Momentan läuft es tatsächlich wie „geschmiert“. Man „fürchtet“ sich trotzdem vor dem Moment wo alles in die andere Richtung gehen könnte. Sei es wegen den kursierenden Viren, übermotivierter anderer VerkehrsteilnehmerInnen oder schlichtweg der eigenen Schussligkeit. Bei mir war es vorgestern definitiv das letztere. Vollgas Richtung Frutigen, selbstverständlich auf dem verschneiten und eisigen Pfad der Kander entlang. Grosser Schneehaufen hopp drüber, kleiner Schneehaufen hopp und… Abflug. Landung wie üblich auf der linken Körperseite, zwischen dem Schnee und dem linken Knie einer dieser verflixten Bremshebel. Autsch, Blick in die Runde, keiner hat es gesehen, laut fluchen, abtasten alles noch da, ok. aufstehen kurz humpeln, aufs bike schwingen, nochmals fluchen und weiter geht’s mit leicht verzerrter und schmerzvoller Mine. Zum Glück ist es kalt und Kälte ist gut gegen Schmerzen… Bloss warum klebt meine Hose so am Bein und feucht ist es auch? Zuhause dann „Bescherung“. Ein tiefer Cut am Knie und selbstverständlich alles voller Blut und aufgeschwollen. Cut verklebt, Knie gekühlt und mit dem Bemer intensiv behandelt. Beim Training gestern tats (noch) weh und heute war es bereits wieder (fast) ok. Fazit: Schwein gehabt!
Autor: erichvonallmen
Kalte Füsse…

Kalte Füsse beim Radsport? Nein Danke, das hatte ich lange genug. Was habe ich nicht alles ausprobiert. Winterschuhe, Tourenschuhe, Schuhe+Überzüge und einmal sogar diese geheizten Sohlen. Die gaben zwar warm, aber dieses Gedöns mit Kabel und Batterien an den Waden nein Danke. (Ehrlich gesagt fand ich es peinlich mit diesen Batteriekästen an den Beinen herumzufahren). Seit ein paar Tagen habe ich das Problem gelöst. Die Antwort auf kalte Füsse heisst: Northwave Celsius Artic GTX Winterschuh. Fazit: Ich bin begeistert. Der Artic ist ein Winterschuh mit einer tollen Passform, einer genialen Isolation, guter Funktionalität und lässt sich bequem an und ausziehen. Die stufenlos verstellbare Innenschnürung kann individuel
l eingestellt werden. Zusammen mit den äusseren beiden Klettverschlüssen bekommt man einen sehr guten Halt im Schuh. Der Artic sitzt ausgezeichnet ohne einzuengen und fühlt sich wie ein richtiger (Renn) Radschuh an. Die Sohle entsprich den gängigen MTB-Profilen und verfügt über ausreichend Grip beim gehen. Der Artic ist kein Tourenschuh sondern eine reinrassiger MTB- Trainingsschuh mit einer relativ harten (Carbon) Sohle. Für mich, der keine Tourenschuhe mag und Überschuhe lästig findet, einfach perfekt. Zusammen mit den Wintersocken von Assos vermutlich unschlagbar. So auch heute bei meiner ersten Runde diese Woche. Montag und Dienstag waren aus Termingründen Alternativ- Sportarten angesagt.
150 Minuten…
Im „Beobachter“ las ich einen ausführlichen Bericht rund um das Bewegungsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Im Fokus u.a. ein Thema: was könnte man mit Prävention durch mehr Bewegung an Finanziellen Mitteln einsparen. Allein in der Schweiz sind das mehr als 2,4 Milliarden CHF! Unsere Bevölkerung umfasst ca. 8 Millionen. Man rechne… Wohlverstanden die Rede war nicht von Sport, sondern von Bewegung! Um diesen grossen Betrag deutlich zu reduzieren müssten wir uns, also jeder, ungefähr 150 Minuten pro Woche zusätzlich bewegen. Mit bewegen ist ganz normales gehen, Treppensteigen usw. gemeint. Ich höre schon den Aufschrei: Wo soll ich diese Zeit hernehmen? Liebe „Keine-Zeit-haben-Leute“ schreit ruhig weiter. Auf diese dumme Frage könnte ich höchstens eine unangenehme Antwort geben! (Schreien stärkt übrigens nur die Stimmbänder, nicht die Argumente). Genauso verhält es sich mit „habe keine Ausrüstung“. Für Bewegung braucht es keine! Bei den statistischen Auswertungen interessierte ich mich am meisten für meine Altersgruppe (55-65 Jahre) Erschreckende Tatsache: Wir sind die bequemsten, um nicht zu sagen die faulsten! Wir verursachen aber mit Abstand die Anteilmässig höchsten Gesundheitskosten. 12% meiner Altersgruppe bewegt sich weniger als 2km in der Woche! 39% kommen immerhin auf rund 800m am Tag. Eigentlich wäre es genau meine Altersgruppe die Zeit, Geld und auch die sonstig genügend Möglichkeiten hätte, sich ausreichend zu bewegen. Allein der Griff zur Pille für den Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin und ähnliche ist weitaus bequemer als sich umzuziehen und draussen ein paar Schritte zu gehen, sich gesund zu ernähren oder z.B. den Alkoholgenuss zu reduzieren. Von Sport wollen wir erst gar nicht reden! Der Griff zum Medikament, oft unterstützt vom Arzt, ist auch ganz im Sinne unserer Pharma- Industrie. Fazit: Wir Pharma- Aktionäre reiben uns die Hände um die Gewinne gleich wieder in die steigenden KK- Gebühren zu investieren 😉
Heute…
…ist der wichtigste Tag der Woche, der Ruhetag. Kein Training sondern Freunden aus Berlin die Berner Oberländer Bergwelt inklusive Fondue etc. zeigen. Macht Spass und tut gut. Morgen geht es weiter Richtung „Leadville“. Diese ausstehende Lotterie macht mich etwas nervös… Aber erst mal geniessen wir diesen Tag!
Zu gut….
Finde ich diese Grafik. Kennen wir alle oder? Ok. die einen mehr die anderen weniger. Schade nur das (zu) viele bereits bei der ersten Unebenheit aussteigen. Sie verpassen das baden 😉
