Rennradkilometer…

In 148 Tagen ist das 17. Dolomitisuperbike bereits Geschichte. 110 km durch die beeindruckende Landschaft des Pustertales und der Sextener Dolomiten. Immer wenn ich beim Training mal mit der Motivation zu kämpfen habe, stelle ich mir verschiedene Streckenabschnitte oder schwierige Passagen vor und schon geht’s wieder. Motto: Jesses wenn ich jetzt nichts tue komme ich da nie rauf…

In den vergangenen Tagen habe ich voll aufs Rennrad gesetzt. Begleitet von einer heftigen Bronchitis, weiss der Kuckuck wo ich mir diesen lästigen „Begleiter“ eingefangen habe, nutzte ich das geniale Wetter um, vor mich hinhustend, GA-Kilometer zu sammeln. Dazu wurden fleissig Hustentropfen geschluckt, nicht die harmlosen, sondern welche die wirken und als Nebenwirkung auf der Dopingliste stehen. Mein Apotheker war „entsetzt“ als ich dieses Medikament, mit Rennrad und voller Ausrüstung mit ärztlichem Rezept versehen, abholte.

Das RR-Training ziehe ich jetzt, begleitet vom schönen Wetter und Hustentropfen (also gedopt;) noch bis zum Weekend durch. Am Sonntag steige ich wieder mal aufs Bike um zu fühlen dass die Beine, nach dem intensiven Rennradtraining, auf dem Bike wieder rund und schwungvoll drehen. Ohne Rennradtraining geht es bei mir einfach nicht. Auf den verflixten Bikes werde ich lahmarschig und langsam. Vielleicht sind es die (zu) vielen Gänge 😉

Wochenstart…

Phänomenales Wetter, beste Bedingungen für  Training und Outdooraktivitäten.  Gestern durfte ich mit meiner Frau die grossartige Bergwelt im Berner Oberland geniessen, heute darf ich für meine Kunden da sein und arbeiten. Das mit dem dürfen meine ich keinesfalls ironisch, ich liebe meinen Job! Dieses anscheinend im Gegensatz zu gewissen „Göttern in weiss“ sprich Oberarzt im Berner Inselspital. Ich finde es Hammerhart und völlig daneben wenn ein Arzt, nachdem in seiner Abteilung zwar hervorragend operiert,  andererseits in der Nachbehandlung (Gips falsch angelegt) gepfuscht wurde, meiner Kundin lapidar eröffnet dass man da jetzt halt ein Problem hätte und ob Sie damit leben könne? Solchen Ärzten wünsche ich etwas mehr „sportlichen“ Ehrgeiz und den absoluten Willen für die Patienten das Beste herauszuholen. Erika Kopf hoch wir, Deine Betreuercrew, werden dieses Problem lösen und Dich zu 100% wieder herstellen! „Gopf“ regt mich so ein unprofessionelles Verhalten auf 😦 …

Nachgedoppelt…

Gestern waren die äusserlichen Bedingungen noch besser als am Vortag. Das musste genutzt werden und ich habe zum ersten mal in diesem Jahr „meine 5-Täler-Tour“ in Angriff genommen. Runter vom Berg ins Kandertal dann via „Chessel“ ins Diemtigtal, raus und kurz das Simmental queren um dann via Stockental ins Aaretal und von dort wieder nach Hause zu fahren. Nichts spektakuläres ber eine Strecke die zahllose Varianten und Trails ohne Ende bietet. Dazu kommt dass ich diese Region wie die vielzitierte Hosentasche kenne und ich mich so voll auf Training konzentrieren und es trotzdem geniessen kann. Es wurde zum ein 4Stunden-MTB-Training auf meinem Scott-26er Spark. Mein Privileg: Leben im Berner Oberland…

Fast ein Frühlingstag…

Wunderbares Wetter, bis 5 Plusgrade, dazu bereits etliche schneefreie Wege machten das heutige Training zur regelrechten Spasstour. Ich war in diesem Jahr zum ersten mal im Kandertal und es hat sich allein schon wegen der tollen Bedingungen gelohnt. Das beste kommt noch, das Wetter bleibt und die Temperatur steigt. Das wäre dann der zweite Frühlingseinbruch in diesem Jahr. Mein Knie hält auch und wird täglich besser. Ich lasse mein Knie momentan von Prof. Yongjun Zhao intensiv behandeln. Allerdings bin ich momentan ausser Form. Das Knie, zu wenig Schlaf, zu viel unterwegs und allgemein viel „um die Ohren“. Das wird wieder, denn in 154 Tagen will ich samt Topform in Villabassa an den Start gehen. Nach Villabassa folgt dann gleich der nächste Einsatz bei der Salzkammergut-Trophy. Dies als Mitglied des „Wadiki-Teams‘. Einem MTB-Marathon-Team, bestehend aus vier leuten aus drei Nationen, das sich via „Social-Media“, Twitter/Facebook,  gefunden hat. Total spannend und ich freue mich darauf. Ich werde hier noch mehr darüber berichten.

Kid Rock…

…heisst meistens mein derzeitiger „Begleiter“ bei Indooreinheiten auf dem Laufband oder dem Ergometer. Momentan haben wir in unserer Region eine „Zweiklassengesellschaft“. Die unter und die über dem Nebel. Unten, genau dort wo am seine GA-Einheiten absolvieren sollte, ist es neblig, trüb und vor allem Saukalt. Da meine Leidensfähigkeit, was die Kälte anbetrifft, sehr gering ist, laufe ich öfters Indoor oder sitze auf dem Ergometer. Dabei leistet mir seit Wochen Kid Rock Gesellschaft. Ich mag seinen Sound schon länger und mit seinem neuen Album „Born Free“ landete er zumindest bei mir einen Volltreffer. Noch lieber wäre es mir ich könnte Kid Rock ohne Begleitgeräusche von Laufband oder Rolle hören, und statt dessen wieder draussen trainieren. Muss mal mit meinem inneren Schweinehund oder dem Kachelmann ein ernstes Gespräch führen. Entweder steigere ich meine Leidensfähigkeit bei Kälte oder das Wetter muss sich ändern. Vermutlich fange ich besser erst mal bei mir an….