Ich habe in den Wintermonaten das Rennrad fahren etwas vernachlässigt. Noch mehr als in den Vorjahren. Seit ich vor 5 Jahren komplett auf die 29er MTB’s umgestiegen bin, fuhr ich stetig weniger Rennrad. Früher war in der Vorbereitung das Rennrad, zumindest für mich, ein absolutes muss um auf dem MTB akzeptabel vorwärts zu kommen. Seit dieser Saison bin ich auf dem Bike vorne nur noch mit einem Kettenblatt (SRAM) unterwegs. Fakt: ich habe nur noch 11 Gänge zur Verfügung. Fazit: Weniger Gänge, weniger Schaltmanöver, weniger Optionen aber es reicht! Weiterlesen „Rennradfahren…“
Kategorie: Mountainbiking
Herzlichen Dank!
Budgetiert waren CHF 500.- für die Aktion „Cycling for Children“ der Unicef zu sammeln. Dank Euch wurden es CHF 860.- Dafür ein ganz herzliches Dankeschön. Nach wie vor sterben Tag für Tag 16’000 Kinder unter fünf Jahren. Die Todesursachen sind Krankheiten wie Durchfall oder chronische Mangelernährung. Einer der Hauptgründe ist verschmutztes Wasser. Ich bin im Lauterbrunnental aufgewachsen. Einer Landschaft in der zeitweise 72 Wasserfälle teilweise über 400hm ins Tal fliessen und das in Trinkwasserqualität. Für mich als Kind war Wasser in dieser Form, zumindest kaltes, immer selbstverständlich. Umso mehr beschäftigt es mich dass Millionen von Menschen keinen Zugang zu frischem und vor allem zu sauberem Wasser haben. Ganz besonders davon betroffen sind, wie meistens, die schwächsten die Kinder. Selbstverständlich sind die gesammelten CHF 500’000 einen Tropfen auf einen heissen Stein. Aber immerhin …
Wasser im Lauterbrunnental. Bereits 1779 schrieb Goehte dazu: …strömt von der hohen, Steilen Felswand Der reine Strahl. Dann stäubt er lieblich in Wolkenwellen zum glatten Fels, und leicht empfangen. Wallt er verschleiernd, leisrauschend zur Tiefe nieder…
Ganz herzlichen Dank auch an die Unicef Schweiz für die tolle Organisation und Crans Montana für die Gastfreundschaft!
Nichts müssen…
…aber vieles dürfen. So mein aktuelles (sportliches) Motto. Obwohl ich mir Sport ohne messbare Ziele (noch) nicht vorstellen bin ich aktuell recht „locker“ unterwegs. Zwar meistens im Plan aber nicht verbissen und schon gar nicht stur. Flexible Trainingsplanung sei Dank. Da die für mich wichtigen Events alle im August stattfinden darf durchaus die eine oder andere Trainingseinheit etwas kürzer ausfallen. Die momentane Wetter Situation trägt ebenfalls dazu bei. 4 Stunden im Regen überlasse ich denen die wirklich grosse Ambitionen haben. In der ersten Juniwoche wurde ausschliesslich im Südtirol trainiert. Dort hatte ich das Glück dass es zwar auch jeden Tag geregnet hat, das aber immer erst nach 176:00 Uhr… J Tagsüber war es stets sonnig und zeitweise auch sehr warm. Jedenfalls hat diese Abwechslung meiner „Form“ gut getan und ich durfte wieder mal in den bekannten Gefilden im „Alto Adige“ unterwegs sein. Was mir dort aufgefallen ist, wie im Mai in Tirol, sind die immer zahlreicheren E- Bikes. Nicht unbedingt die im Alltagsgebrauch eingesetzten E-Bikes, sondern die sportlichen Versionen, also Mountain- Bikes mit „Motor“ haben
dort heftig zugelegt. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. Aktuell beschränken sich die „Motor-Biker“ noch vorwiegend auf Radwege und Forststrassen. (Ausnahme Gardasee) Sobald
aber diese Geräte auch auf den Trails auftauchen könnte es „eng“ werden. Ich bin gespannt wann dieser Trend, in diesen Dimensionen, in die Schweiz überschwappt. Muss nicht wird aber…
Zwar etwas überzogen aber…. Trotzdem mal reinschauen/lesen…
Mir geht es gut :-)
Wie üblich gehört der April/Mai bei mir zu den intensiveren Trainings-Monaten. Das ist auch dieses Jahr so. In Zahlen ausgedrückt heisst das bis gestern: 60 Trainingseinheiten und rund 88h Stunden. Ich bin (fast) zufrieden, einzig das Wetter hat zeitweise mächtig genervt. Aus persönlichen Gründen habe ich meine Trainings vorwiegend im Berner Oberland absolviert. Für mich das beste Trainingsrevier überhaupt. Kurze Wege, viele Top Spots und dort auch wieder unzählige Möglichkeiten. Ab und zu tut jedoch eine Abwechslung gut. Und sei es nur um zu sehen was andere Destinationen zu bieten haben. So habe ich vergangene Woche ein paar Tage bei unseren Nachbarn in Österreich verbracht. Genauer gesagt in der Region Zillertal-Achensee. Fazit: 240 gute GA-Km absolviert plus drei Intervall-Trainings. Jetzt folgen ein paar Trainingstage @home bevor es dann Südwärts in die Dolomiten geht. Ich wünsche allen schönes Wetter und gesunde Tage.
Neuer „Bolide“…
Seit Jahren setze ich, „aus Gründen“, zur Hauptsache auf die Radsportprodukte der Firma Scott-Sports. Dieses Jahr habe ich meinen MTB- Fuhrpark um ein neues „Spark“ erweitert. Seit Jahre verfolge ich bei meinen Bikes auch die Strategie „No Gadgets“ und möglichst viel „Swiss Made“. Gespannt bin ich, wie man(n) mit dem 1- fach Kettenblatt vorne und der 11- fach Kasette hinten in den langen und steilen Schotter- Anstiegen klar kommt? Sollte wes, trotz unzähligen Krafttrainings nicht klappen sollte geht’s halt zurück auf 2- fach vorne etc. 🙂 Da fällt mir definitiv kein Zacken aus der Krone. Ich freue mich aufs testen.
