch mitzunehmen. Und genau vor diesem Leissigen passiert es. Der Radweg hat dort einige, mir bekannte, Löcher, Rillen und Wellen und genau eine dieser Rillen wird mir zum Verhängnis. Ein kurzer Ruck und schon knalle ich mit Kopf und der linken Schulter voll auf den Asphalt. Ein Motorradfahrer hält an und hilft mir wieder auf die Beine. Vielen Dank an unbekannt. Kurzer Check ich kann alles bewegen und die Schmerzen halten sich Adrenalin gesteuert, auch in Grenzen. Ich muss dann aufs Rad gestiegen sein und den steilen Aufstieg, 300hm, bis nach Hause gefahren sein. Bloss weiss ich davon nichts mehr, respektive ich kann mich nicht erinnern. Auf jeden Fall zu Hause das Rad ganz normal abgestellt, es steht auf jeden Fall am richtigen Ort und ab hier ist alles wieder klar. Fazit Prellungen und Schürfungen auf der linken Körperseite und am Kopf, und eine heftige Rippenprellung die mich beim Atmen stark behindert. Wie heftig der Aufprall gewesen sein muss zeigt mein komplett zerstörter Scott-Helm. Er ist mehrfach, an den richtigen Stellen, gebrochen und nur noch Schrott. Schrott der mich vor ganz schlimmen Folgen bewahrt hat! Beim auslesen der Daten stellte ich fest dass die letzte gemessene Geschwindigkeit vor dem Sturz 38,9kmh betrug… Glück im Unglück auch wenn ich für Grindelwald, Gopfrid Stutz nomal, wohl forfait geben muss 😦
Kategorie: Alltag
NP-Bike-Marathon Woche 1
Die erste meiner Vorbereitungswochen für den Nationalpark-Bike-Marathon verlief plangemäss. Ausser einem „schlechten Tag“ am vergangenen Dienstag verlief das ganz zufriedenstellend. Tatsache ist aber dass ich mein rechtes Knie ab und zu immer noch zu spüren bekomme. Nach harten Einheiten, GA ist zur Zeit wenig angesagt, verspüre ich bei gewissen Bewegungen immer wieder leichte Schmerzen. Die Umstellungen im Bereich Regeneration und Ernährung machen sich positiv bemerkbar. Fazit: Keine überragende Woche, aber ok.
> 35 km Bike und 244 km Rennrad
> 0 km Laufen
> 18 km Nordic Walking (980hm)
> 2x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 0x Oestopath
> 0x Massage
> 12x Magnetfeld-Therapie
Ernährung
| Protein | 17 % | 609 g |
| Kohlenhydrate | 49 % | 1.759 g |
| Fett | 33 % | 523 g |
| Alkohol | 0 % | 6 g |
Therapiewoche 4…
Die letzte meiner 4 „Therapiewochen. Fazit der letzten Woche: Ein deutlicher Schritt vorwärts! Das linke Knie (fast) sorgenfrei und rechts ist eine deutliche Besserung spürbar. Wobei nach wie vor das laufen ein No Go ist. Zusätzlich positiv wirkt sich auch die Ernährungsumstellung aus. Nein nicht vegetarisch, schon gar nicht vegan, sondern ausgewogen und gesund. 😉
Aktivitäten
> 84 km Bike und 133 Rennrad
> 0 km Laufen
> 26 km Nordic Walking
> 2x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 0x Oestopath
> 1x Massage
> 10x Magnetfeld-Therapie
Ernährung
| Protein |
15% |
719 g |
| Kohlenhydrate |
55% |
2.636 g |
| Fett |
30% |
639 g |
| Alkohol |
0% |
4 g |
Jetzt folgen, nebst weiterhin intensiver Therapie, die Vorbereitungswochen für den NP-Bike-Marathon in Scuol. Ziel: Eine Zeit unter 2:30h
Bier, nein danke jetzt gerade nicht…

Eines gleich vorneweg. Ich mag Bier! Aber es gibt Zeiten und Phasen da verzichte ich bewusst auf Bier. (Ausser ab und zu eines ohne Promille). Zum Abschluss der Clubausfahrt am Mittwoch steht das obligatorische Bier. Helles, Hefe oder Weizen in unterschiedlichen Mengen, respektive Einheiten und ein Alkoholfreies für den da (zuzüglich den entsprechenden Bemerkungen, was mich nicht weiter stört). Warum ich das Bier nach dem Training bleiben lasse? Die ganzen Berechnungen und Formeln betreffend Nährwerten und Kalorien lasse ich jetzt mal weg.
Bier enthält Alkohol und Alkohol behindert die Regeneration! Kann man die dickmachende Wirkung vielleicht noch verschmerzen, beeinflusst Alkohol zu alledem noch die Erholung des Sportlers. Der Giftstoff senkt zum Beispiel den Testosteronspiegel. Testosteron ist zuständig für Muskelaufbau. Allerdings scheint dieser Effekt nur bei hohem Alkoholgenuss aufzutreten. Dann aber dauert er auch tagelang an. Rote Karte für regelmässiges Bier trinken.
Alkohol senkt direkt nach der Einnahme die Wachstumshormone. Also genau das, was der Muskel nach dem Sport braucht. Zudem wirken diese Hormone auch fett abbauende – das bringt uns wieder zu Punkt 1. Alkohol behindert zusätzlich direkt die Proteinsynthese. Die ist unabdingbar für den Aufbau der Muskeln, vor allem der weißen Muskelfasern, die der Läufer und Triathlet für Tempo und Sprints benötigt. Das kann innerhalb einer Stunde zwischen 20 bis 35 Prozent sinken. Natürlich je nach Menge des Gebräus, das der Sportler zu sich nimmt.
Zwar schläft man schneller ein mit Alkohol, aber das Gift stört den erholsamen Schlaf. Schlecht für das Training am nächsten Tag. Dann noch der negative Einfluss auf das Immunsystem: Schon geringe Dosen machen den Athleten anfälliger für Viren und Bakterien.
Fazit: Für den Sportler spricht wenig für Alkohol, als beste Wirkung erhöht es vielleicht die Geselligkeit im Vereinsleben. Als Faustregel: Ein Bier im Wintertraining nach Ausdauereinheiten geht vielleicht noch – im Verbund mit einem guten Essen. In der Wettkampf-Phase oder nach Tempotrainings sollten Athleten es sich schon zweimal überlegen, ob man nicht lieber auf Alkohol in jeglicher Form verzichte
Es gibt eine Studie von einem Spanischen Professor, Herr Garzon, die öfters und gerne zitiert wird, wonach Bier gesund sei und schneller fit mache als Wasser. Zudem Bier fülle Mineralien wie Kalium oder Kalzium auf, die beim Schwitzen verlorengegangen sind, es gebe durch Kohlenhydrate und Eiweiss die Stoffe zurück, die beim Arbeiten oder beim Sport verbrannt wurden, und zu guter Letzt enthalte Bier wichtige Vitamine, die Nerven und Gehirn neu aufbauen und stärken usw.. Mag sein wer aber die Studie genau liest stellt fest Herr Garzon’s Studie basiert auf Bier ohne Alkohol…
Trotzdem ich gönne jedem sein Bierchen oder von mir aus auch mehrere!
Therapiewoche 3
Auf und ab war, im Bezug auf meine Knie, das Motto in dieser Woche. Fazit: Das linke Knie ist praktisch schmerzfrei und wieder voll belastbar. Das rechte Knie ist nach wie vor nicht voll belastbar und ich muss aufpassen dass es sich nicht wieder entzündet. Nur wenn ich das Knie intensiv therapiere und zwischendurch ruhig stelle, kann ich es auch „sportlich“ belasten. Es ist aber immer so an der Grenze zum „Rückfall“. Trotzdem sind Fortschritte zu erkennen. Im normalen Alltag bin ich bereits beschwerdefrei. Leider lässt sich vermutlich früher oder später ein operativer Eingriff nicht mehr vermeiden. Ich unternehme alles damit es später wird…
> 117 km Bike und 72 Rennrad
> 0 km Laufen
> 9 km Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 2x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 9x Magnetfeld-Therapie
