Laufen, laufen und nochmals laufen. Viel mehr ging nicht, aber das ging wenigstens gut. Aktuell habe ich, sobald die Niederschläge aufhören, wieder ideale Bedingungen. Unten Schneefrei und (hoffentlich) bald wieder trocken. Oben, ab 1000m, hat es Schnee in rauhen Mengen. Die ersten Januarwochen sind bei uns im Berner Oberland immer geprägt von sportlichen Grossanlässen. Weltcup-Skirennen in Adelboden und Wengen, anschliessend gleich eines der grössten Volksskirennen, das Infernorennen in Mürren. Das Inferno-Rennen, das erstmals 1928 von „skiverrückten“ Engländern ausgetragen wurde, gilt heute als das grösste Amateurrennen des weltweiten Skisportes. Die Teilnehmerzahl ist auf 1800 beschränkt und jedes Jahr müssen mindestens ebenso viele Startwillige abgewiesen werden. Die abwechslungsreiche, spezielle Topographie macht den Reiz dieser 15,8 km langen Strecke aus, die auch ausserhalb des Rennens befahren werden kann. Im Sommer geht übrigens das Rennen, in unterschiedlichen Disziplinen in umgekehrter Richtung auf Schilthorn…
Kategorie: Sport- und Alltägliches
Es schneit…
Gerade fängt es wieder an zu schneien. Das Tief „Andrea“ hatte uns die letzten Tage richtig im Griff. Sturm, Regen und Schnee, alles war dabei. Die einzigen Trainingseinheiten bestanden aus etwas Schneeschaufeln, Krafttraining, laufen und Dario Cologna die Daumen drücken. Alles in allem so etwas wie eine Pause. Alleweil besser als sich bei der Witterung eine Erkältung zu holen.Trotzdem freue ich mich auf sonnige und kalte Wintersporttage. Bei den Schneemengen in den Bergen dürfte es eine sehr lange Ski und Skitourensaison geben. Training, Erlebnisse und Genuss im Multipack mit inbegriffen.
Profis halt…
Aktuell läuft zurzeit die Tour de Ski. Spannend ist vor allem der Zweikampf zwischen Dario Cologna und Petter jr Northug. Der Momentan wohl stärksten und komplettesten Langläufer der Gegenwart. Was mich an den beiden fasziniert ist, nebst dem unglaublichen Leistungsvermögen, wie akribisch, aber unterschiedlich, sich die beiden vorbereiten um auf den Punkt genau in Form zu sein um die beste Leistung abrufen zu können. Dafür scheuen beide keine Mühe oder Aufwand. Ich staune immer wieder wenn ein Petter Northug sich ganz bescheiden Tagelang zuhinterst im Sertigtal (Davos) „verkriecht“ um in aller Ruhe seine Trainingseinheiten zu absolvieren. Oder wie der Dario Cologna, wohnhaft in Davos, sich immer wieder in noch höhere Lagen, Engadin oder Livigno, zurückzieht um dort auf den ganz normalen Loipen zwischen Einheimischen, Konkurrenten und Touristen seine Spuren zu ziehen. (Sicher hat es auch mit den hervorragenden Infrastrukturen bei den Loipen usw. zu tun). Beide machen das, wie viele andere Spitzenathleten ohne grosse „Extras“. Sie brauchen keine vier oder fünf- Sterne Hotels mit Wellnessbereich, Bar und, und und… Fokussiert, Tage oder Wochenlang, aufs Training und nichts anderes. Einzig Training-Essen-Schlafen-Essen-Training-usw.. zählt sonst gar nichts. Ich muss öfters schmunzeln wenn ich mitbekomme welche Komfort- Ansprüche Hobby-Sportler für ihre sogenannten Trainingslager stellen… 😉
Guten Rutsch ins 2012…
Happy New Year, all the best for 2012, good health and good luck for everything!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen, gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr.
Einen „Röstigraben“…
…habe ich beim biken noch nie erlebt. Mich freut es trotzdem dass die Schweizer MTB-Marathon-Rennserie iXS sich 2012 in Richtung Romandie ausdehnt respektive die Deutschschweiz und die Romandie näher zusammen rutschen. Mit dem „Groupe E BerGiBike“ ist ein ausgezeichneter Event in die Serie aufgenommen worden. Leider auf Kosten der einzigen Veranstaltung im Tessin. Was sich aber nach den vergangenen Veranstaltungen im 2009 und 2010 bereits angekündigt hatte. Das Wetterpech und die mühsame Anreise, Pfingststau Gotthard, habe wohl viel dazu beigetragen. Ich kenne diesen Event und bin überzeugt dass er in die iXS-Serie passt und diese sogar aufwertet. Diese Rennserie hat das auch verdient. Welche andere Marathonserie kann als Gesamtsieger schon den aktuell amtierenden Weltmeister präsentieren. Am 24. Juni 2012 empfehle ich, einen Abstecher in die Romandie zu machen
